MOSKAU, 20. Juli (RIA Novosti). Deutschland liefert demnächst bereits das sechste U-Boot der Dolphin-Klasse, das Flügelraketen tragen kann, an die israelische Marine, berichtet die Tageszeitung "Kommersant" am Mittwoch. "Israel wird nur zwei Drittel des realen Preises dafür bezahlen", schreibt das Blatt. "Die ersten zwei U-Boote haben die Israelis von den Deutschen praktisch geschenkt bekommen. Die Gründe dieser Großzügigkeit wurden aus einem Briefwechsel der US-Botschaft in Tel Aviv und dem US-Außenamt bekannt, der später von WikiLeaks veröffentlicht wurde: Die US-Diplomaten erklärten dies mit dem deutschen Schuldkomplex für den Holocaust." Über das neueste Geschäft berichtet das Magazin "Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe. Die Bundesregierung hatte 1991 den Beschluss gefasst, Israel militärische Hilfe zu erweisen und in diesem Rahmen den Bau von zwei U-Booten des Typs Dolphin vollständig zu finanzieren, so der "Kommersant". Bei den Dolphin-U-Booten handelt es sich um eine Modifizierung von U-Booten des Typs U212, die speziell für die israelische Marine entwickelt wurden. 2005 wiederholte sich die Geschichte. Die Bundesregierung unterzeichnete ein Abkommen mit Israel über den Bau von zwei weiteren Dolphin-U-Booten. Berlin fasste den Beschluss, zwei Drittel der Baukosten in Höhe von einer Milliarde Euro zu bezahlen. Ein Drittel deckte Berlin mit Bargeld und ein weiteres Drittel mit anderen Waffenlieferungen an Israel. Als Folge musste die israelische Seite nur ein Drittel des Vertragswertes bezahlen. Diese zwei U-Boote sollen 2012 bzw. 2013 an Israel übergeben werden. Damals bekam Israel auch eine Option für ein weiteres U-Boot, von der es jetzt auch Gebrauch machte. In Deutschland wird indes Berlins Großzügigkeit scharf kritisiert. 2006, als die Informationen über den Vertrag in die Presse durchsickerten, begründeten die Beamten diesen Schritt mit der Sorge um die deutsche Wirtschaft: Dank dem Bau der U-Boote, wenn auch auf Kosten der deutschen Steuerzahler, konnte ein Stellenabbau in den Werften verhindert werden, hieß es. "Der Spiegel", der mit WikiLeaks zusammenarbeitet, erhielt auf diesem Wege im Januar ein Geheimschreiben der US-Botschaft in Tel Aviv. Darin schrieben die US-Diplomaten, die Bundesrepublik stelle die U-Boote der israelischen Seite als Entschädigung für die Verbrechen, die von Nazi-Deutschland gegen die Juden während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, faktisch gratis zur Verfügung. Die US-Diplomaten erklärten dies mit dem deutschen Schuldkomplex für den Holocaust."

An Eurer Exzellenz, dem grossdeutschen Führe Herrn Hitler, Baghdad, den 20,1.1941 Exzellenz ! England, dieser erbitterte und durchtriebene Feind der wahren Freiheit der Völker, ist niemals müde geworden,Ketten für das arabische Volk zu schmieden, um es zu versklaven und zu unterjochen, bald im Namen eines perfiden Völkerbundes und bald durch Vorspiegelung falscher und heuchlerischer Humanitätsgefühle für andere, immer aber in Wirklichkeit für die imperialistischsten Zwecke, die hinter den Grundsätzen einer verlogenen Demokratie und eines verlogenen Internationalismus. Das arabische Volk hat sich infolge des Zusammentreffens geographischer Tatsachen mitten auf den Kreuzwegen zu Wasser und zu Lande befunden, welche nach Angabe der Engländer den hauptsächlichen Knotenpunkt der " Britischen Reichsverbindungen" bilden. Darum wurde dem arabischen Volk nichts erspart, um ständige Hindernisse zur Beeinträchtigung seiner Freiheit und Entwicklung zu schaffen. Man kann sogar sagen, dass der verhältnismässige Friede, der seit mehr als einen Jahrhundert zwischen Frankreich und England herrscht, zu einem guten Teil dem stillschweigenden Einvernehmen zwischen diesen beiden Mächten zu verdanken ist, die arabischen Bevölkerungen unter ihrem Joch zu halten, im Einklang mit dem Gesetz einer schamlosen Teilung, das in jedem Fall ein Gleichgewicht von Machtgelüsten schuf, ohne die empfindliche Schlagader der "geheiligten" britischen Verbindungen zu berühren.Die Teilung des Einflusses zwischen Frankreich und England diente übrigens dazu, den Widerstand und die Reaktionen der Araber dadurch zu brechen, dass man sie verschiedenen, starken Mächten auslieferte.Die englische Politik hat aber auf die Dauer das Erwachen des arabischen Nationalismus nicht aufhalten können.-daher rührt die unaufhörliche Tätigkeit Englands, den Arabern neue Hindernisse gegen die Erlangung ihrer Unabhängigkeit und Freiheit in den Weg zu legen. Da folgt dann die düstere Geschichte der letzten Jahrzehnten, die den Augen der Welt das Schauspiel eines fortdauernden, erbitterten Kampfes bietet. Im Irak verfiel England ein seiner traditionellen Politik, zu teilen und zu herrschen, auf den Plan, einige Millionen Hindus aus Britisch-Indien anzusiedeln, und zwar Seite an Seite mit der bodenwüchsigen arabischen Bevölkerung. Das Projekt wurde durch eine blutige Revolution zunichte gemacht, und England hat sich darauthin vor der vollendeten Tatsache beugen und seine Bemühungen der unmittelbaren Ausbeutung des irakischen Petroleums widmen müssen.Mit einem Worte, König Feisal der I. hat einen modus vivendi angenommen und trotz des Widerstandes der Mehrheit des Volkes einen Vertrag mit England unterzeichnet, wodurch er die verhältnismässige Unabhängigkeit des Landes für den Preis der Petroleum-Konzessionen erkaufte. Die Haltung der Türkei, die Mossul ihrem Staatsgebiet einzuverleihen suchte, diktierte dem verstorbenen König die Befolgung dieser Politik. Betreffend Syrien, so war dieses Land Frankreich ausgeliefert, das seine nationale Einheit zu brechen und es wirtschaftlich arm zu machen suchte, um dadurch besser mit seinem nationalen Geist fertig werden zu können. Nach 18 Kampfjahren hat Syrien Frankreich den hinkenden Vertrag vom Jahre 1936 entreissen können, der seine Unabhängigkeit anerkannte, aber zum Preise von einseitigen Konzessionen und Vorbehalten.Damals erhob sich England, um Syrien den Weg zur Freiheit zu versperren, und einigte sich mit der Türkei darüber, die Wirkung des französisch-syrischen Vertrages auszuschalten, und zwar im Einvernehmen mit den Juden, die ein unabhängiges Syrien neben seiner revoltierenden Schwester Palästina fürchteten. In jeder Zeit entstand der english-französisch-türkische Pakt gegen die Achsenmächte. So sah im Jahre 1936 das Vorspiel zur Frage von Alexandrette und von Antiocha aus, das einerseits zur Abtrennung des genannten Bezirks durch Frankreich an die Türkei und andererseits zur bedingslosen Aufhebung des Vertrags von 1936 zwischen Frankreich und Syrien führen sollte.Von neuen also ein "sehr demokratisches"Spiel Englands auf Kosten Syriens, und zwar trotz der Untersuchungskommissionen und -berichte des Völkerbundes, die alle der syrischen These günstig waren. Der Reihe nach komme ich zu Äegypten.Schon seit dem Jahre 1882 hat sich dort England "vorläufig" eingerichtet,weil das aufständische Volk von dem Khediven eine nationale Verfassung verlangte, welche der Verschwendungssucht des Fürsten einen Zügel anlegen und den Staatshaushalt gemäss den Interessen und Bedürfnissen des Landes organisieren sollte.Das angeblich demokratische England aber besetzte das Land, um den Thron des Khediven zu retten, unter dem Vorwand, die Ordnung in Alexandrien sicherzustellen, während sich der perfide Albion die Intrigen aus den Fingern sog und die Unruhen durch Vermittlung seiner eigenen Lockspitzel schürte.In Wahrheit ging es damals um den Suezkanal und die britischen Reichsverbindungen, Ägypten hat bis zum Jahre 1936 gewartet, um ebenfalls seinen hinkenden Vertrag mit den bekannten Vorbehalten zu erlangen. Diese Tatsache war nicht der britischen Grosszügigkeit zu verdanken,weit gefehlt, sondern ganz einfach dem Verlorengehen des Gleichgewichts der Mächte im Mittelmeer, in Hinblick darauf, dass sich Italien stärker und drohender vor den britischen "Interessen" erhob. Nach so viel anderen Ländern der Arabischen Halbinsel kommt jetzt noch Palästina an die Reihe.Sein kennen,Exzellenz,seine Sache gut,denn es hat ebenfalls unter der englischen Perfidie leiden müssen.Es handelt sich darum,für die Einheit und Unabhängigkeit der arabischen Länder ein Hindernis zu schaffen, indem man sie in eine direkte Auseinandersetzung mit den Juden der ganzen Welt trieb,jenen gefährlichen Feinden,deren geheime Waffen die Finanz, die Korruption und die Intrige sind, die sich übrigens den britischen Bajonetten zur Seite stellen.Sei 20 Jahren befinden wir uns in Angesicht dieser verschiedenen Kräfte.Gewappnet mit einem unbesiegbaren Glauben an ihre Sache,haben die Araber Palästinas mit den primitivisten Mitteln ihren Kampf geführt.Ausserdem hat die Palästina-Frage alle arabischen Länder in gemeinsamen Hass gegen die Engländer und Juden vereinigt. Wenn die Tatsache eines gemeinsamen Feindes der Anlass zur Bildung der nationalen Einheit ist, so kann man sagen,dass das Palästina-Problem diese Einheit beschleunigt hat.International gesehen,haben sich die Juden der ganzen Welt England vertrieben in der Hoffnung, dass der siegreiche England ihre Träume in Palästina und sogar in den umliegenden arabischen Ländern werde verwirklichen können. Durch Unterstützung der Araber zur Niederschlagung der zionistischen Umtriebe werden die Juden, insbesondere diejenigen der Vereinigten Staaten, wenn sie das Ziel ihres Traimes ins Nichts fallen sehen, so stark demoralisiert werden,dass sie ihre Begeisterung,Grossbritannien Hilfe zu bringen,verlieren und sich vor der Katastrophe zurückzutrieben werden. Ich bitte Euer Exzellenz, es mir nicht zu verüblen,dass ich hervor in grossen Strichen die Geschichte des arabischen Gegensatzes zu England geschildert habe,denn es erscheint mit notwendig, die wesentlichen Gründe,welche die arabische Welt gegen die Engländer in Bewegung setzen, genau festzustellen,dass diese Gründe ihre tiefen Wurzeln in Lebensinteressen und vitalen Problemen, nicht dagegen in müssigen Fragen mit oberflächlicher und vorübergehender Wirkung haben. Die besonders warme Sympathie der arabischen Völker für Deutschland und für die Achse ist nachgerade eine vollendete Tatsache.Keine Propaganda kann an dieser Wahrheit etwas ändern.Von gewissen materiellen Hemmungen befreit, sind die arabischen Völker überall bereit, gegen den gemeinsamen Feind nach Kräften aufzutreten und sich begeistert zusammen mit der Achse zur Leistung ihres Anteils an der wohlverdienten Besiegung der english-jüdischen Koalition zu erheben. Der arabische Nationalismus ist Euer Exzellenz eine eine Dankesschuld schuldig, weil Euer Exzellenz zu wiederholten Malen in eindruckerweckenden Reden die Palästina-Frage angeschnitten haben.(So spricht Hitler, in seiner Rede am 24.Februar 1940 in München, zum 20.Jahrestag der Verkündung des Parteiprogramms in München: "Man hat betrogen damals die Araber; man hat ihnen versichert, dass sie dann ein grosses arabisches Reich erhalten würden. Man hat allerdings dann auch die Juden betrogen,denen man das gleiche Gebiet,das man den Arabern zusprach,auch gleich vornweg zugesprochen hatte .Man hat auch die eigenen Völker betrogen....""..in einem Moment, in dem ganz Indien protestiert gegen ihn ( Prime Minister Chamberlain) , in einem Moment, in dem die Araber protestieren.." ("Der Grossdeutsche Freiheitskampf I-II "- Reden Adolf Hitlers, 1943, 463S.,S.159,168).Ich lege hierdurch Wert darauf,Euer Exzellenz, meinen Dank zu wiederholen und die Versicherung der Gefühle der Freundschaft, der Sympathie und der Bewunderung zu geben, welche das arabische Volk Eurer Exzellenz,Grosser Führer, und dem tapferen deutschen Volke entgegenbringt. Ich ergreife diese Angelegenheit, um zu der Deutschen Regierung meinen Privatsekretär zu entsenden, mit dem Ziel, im Namen der stärksten arabischen Organisation und im Namen meiner eigenen Person, die Verhandlungen anzuknüpfen,welche für eine aufrichtige und treue Zusammenarbeit auf allen Gebieten notwendig sind. Ich kann entschlossen hinzufügen,dass die Araber bereit sind, sich in die Wagschale zu werfen und ihr Blut in dem heiligen Kampf für ihre nationalen Ansprüche darzubieten, vorausgesetzt,dass gewisse Vorhaben moralischer und materieller Art sichergestellt werden. Es handelt sich um Vorsichtsmassregeln, die man einem perfiden und mächtigen Feinde gegenüber, dessen Mittel und Stärke man gut einschätzen soll, treffen muss, um mit dr grössten Aussicht auf Erfolg in den Kampf zu treten.Diese Voraussicht zu üben, ist dringend notwendig, zumal sich England veranlasst sieht, mit seiner ganzen Kraft zu handeln und zu reagieren, was aus dem strategischem Charakter der arabischen Länder folgt, welche die Reichsverbindungen gefährden und jede Verbindung Indiens mit dem Mittelmeer und der Türkei durch den Persischen Golf hinfällig machen können, wordurch das Aufhören der Ausbeutung und Abziehung des Petroleums zu Gunsten Englands verursacht werden würde. Ich schliesse mit dem Wunsche,das Euer Exzellenz ein langes und glückliches Leben haben und das grosse deutsche Volk sowie die Achse in naher Zukunft einen glänzenden Sieg und Wohlfart erfahren möge. Ich bitte Euer Exzellenz, von dem Gefühl meiner grossen Freundschaft,Anerkennung und Bewunderung überzeugt zu sein. gz. Grossmufti von Palästina Mohammed Amin El Husseini (Quelle:PArchAAB,Büro des Staaatssekretärs,Arabien,Fiche 30,Bl.28176-28180) "Mufti-Papiere" ,Briefe,Memoranden,Reden und Aufrufe Amin al-Husainis aus dem Exil, 1940-1945, heraugegeben von Gerhard Höpp,Klaus Schwarz Berlin,2004, S.20-23 (mit Korrekturen) Sehe Kurt Fisher-Weth, Amin Al-Husseini,Grossmufti von Palästina,96.S, Bln-Friedenau,Titz,1943 mit 1. Portrait als Front und 13 phot. Lettre du Grand Moufti de Palestine Haj Amin Housseini à Adolf Hitler A son Excellence le Führer de la Grande Allemagne Adolf Hitler, Berlin Bagdad, le 20 janvier 1941, Excellence, L'Angleterre, cette ennemie acharnée et rusée de la véritable liberté des peuples, ne s'est jamais lassée de forger au peuple arabe des chaînes pour l'asservir et le subjuguer, tantôt au nom d'une perfide Société de Nations et tantôt par l'affichage de faux et hypocrites sentiments d'humanité pour les autres, mais toujours en vérité pour les plus impérialistes desseins camouflés derrière les principes d'une démocratie et d'un internationalisme mensongers. Le peuple Arabe s'est trouvé par une coïncidence géographique au milieu des carrefours terrestres et maritimes qui forment, d'après les Anglais, le noeud principal des "Communications Impériales Britanniques".Pour cela, rien ne fut épargné pour créer des obstacles perpétuels entravant la liberté et le développement du peuple Arabe. On peut même dire que la paix relative qui dure depuis plus d'un siècle entre la France et l'Angleterre était due en bonne partie à l'entente tacite entre ces deux Puissances pour tenir sous leur joug les populations Arabes, observant ainsi la loi d'un ignoble partage qui créait en tout cas un équilibre d'ambitions sans toucher à l'artère sensible des communications britanniques "sacrées"! D'ailleurs ce partage d'influence entre la France et l'Angleterre servait à briser la résistance et les réactions des Arabes en les laissant aux prises avec des Puissances différentes et fortes. Mais la politique anglaise n'a pas pu à la longue défier le réveil du nationalisme arabe, d'où l'activité incessante de l'Angleterre pour créer aux Arabes de nouveaux obstacles contre l'acquisition de leur indépendance et de leur liberté. Et alors c'est l'histoire lugubre des dernières décades, qui offre aux yeux du monde le spectacle d'une lutte continue et acharnée. En Irak, l'Angleterre dans sa politique traditionnelle de diviser pour régner, conçut le projet d'installer quelques millions d'Hindous apportés des Indes Britanniques, ceci à côté de la population Arabe autochtone. Le projet fut déjoué par une révolution sanglante et l'Angleterre a dû alors se plier devant le fait accompli, et vouer ses soins à l'exploitation immédiate du pétrole irakien. En un mot, le roi Fayçal Ier a accepté un modus vivendi et signa, malgré l'opposition de la majorité du peuple, un traité avec l'Angleterre, achetant ainsi l'indépendance relative du pays au prix de concessions pétrolifères. L'attitude de la Turquie pour adjoindre Mossoul à son territoire, dictait au feu roi la nécessité de cette politique (Un écrivain et journaliste belge proche de l'illustre Léon Degrelle (1903-1994), Pierre Daye écrit, en 1934, de Bagdad: "Ne sommes-nous pas dans la ville de la conteuse Shéhérazade? Pour l'oublier, il nous faut apercevoir la voiture de l'ambassadeur extraordinaire de Sa Majesté Britannique. Hier encore, il s'appelait le Haut-Commissaire. Mais l'Irak est devenu ,assure-t-on, tout-à-fait indépendant: Fayçal était un habile homme, trop habile. Il est mort de façon bien subite. Cela n'arrivera pas à Son Excellence l'Ambassadeur qui n'a aucune raison d'éveiller les suspicions de l'Intelligence Service."("Par le Monde qui change,"1941, Les Ecrits, Bruxelles, 375 pages,p.92. Le roi Fayçal Ier fut, en effet, tué d'un accident de voiture dont on suspecta l'Angleterre). Pierre Daye brosse ce tableau concordant avec celui du Mufti présenté à Hitler:"La Grande-Bretagne qui jadis possédait sous sa protection les contrées situées entre Mascate et Koweit, voudrait enrayer les mouvements d'indépendance qui se manifestent: elle a besoin, pour développer sa politique de liaison par voie terrestre avec les Indes, de pouvoir agir librement. Il s 'agit de prendre des garanties au cas où le canal de Suez viendrait à être bloqué. I l s'agit aussi, mais on le dit moins haut ,de s'assurer la possession des puits de pétrole. Comme le temps des conquêtes est passé, que l'on ne peut plus songer à des annexions pures et simples et à la transformation de ces contrées en colonies, il ne reste qu'à s'assurer sur elles une autorité qui puisse se concilier avec leurs désirs grandissants d'indépendance. C 'est pour ce motif qu'avec son habileté et son sens des réalités habituelles, la Grande-Bretagne voudrait présider elle-même à la naissance, et puis au développement d'une fédération arabe. Elle se voit déjà dominatrice d'un empire arabe, pendant de l'empire des Indes, le tout formant une sorte d'empire de Tamerlan....Aujourd'hui déjà depuis les victoires d'Ibn Séoud, on peut dire que l'unité de la péninsule arabique est réalisée sous la domination des Wahabites, et que l'aide apportée par l'Intelligence Service ne fut pas étrangère à la réussite du conquérant. Lorsque l'Angleterre possède des créatures qui furent élevées par elle et sur lesquelles elle croit pouvoir compter (tel était d'abord le feu roi Fayçal en Irak) elle entend se servir de celles-ci pour arriver à ses desseins. Il y a quelques années, sur un navire de guerre mouillé dans le Golfe Persique, fut ainsi arrangée une entrevue entre Fayçal et Ibn Séoud, l'indépendant sultan du Nedjd. Un premier accord en résulta, proclama bien haut la presse anglaise. Seulement voilà... Ibn Séoud, depuis lors déclara que s'il était tout-à fait partisan de la fédération des États arabes et prêt à s'entendre à cette fin avec le roi d'Irak et le frère de celui-ci, le roi de Transjordanie, il désirait, avant tout, que les Etas-fédérés se rendissent libres de toute forme, même dissimulée, de protectorat européen. Perspective qui épouvante les Anglais et affligea beaucoup leur ami Nouri Pacha, premier ministre du roi Fayçal. Et puis celui-ci, peut-être séduit par les idées d'Ibn Séoud, succomba.. D'autre part, il apparaît que jamais les Israélites, de plus en plus nombreux depuis le développement des efforts sionistes en Palestine, ne voudraient s'accommoder d'un monarque musulman. Dans ces pays de la presqu'île arabique, tout le monde rêve d'autonomie et de souveraineté. Mais personne n'est d'accord. Et c'est cela, sans doute, qui fait la sécurité momentanée des occupations européennes, de celle de la Grande-Bretagne en particulier, qui ailleurs, aux Indes par exemple, n'est jamais aussi rassurée que lorsque les Mahométans se querellent avec les Hindous." (ibidem,pp.93-95) Quant à la Syrie, elle était livrée à la France pour briser son unité nationale et l'appauvrir économiquement afin de pouvoir mieux mâter son esprit nationaliste. Après dix-huit ans de lutte, elle a pu arracher à la France le traité boiteux de 1936, reconnaissant son indépendance, mais au prix de concessions et de réserves unilatérales. Et alors l'Angleterre surgit pour barrer la route de la liberté à la Syrie, et se mit d'accord avec la Turquie (la Turquie kémaliste) pour neutraliser l'effet du traité franco-syrien, ceci de concert avec les Juifs qui craignaient une Syrie indépendante à côté de sa soeur, la Palestine en révolte. C'est de ce temps-là que naquit l'accord anglo-franco-turc contre les Puissances de l'Axe. Ainsi fut le prélude en 1936 de la question d'Alexandrette et d'Antioche qui devait aboutir à la cession par la France de la dite région à la Turquie d'une part, et à l'abolition sine qua non du traité de 1936 entre la France et la Syrie. Donc, de nouveau un jeu "très démocratique" de l'Angleterre aux dépens de la Syrie, ceci malgré les commissions et les rapports d'enquête de la Société des Nations, tous favorables à la thèse syrienne. Par tour de rôle je passe à l'Egypte. Déjà depuis 1882, l'Angleterre s'y est installée "provisoirement". Parce que le peuple en révolte demandait au Khédive une constitution nationale qui devait mettre un frein à la prodigalité du prince et organiser le budget selon les intérêts et les besoins du pays. Mais la soi-disant démocratique Angleterre occupe le pays pour sauver le trône du Khédive sous prétexte d'assurer l'ordre à Alexandrie, tandis que la perfide Albion tissait de ses propres doigts les intrigues et fomentait les troubles et les désordres au moyen de ses propres agents provocateurs. La vérité est qu'il s'agissait du Canal de Suez et de la sûreté des communications impériales. L'Egypte a attendu jusqu'en 1936 pour obtenir elle aussi un traité boiteux avec les réserves connues. Ce n'était pas dû à la générosité britannique, loin de là, mais tout simplement à la rupture de l'équilibre des forces en Méditerranée; l'Italie se dressant plus fort et plus menaçante aux "intérêts" britanniques. Vient maintenant après tant d'autres pays encore de la péninsule Arabe, la Palestine. Vous connaissez bien, Excellence, sa cause, car elle a dû elle aussi souffrir de la perfidie anglaise .Il s'agit de créer un obstacle à l'unité et l'indépendance des pays Arabes en les mettant aux prises directes avec les Juifs du monde entier, ennemis dangereux dont les armes secrètes sont la finance, la corruption et les intrigues qui s'ajoutent, par ailleurs, aux baïonnettes britanniques. Depuis vingt ans nous nous trouvons face à face avec ces forces différentes. Armés d'une foi invincible pour leur cause, les Arabes de la Palestine ont combattu avec les moyens les plus rudimentaires. En outre, la question palestinienne a réuni tous les pays arabes dans une haine connue contre les Anglais et les Juifs. Si l'ennemi commun est le prélude de la formation de l'unité nationale, on peut dire que le problème palestinien a hâté cette unité. Au point de vue international, les Juifs du monde entier se sont inféodés à l'Angleterre dans l'espoir que, victorieuse, elle puisse réaliser leurs rêves en Palestine et même dans les pays Arabes environnants. En aidant les Arabes à abattre les visées sionistes, (c'est-à- dire, par l'aide qu'Hitler pourrait apporter aux Arabes) les Juifs et surtout ceux des Etats-Unis, seront tellement démoralisés en voyant l'objet de leur rêve tomber dans le néant, qu'ils perdraient leur enthousiasme à aider la Grande-Bretagne et se rétracteraient devant la catastrophe. Je prie Votre Excellence de ne pas m'en vouloir d'avoir relaté ci-dessus d'une manière sommaire l'histoire de l'antagonisme Arabe avec l'Angleterre, car il me paraît nécessaire de mettre en relief les causes essentielles qui agitent le monde Arabe contre les Anglais. J'ai tenu surtout à préciser que ces causes ont leurs racines profondes dans des intérêts primordiaux et des problèmes vitaux et non dans des questions futiles à effets superficiels et passagers. La sympathie la plus chaleureuse des peuples arabes pour l'Allemagne et l'Axe (c'est-à-dire l'axe anticommuniste Berlin-Rome-Tokyo) est d'ores et déjà chose acquise. Aucune propagande ne peut changer cette vérité. Libérés de certaines entraves matérielles, les peuples Arabes seront partout prêts à réagir, comme de juste, contre l'ennemi commun et à se dresser avec enthousiasme avec l'Axe pour l'accomplissement de leur part dans la défaite méritée de la coalition anglo-juive. Le nationalisme Arabe doit à Votre Excellence, une dette de gratitude et de reconnaissance pour avoir soulevé à plusieurs reprises dans de retentissants discours la question palestinienne. Je tiens par la présente à réitérer mes remerciements à Votre Excellence, et à vous assurer,Excellence, des sentiments d'amitié, de sympathie et d'admiration que le peuple arabe voue à Votre Excellence,ô grand Führer, et au courageux peuple Allemand. Je saisis cette occasion pour déléguer auprès du Gouvernement Allemand mon secrétaire privé pour entamer, au nom de la plus forte et vaste organisation Arabe et en ma propre personne, les négociations nécessaires pour une coopération sincère et loyale dans tous les domaines. Je peux résolument ajouter que les Arabes sont disposés à se jeter dans la balance et offrir leur sang dans la lutte sacrée pour leurs droits et leurs aspirations nationales, pourvu que certaines préoccupations d'ordre moral et matériel soient assurées. Il s'agit de précautions nécessaires à prendre devant un ennemi perfide et puissant dont il est nécessaire de bien calculer les moyens et la force, afin d'engager la lutte avec la plus grande chance de succès. Cette prévoyance est de rigueur, surtout que l'Angleterre est appelée à agir et réagir avec toute sa force, vu le caractère stratégique des pays Arabes qui pourraient alors mettre en danger les communications impériales et rendre caduc tout contact des Indes avec la Méditerranée et Turquie par le Golfe Persique, tout en amenant la cessation de l'exploitation et de l'écoulement du pétrole au profit de l'Angleterre. Je conclus en souhaitant à Votre Excellence une longue et heureuse vie, et la victoire éclatante et la prospérité pour le Grand Peuple Allemand et pour l'Axe dans l'avenir le plus proche. Je prie Votre Excellence de croire à mes sentiments de grande amitié, de reconnaissance et d'admiration. Grand Moufti de Palestine Mohammed Amin El Husseini

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Ex-Thyssen-Chef sieht im Euro den Super-GAU für Deutschland - Steckt eine Mafia hinter der Finanzkrise? 03. 06. 2011 | Von: cw 7_tage_1_meinung_logoEin ungewöhnliches Interview gab es diese Woche in Springers „Welt“ zu lesen. Befragt wurde Europas oberster Korruptionsbekämpfer Wolfgang Hetzer. Anlass ist sein neues Buch „Finanzmafia“. Erwarten konnte man ein gewöhnliches Interview über den Inhalt des Buches garniert mit ein paar Worten des Lobes seitens der Zeitung. Das Interview ist aber nichts von dem. Wolfgang Hetzer redet darin in einer Weise Klartext, wie man es bisher kaum in einer deutschen Zeitung lesen konnte. Er geißelt die Machenschaften einer „Finanzmafia“, die für die Finanzkrise verantwortlich sei. Er spricht von der „Existenzvernichtung ganzer Gesellschaften“, von den „Versagercliquen in Politik und Wirtschaft“ und davon, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Das Budgetrecht des Bundestages werde ausgehebelt, wenn Deutschland immer mehr Geld in die diversen Rettungsfonds stecke. Es gebe überhaupt keinen Spielraum mehr. Hetzer hält es für äußerst bedenklich und eine Gefährdung für die Demokratie, wenn ein großer Teil des Bundeshaushalts für die Schulden anderer Länder verpfändet wird. Hetzer wörtlich: „Man glaubt den Politikern kaum noch. Die Menschen erkennen eine kleptokratische Kultur unter den Eliten. Sie fühlen sich betrogen von Versagercliquen in Politik und Wirtschaft. Ich fürchte, dass Auswirkungen dieses Zorns auf den europäischen Zusammenhalt nicht auszuschließen sind.“ Im Grunde prophezeit er damit eine grundlegende Krise der EU, schon weil seiner Ansicht nach die europäische Solidarität an ihr Ende kommt. Anzeige Darüber hinaus fürchteten deutsche und französische Banken den griechischen Staatsbankrott, weil dieser für sie enorme Verluste bedeuten würde. Lieber schieben sie die Verantwortung den Steuerzahlern zu. Die Politik mache dieses Spiel mit, weil, Hetzer stimmt hier einer Aussage Norbert Blüms zu, „der Staat zum Schmierensteher für Zocker geworden“ ist. Wolfgang Hetzer stellt fest, dass die Weltfinanzkrise „kein Gottesurteil“ und keine „satanische Verfluchung“ sei, sondern sie hätte ihre „Wurzeln in menschlichem Handeln und in menschlichen Unterlassungen“. Dies zeigt meiner Meinung nach, dass es schon um mehr geht als um die Wiederherstellung einer vernünftigen Finanzpolitik. Es steht die Demokratie auf dem Spiel und damit letztendlich auch das Wohl der Wirtschaft. Es geht nicht um einen ökonomischen Systemwechsel, es geht darum, die herrschenden Politiker und Bankmanager abzulösen, bevor es zur Katastrophe kommt. Der weitere Hammer diese Woche: Ex-Thyssen-Chef Dieter Spethmann bezeichnet den Euro als „Super-GAU“ für Deutschland. Der Wiederaufbau in Japan nach Tsunami und Fukushima soll 400 Mrd. Euro kosten. Der Euro habe Deutschland aber seit dessen Einführung, so rechnet es Spethmann vor, 2500 Mrd. Euro gekostet, mehr als fünf Mal so viel. Er fordert deshalb eine Revision der EU und Schluss mit allen Rettungsschirmen. Die Berechnungen Spethmanns sind bestechend. Er beginnt mit der formellen Einführung des Euro 1999 und zählt alle finanziellen Nachteile zusammen, die Deutschland seither erlitten hat. Die Haftungssumme aller Rettungsschirme belaufe sich auf 1542 Mrd. Euro, auf Deutschland entfielen 391 Mrd. Euro. Dazu komme aber laut Spethmann noch der „Mehrzins, den die deutschen Kreditnehmer deshalb zahlen müssen, weil die früheren Weichwährungsländer seit Euro-Einführung weniger zahlen“. Früher zahlten z.B. die Südländer hohe Zinsen für ihre Schwachwährungen, mit dem Euro profitieren sie Jahr für Jahr von einem wesentlich geringeren Zinssatz, für den besonders Deutschland mit seiner Wirtschaftskraft gerade steht. Das ist nichts anderes als eine Subvention. Italien erspare sich dadurch fast 70 Mrd. Euro Zinszahlungen pro Jahr. Die Deutschen hingegen zahlten höhere Zinsen als zu D-Mark-Zeiten, durchschnittliche 2 Prozent im Jahr. Alle Deutschen würden dafür mit jährlich 100 Mrd. Euro zusätzlich zur Kassen gebeten. Und so rechnet Dieter Spethmann weiter alle gern verschwiegenen Faktoren zusammen, bis er auf eine Gesamtzahl von unfassbaren 2500 Mrd. Euro Verlusten für Deutschland seit 1999 kommt. Kein Wunder, dass unsere Infrastruktur verfällt und wir immer höhere Sozialbeiträge zahlen müssen. Die Fehlentscheidungen der politischen Klasse sind derart beispiellos, dass selbst der „Welt“-Kommentator Gerhard Held feststellt: „ Das Panorama ist so destruktiv und fremdelt so sehr mit den Eckwerten der Bundesrepublik, dass man glauben möchte, dies sei nur ein böser Traum.“ Er sei „ratlos“. Nun, der Weltkommentator mag ratlos sein, EZB-Chef Trichet hat schon eine Lösung. Er fordert ein europäisches Finanzministerium, das den Ländern, falls notwendig, die finanzpolitische Souveränität wegnehmen soll. Die EU-Bürokratie will also die Krise nutze, um den Sack endgültig zuzumachen. Ein Kommentar von Christian Weilmeier

Antizionismus Lest nicht beim Juden Schottische Gemeinde säubert Bibliotheken von israelischer Literatur 26.05.2011 – von Michael WuligerMichael Wuliger 1 Demnächst in der Bücherei von West Dumbartonshire © Archiv West Dunbartonshire ist ein schottischer Landkreis nahe Glasgow gelegen und von so offenkundiger Bedeutungslosigkeit, dass selbst Wikipedia nur 18 Zeilen darüber zu schreiben findet. Doch vorige Woche schaffte die Region mit ihren 90.000 Einwohnern es gleich zwei Mal in die nationalen Medien. Das erste Mal mit einem Rekord: Das einstige Industriegebiet hat mittlerweile die höchste Arbeitslosenquote in ganz Großbritannien. Auf eine freie Stelle kommen 40 Jobsuchende. West Dunbartonshires örtliche Politiker haben jedoch drängendere Sorgen, wie aus der zweiten Meldung hervorgeht. Die Verwaltung aus schottischen Nationalisten und Labour-Partei hat gerade beschlossen, israelische Bücher aus den örtlichen Bibliotheken zu entfernen. Dies geschieht im Geist der internationalen Solidarität. Der Landkreis boykottiert seit 2009 offiziell alle zionistischen Erzeugnisse, um gegen die Unterdrückung der Palästinenser zu protestieren. boykott Wie die Entjudung der schottischen Lesehallen vor sich gehen soll, darüber haben die Gemeinderäte noch nicht im Einzelnen nachgedacht. Keinesfalls werde man in Bausch und Bogen jedes israelische Buch aussortieren, versicherte ein örtlicher Politiker dem Londoner »Jewish Chronicle«. Vielmehr würden die Bibliothekare von Fall zu Fall, beziehungsweise Buch zu Buch, entscheiden, was die West Dunbartonshirer lesen dürfen oder nicht. Das allerdings könnte kompliziert werden. David Grossman etwa ist zwar ein ausgewiesener Friedensaktivist, hat aber in einer Zahal-Eliteeinheit gedient. Auf den Index oder ins Regal? Problematisch ist auch Amos Oz: einerseits Mitbegründer von »Shalom Achschaw«, andererseits Befürworter des Gazakriegs 2008. Selbst der heute militante Antizionist Uri Avnery war in seiner Jugend ein ebenso militantes Mitglied von Menachem Begins rechtszionistischer Untergrundtruppe »Irgun«. Und was macht man mit einem israelisch-arabischen Autor wie Sayed Kashua? Ist der gut, weil unterdrückter Pali, oder böse, weil als erfolgreicher Drehbuchautor für das israelische TV quasi ein Kollaborateur der Besatzer? modell? Erstaunlich ist nur, dass niemand vorher schon auf die Idee gekommen ist. In Duisburg etwa, wo ein in Sachen Israelboykott besonders rühriger Kreisverband der Linken die Stadt mitregiert, würden manche sicher gerne auch die Stadtbücherei von zionistischen Druckwerken säubern. Die aussortierten Bücher könnte man anschließend öffentlich verbrennen. Nicht ohne sich Vergleiche mit Naziveranstaltungen ähnlicher Art zu verbitten. »Wer Kritik an den permanenten schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Israel mit Antisemitismus gleichsetzt, ... macht sich letztlich mitschuldig ... an den Unterdrückungsverhältnissen in Nahost«, würde Ratsfraktionschef Hermann Dierkes die Kritiker bescheiden. Wie gehabt.

Was passiert nach dem Crash? – 2. Teil des Interviews mit Franz Hörmann 17. 05. 2011 | Von: amw hoermann_interview_2„Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen“, meint Franz Hörmann im Interview mit The Intelligence. Wenn also sein prognostizierter Zusammenbruch des Währungssystems kommt, wird es keine Banken mehr geben. Auch Zwangsenteignungen fallen in Europa vermutlich aus, weil sich diese der europäische Bürger nicht bieten lassen wird. Die Leute müssen sich jetzt schon zusammenschließen und einen neuen Lebensstil kreieren. Hilfreich will Hörmann mit Tipps für eine solche neue Gesellschaft und Wirtschaft sein: im Sommer erscheint dazu ein Pamphlet. Seine Richtung weist in einen Alltag mit weniger Stress und in dem wir unsere Kreativität dafür verwenden, uns das Leben leichter zu machen. Die Zukunft liegt gesellschaftlich in Gruppennetzwerken, die sich interessensgeleitet bilden und in der Demarchie statt der Demokratie. Teil 1 des Interviews lesen sie hier: „Crash der weltweiten Börsen im August 2011 erwartet" TI: Was passiert beim prognostizierten Zusammenbruch? FH: Ich nehme an, wenn das Währungssystem zusammenbricht, wird das Rechtssystem auch zusammenbrechen. Banken als Institutionen, sprich Kapitalgesellschaften, werden nicht überleben. Und ein Bankaktionär wird sagen, ich habe jetzt Aktien einer Bank, der wird ja nicht zu den Leuten gehen und sie aus dem Haus rausschmeißen. Was hat er davon, wenn es die Bank nicht mehr gibt. Der wird ja in den Häusern auch nicht wohnen. Der will ja Geld sehen. Und wenn es das Geld nicht gibt, was soll er machen? Geht er dann hin und nimmt sich zwei Zaunlatten mit nachhause? TI: Das heißt, Sie sehen keinerlei Zwangsenteignungen und dergleichen auf uns zukommen? FH: Keine Chance. Das ist politisch nicht durchzubringen. Wenn so etwas in Europa passieren würde, dann würden die Straßen brennen. Das würde sich die europäische Bevölkerung nicht bieten lassen. Man denke an Paris schon vor vielen Jahren oder an Griechenland. Dort haben ja Polizisten gebrannt auf der Straße. Die wurden mit Molotowcocktails beworfen. Aber bei uns in den Medien hat man das nirgendwo gesehen, wie dramatisch das war. Aber auf Youtube oder im Internet sieht man diese Videos. TI: Gut, in Griechenland scheint es momentan recht eng herzugehen. Mein Bekannter in Athen meint, man sieht zu, dass man das Notwendige zum Leben verdient. Das sind Nahrungsmittel, und dass die Menschen die Miete zahlen können. Es wird immer prekärer. Anzeige FH: Na sicher. Das sind die Weltgegenden, wo als erstes alternative Systeme entstehen. Dabei sind die Lösungen ja sehr einfach. Man braucht nur eine Inventur machen, die jeder in seinem eigenen Leben macht. Also in welchem Zeitraum brauche ich welche Güter und welche Dienstleistungen. Das schreibe ich mir einfach zusammen. Welche Nahrungsmittel brauche ich, welche Energie, welche Art von Kleidung und so weiter. Und das wird dann beispielsweise im Internet in eine Usinglist eingetragen. Und dann schaut man herum, was kann man selbst organisieren, was kann man leihen, was kann man neu machen, was kann man beschaffen. Damit sind wir eigentlich schon in einer neuen Wirtschaftsform. TI: Wenn man den Minimalismus als Alternative für das herkömmliche System nimmt, dann geht man dabei ja auf diese Art vor. Das heißt, ich tue alles weg, was ich nicht mehr benötige, behalte jenes, was ich für meinen Weg brauche und dann schaue ich, wie ich mir das organisiere. FH: Das tut zwar ein bisserl weh in dem Moment, aber mit dem Essen können wir anfangen. Ich war jetzt in Altlengbach (Niederösterreich) und habe einen Vortrag gehalten bei einer Konferenz mit dem Titel „Wahre Alternativen“, und da war ein Kollege, auch ein Vortragender, ein gewisser Helmut Matzner. Und der hat über gesunde Ernährung einen Vortrag gehalten. Und der ist tatsächlich der Meinung und kann das auch gut argumentativ begründen, dass alles, was wir an Nahrungsmitteln zu uns nehmen pro Tag, was über eine Handvoll Reis hinaus geht, in Wirklichkeit dem Körper schadet. Also, zwei Hände Reis sind schon zu viel, sagt er. Eine Hand Reis, Ende. Jetzt stellen wir uns einmal vor, was brauchen wir wirklich? Sauberes Wasser, den Reis und einen Reiskocher. Die Zeit, die wir einsparen, weil wir nicht dreimal am Tag beim Essen sitzen,… TI: Die Zeit fürs Einkaufen…. FH: …genau, für das Kochen, der ganze Abfall, der Geschirrspüler, der Kühlschrank…. Weg, weg, weg… Wäre das nicht eine schöne Idee? TI: Absolut, wären dabei aber nicht viele überfordert mit der Frage: Was mache ich mit der so gewonnenen Zeit? FH: Nachdenken, wie es uns auf anderen Ebenen besser geht! Da lässt sich immer was finden und wenn man nur ein Mittagsschläfchen hält. In Japan machen das die Menschen auch. Die schlafen im Restaurant, in der U-Bahn und keiner stört sie. Das ist einfach nur ein kultureller Effekt. Warum können wir das nicht auch machen? Wer hindert uns daran? Das wäre wirkliche Lebensqualität. Da brauch ich nicht ein Schloss und einen Fuhrpark. TI: Was raten Sie jenen, die jetzt schon in prekären Situationen sind? Von der finanziellen Art, von der Jobsituation her. FH: Sich zusammen zu schließen und zu organisieren. Mit unserer nächsten Publikation, das wird eine Broschüre, um nicht zu sagen ein Pamphlet, die im Sommer verfügbar sein soll. Da treten wir in die Fußstapfen von Stephané Hessel mit „Empört euch“, denn der kommt jetzt im Sommer mit „Erhebt euch!“ Und wir wollen im gleichen Format, im gleichen Umfang und auch um maximal vier Euro ein kleines Pamphlet mit dreißig Seiten, „Vereint euch!“, schreiben. Und im Untertitel „Neues Geld für eine neue Gesellschaft“. Und dort steht dann alles drin. Wie es geht, was man macht, was wir brauchen, was wir nicht brauchen. Wie wir die Denkweise ändern, was im Alten falsch ist, wie es im Neuen besser geht. Und so, dass es jeder versteht. Das ist geplant für Sommer. TI: …das heißt, ab Herbst verfügbar? FH: Wenn es so läuft wie wir wünschen, dann wird es schon vorher verfügbar sein. Damit die Leute wissen, was sie tun sollten. TI: Das klingt für mich handfester als das, was ATTAC fordert… demonstrieren, Regeln für den Finanzmarkt… FH: Das ist Zeitverschwendung. Den Finanzmarkt gibt es bald nicht mehr. Geld, der Finanzmarkt, Kapitalgesellschaften. Alle diese Dinge sind doch nur Werkzeuge in den Händen der Elite zu einem bestimmten Zweck. Und das ist die flächendeckende Bevölkerungsenteignung. Und daher brauchen wir uns um diese Werkzeuge nicht zu kümmern. Und wenn wir besonders clever sind, dann schaffen wir Eigentum gleich auch mit ab. Dann können sie nämlich nichts mehr tun. Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen. Eine Gesellschaft, in der das persönliche Eigentum, wie wir es heute haben, verschwindet, nur durch individuell gesicherte Nutzungsrechte ersetzt wird, wo wirklich jeder Mensch das, was er wirklich braucht, garantiert haben kann. Und das organisiert sich nicht unter einer diktatorischen Vorgabe, sondern aufgrund des Menschenverstandes, in Kooperation, in permanenter Abstimmung. Und das kann durchaus heißen, dass wir alle, später einmal, metaphorisch gesprochen, ein Schloss haben werden. Aber es ist dann etwas, was ökologisch, nachhaltig funktioniert. Was wir auch selber reparieren und in standhalten können. Wo wir nicht auf Dienstleistungen, die wir nicht bezahlen können, angewiesen sind. Und so weiter und so weiter. In der richtigen Geisteshaltung durch Kooperation können wir einen solchen Reichtum für alle schon schaffen. Aber wir können das nicht im bestehenden System, weil es diese Art von Entwicklung nicht zulässt. TI: Da werden wir doch auf unsere individuelle Selbstbestimmung zurückgeworfen, oder? FH: Naja, nicht so ganz dramatisch. Wir werden nach wie vor in Gruppennetzwerken leben. TI: In Stämmen oder Clans? FH: Nun ja, interessensgeleitet schon. Also was die Leute gemeinsam tun wollen. Aber nicht von der Abstammung her, nicht von der Kultur, der Religion. Das ist zu archaisch. Entscheidend wird sein, dass die Menschen herausfinden, dass unser Reichtum und Wohlstand eben nicht von diesen Papierschnipseln und Computerzahlen abhängt. Sondern von dem, was in der Realwirtschaft da ist. Das heißt zum Beispiel, ein Energieversorger, ein Lebensmittelproduzent, ein Unternehmer oder ein Treibstoffunternehmer – wenn die jetzt wirtschaftlich bankrott sind, dann müssen die trotzdem in der Realwirtschaft weiter leisten. Deswegen brauchen wir eine Änderung des politischen Systems. Damit wir sagen, Bilanzen, irgendein positives Eigenkapital brauchen wir nicht mehr. Sondern die Menschen tun etwas für andere, die auf die Dienstleistungen und Güter angewiesen sind. Und das müssten wir sicherstellen. Die Organisationsform, ob wir das Ergebnis jetzt Gewinn nennen, ob wir die Eigentümer schöpfen, ob das genossenschaftlich ist oder verstaatlicht. Das spielt keine Rolle. Es muss nur funktionieren. Das ist ja eigentlich nur die Ideologie, die dafür sorgt, dass die Leute weiter arbeiten. Zuckerbrot und Peitsche ist es eben heute. Dann müsste es vernünftiger sein, eine „schiache“ (Anmerk. d. Red.: österreichisch für „hässlich“) Arbeit, die will ich nicht machen, da stelle ich einen Roboter hin und ich bin dann immer noch nützlich für die Gesellschaft. Und ich hab dann auch meine Einkommen, sonst gibt es ja auch keine Kreativität. Wenn jede Verbesserung meine eigene Existenz bedroht, dann gibt es keinen Fortschritt mehr. TI: Wobei wir dabei bei der Grundversorgung wären, bei einem Grundeinkommen oder wie Sie das auch bezeichnen: funktionales Geld, funktionale Währung, Sozialversicherungsgeld. FH: Ganz genau. TI: Das heißt, basisdemokratische Prozesse, oder besser gesagt die Demarchie, wo man einen Konsens herstellt… FH: …ganz genau, richtig. TI: …weil Demokratie ist ja auch wieder eine versteckte Hierarchie FH: Jawoll, wir haben heute noch das Problem der Abschirmungsprozesse. Heute ist es so, dass 51 Prozent 49 Prozent beherrschen können. Und das ist natürlich ein Unsinn. Man muss in die Richtung gehen, dass man sagt, man friert nicht den eigenen Standpunkt ein, sondern man bleibt so flexibel, dass man zu einer Lösung kommt. Dann hat man zum Beispiel 80 oder 90 Prozent Zustimmung. Und die erreicht man nur, wenn man eigene Elemente der eigenen Meinung auch aufgibt oder variabel gestaltet. Das ist etwas, was wir systemisch nicht wirklich drauf haben. Ja weil wir glauben immer, ich hab ein komplettes Paket und wir haben gewonnen, wenn es unverändert, genauso für alle gilt. Das ist natürlich ein völliger Unsinn. Wir müssen das ganze zerlegen in einzelne Bauteile, dann sagen, was ist besonders wichtig, was ist absolut notwendig, auf was kann ich sofort verzichten. Dann kann man sich viel besser unterhalten. Aber wenn man vereinfacht schwarz-weiß malt oder ja nein, oder die eine Variante und sonst gar keine und auf der Ebene die Argumente verwendet, dann hat man es bei solchen Prozessen schwer. TI: Das erinnert mich an das Managementtool „Effectuation“ (The Intelligence hat darüber berichtet), wo man von einer Idee ausgeht, man sich dazu Stakeholder sucht und dann sagt, was jetzt. FH: Richtig, und dann entwickelt man dazu das Projekt aus dem Prozess heraus und nicht wie zuvor aus einer logisch kausalen Kette heraus und stur Heil durch. Und so etwas kann man im Internet wunderbar umsetzen. Mit kleineren Gruppierungen. Das kann man auch für Staaten oder größere Regionen verwenden. Und dann kann man mit Menschen, vor allem in Schulen, schon üben, so zu denken. Weil heute ist es ein Machtverlust, ein Verlust an Selbstwertgefühl, wenn ich meine komplette Meinung, also von A bis Z, nicht durchsetzen kann. Da verliere ich mein Gesicht. Vor allem in einer sozialen Gruppe, wo ich schon eine bestimmte Hierarchiestufe erreicht habe. Wenn ich da jetzt klein beigebe und Zugeständnisse mache da und dort auch, dann bin ich kein Alphatier mehr. Das Intervie führte Angelika M. Wohofsky. Fortsetzung folgt. mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

Lena, Osama und Reklama - Pardon: Reklame 14. 05. 2011 | Von: ow wellmanns_wilde_wochenWenn man sich nicht mitten ins Getümmel wirft, bekommt man von der „Größten Show der Welt“, in Düsseldorf nicht viel mit. Aus den Fenstern hängen keine Deutschland Fahnen und Autokorsisten sind, bis jetzt, auch recht selten. Vielleicht ändert sich das heute Abend, denn wer sich die Schnelldurchläufe der Halbfinale angesehen hat, der wird der kleinen Lena, die inzwischen ganz schön gewachsen ist, schon berechtigte Chancen auf den Sieg einräumen, auch wenn die Buchmacher eine andere Meinung dazu haben. Vielleicht war es nicht nur der Zwang, diese Sendung sehen zu müssen, dem ich als Kind ausgesetzt war, sondern vor allem die Tatsache welch unerklärliche Unmusik, welche Angriffe auf Trommelfell und jeder Art von Geschmack, welches präzedenzfällige Fremdschämen, mir da jedes Jahr aufs Neue zugemutet wird, die mir das Anschauen der „Größten Show der Welt“ etwas verleidet hat. Da mutet ein „Taken by a stranger“ fast wie ein Geschenk an. Meine Frau schaut mich in den letzten Tagen auch öfter mal ungläubig an, wenn ich mir das ganze „Hinter den Kulissen“ und die Interviews anschaue und antwortet auf meinen Einwand, dass ich über nichts reden, oder schreiben kann, wenn ich´s nicht gesehen habe, auch nur mit einem schmunzelnden „Iss Klar, Schatz...“ Anzeige Aber wie komme ich jetzt von der süßen Lena zum Allzweck-Untoten Osama Bin Laden...? Vielleicht ist das Stichwort „Ablenkung“ hier wieder mal gefragt. Denn was macht doch der moderne Mensch am liebsten, wenn es anstrengend wird? Sich ablenken, genau. Da ist, so gesehen, ja auch erst mal überhaupt nichts falsch dran, denn mich jeden Tag fanatisch mit dem Gräuel der Welt zu beschäftigen, erhöht nicht nur auf Dauer das Herzinfarktrisiko, sondern führt auch dadurch, dass das allermeiste Geschriebene, oder Gesagte nur unwichtiges Geplapper ist, welches einen in einer Weise anöden kann, dass man verzweifelt zur Ablenkung greift. Paradebeispiel dafür ist wohl, unerreicht, der letzte Streich der tapferen Schneiderlein, aus der Peripherie des Weißen Hauses zu Washington, und ihr wirklich jämmerlicher Versuch, wenigstens eine Klappe mit zwei Fliegen zu schlagen. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass Barack Obama abends weinend auf der Bettkante sitzt und in sich hinein murmelt: „Ich bin hier doch nur ein besserer Hausboy..., ich bin doch hier nur..." Und auch Frau Merkel wird sich in den letzten Tagen hier und da mal gesagt haben: „Wenn du bloß nicht immer jeden Scheiß labern würdest, den die dir aufschreiben...“ Das diese ganze Schmierenkomödie um Osama Bin Laden, als was anderes darf man es nicht mehr bezeichnen, nicht den Aufschrei mindestens der Hälfte der Weltbevölkerung, sondern 13 % Steigerung der Umfragewerte des amerikanischen Präsidenten zur Folge hat, ist in einer Weise paradox, die mir inzwischen einfach nur die Worte verschlägt. Na ja..., nicht ganz, aber immer wieder... Vielleicht macht sich mal jemand die Arbeit und rechnet ungefähr aus, was die Deutschen, nur im letzten Monat, für Anrufe bei DSDS, oder eben dem ESC, oder sonst einem verblödeten Gewinnspiel ausgegeben haben, während die Welt mit einer neuen, im wahrsten Sinne des Wortes, fragwürdigen, scheinheiligen Terrorismusgefahr überzogen wird, die den ausschließlichen Nutzen hat, noch mehr, noch doller, noch enthusiastischer Krieg führen zu können. Und dann nehmen wir unsere Finger zur Hand und zählen mal durch, wie viele 50 Cent dafür ausgegeben wurden, den Regierenden zu sagen, dass sie auf keinen Fall noch über Menschenverstand verfügen können, von gesundem ganz zu schweigen. Wir wünschen dir viel Geld..., Glück Lena, viel Glück heute... Bei all diesen Gedanken will ich aber natürlich nicht vergessen, dass ich selbst nur von meinem Beruf leben kann, wenn es Publikum gibt, das in irgendeiner Weise dafür bezahlen. Ob mit Eintrittsgeld, oder für Tonträger, oder einfach weil sie nicht wissen wohin mit ihrem Geld (was in meinem Fall noch nie vorgekommen ist). Auch mir bleibt nur das Mittel der Werbung, wenn auch nur in verhältnismäßig kleinem Rahmen und vor allem recht widerwillig. Aber gut, ich bin Kabarettist, kein Heiliger..., wahrlich nicht. Aber frei nach dem Motto meiner kaum noch vorhandenen Familie: „Wir sind krank, aber nicht doof!“ und noch freier nach dem Motto der Kriegskunst: „Wenn du einen Feind besiegen willst, musst du erst einmal sein Freund werden“, nutze ich das Geschenk ihrer Aufmerksamkeit hier, um all denen die sich gefragt haben, vor allem aber all jenen, die sich nicht gefragt haben, warum sich der Wellmann in letzter Zeit so rar macht mit dem schreiben, zu sagen, dass es vor allem das neue Solo-Programm und dessen Entwicklung ist, das mich gerade sehr in Beschlag nimmt. „Die Zukunft ist Jetzt – Reloaded“, wird hoffentlich auch in einem Theater ihres Vertrauens zu sehen sein, so ab Spätherbst. Falls nicht, oder wenn sie sogar ein Theater haben und völlig konsterniert sind, weil der Wellmann nicht bei Ihnen spielt, können Sie ihn hier noch schnell buchen. „Die Zukunft ist Jetzt – Reloaded“ Oliver Wellmann Live 2011 auch in ihrem Theater? Gut, das war jetzt nicht so ein Geniestreich, wie die wirklich großartige Arbeit der Werbeagentur, die sich diesen Darth Vaderchen/VW Spot hat einfallen lassen, aber ich denke Sie wissen worum es geht. Ob es Sie interessiert, oder ob Sie für so was keine Zeit haben, weil sie noch ein paar 50 Cent Stücke verteilen müssen, liegt natürlich, wie immer ganz bei Ihnen. So... und wir legen jetzt mal los, mit dem Wochenende. ------------------------------------

US-Geldpolitik – Eine Gefahr für die Weltwirtschaft 11. 05. 2011 | Von: kh dollar_world_dream_designsVertreter aus mehr als 170 Mitliedsstaaten haben sich zu einer Konferenz der Vereinten Nationen in Istanbul eingefunden, in der die Situation jener Länder behandelt wird, die als am wenigsten entwickelt gelten. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der trotz innerpolitischer Probleme in die Türkei gereist ist, bezeichnet die Vereinigten Staaten als Hauptverantwortliche für die derzeitigen internationalen Wirtschaftsprobleme. Den Umstand berücksichtigend, dass die derzeitige Krise durch Immobilien- und Kreditspekulationen in den USA ausgelöst wurde, verdienen Ahmadinedschads Ansichten mit Sicherheit Beachtung. Der Einfluss, den die finanziellen Machenschaften der Wallstreet auf den Rest der Welt ausüben, lässt sich wohl am deutlichsten durch die sogenannte Housing-Bubble verdeutlichen, deren Platzen vor rund drei Jahren Konsequenzen nach sich zog, denen sich praktisch kein Land der westlichen Welt entziehen konnte. Lassen Sie mich in wenigen Worten zusammenfassen, was zum Platzen dieser Blase geführt hatte: Anzeige Steigende Immobilienpreise in den USA motivierten Banken dazu, ohne jeglichen Einkommensnachweis Hypothekardarlehen an Private zu vergeben, deren Volumen nicht nur den Kauf eines Hauses zu 100 Prozent abdeckte, in vielen Fällen war der Kredit sogar höher als der Hauspreis. Ging man schließlich davon aus, dass, bei weiterem Anstieg der Immobilienpreise, die Schuld durch den gestiegenen Wert des Hauses bald restlos abgedeckt sein werde. Die somit vermeintlich gesicherten Darlehen wurden an die Finanzmärkte weiter verkauft, um jeder einzelnen Bank neuen Spielraum für neue Kredite einzuräumen. (Auch wenn Banken durch Kreditvergaben neues Geld erschaffen, so gibt es eine Obergrenze, die sich nach den Eigenmitteln ausrichtet.) Eines Tages war der Bogen überspannt. Die Hauspreise fielen und Banken in aller Welt, die regelmäßig an spekulativen Transaktionen teilhaben, bezahlten die Rechnung. Pardon, nicht die Banken, die Steuerzahler. Denn „systemerhaltende“ Institutionen, die sich verspekulieren, müssen schließlich von denen gerettet werden, die grundsätzlich nie an Spekulationen mitverdienen. Während der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad, aufgrund innerpolitischer Spannungen mit der religiösen Führung des Landes, für einige Zeit im Hintergrund blieb, äußerte er in Istanbul wieder einmal schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten. Und im gegebenen Fall sind diese Vorwürfe keinesfalls unbegründet. Er erklärte, dass die Vereinigten Staaten die internationalen Märkte mit 32 Billionen Dollar an Papiergeld überschwemmten. Mit jenem Papiergeld, das aus „dünner Luft“ erschaffen werde. Gleichzeitig werde für das Geschäftsjahr 2011 ein Budgetdefizit von 1,6 Billionen Dollar erwartet. Die amerikanischen Auslandsschulden bezifferte Ahmadinedschad mit 14,6 Billionen Dollar und verwies vergleichend auf das US-Bruttoinlandsprodukt von nicht mehr als 14 Billionen. Ahmadinedschad zufolge, seien es insbesondere die sogenannten unterentwickelten Länder, die für diese verantwortungslose amerikanische Geldpolitik gerade stehen müssten. Der enorme Anstieg ungedeckter Geldmengen führt zu einer Abhängigkeit von der Förderung und der Kontrolle von Erdöl und Erdgas, was gleichzeitig durch internationale Militärpräsenz gesichert werde. Weiters ist für den Fortbestand der US-Systems von größter Bedeutung, dass Ölgeschäfte in US-Dollar abgewickelt werden. Von anderen Staaten der westlichen Welt werde dieses System entweder ignoriert oder sogar aktiv unterstützt. Geschaffen wurde es, so der iranische Präsident, um andere Länder ihres Wohlstandes zu berauben und Not und Armut unter den unterentwickelten Ländern zu verbreiten. Stellungnahmen: Hamsayeh.net, Press-TVQuellen zu Ahmadinedschads

Die Vertreibung: ein Teil der Siegermaßnahmen bestand in der Vertreibung von 15 Millionen Deutschen aus ihren seit vielen Jahrhunderten angestammten Heimatgebieten in Mittel-Ost-und Südosteuropa, wobei 2,5 Millionen zu Tode kamen. Dieser Massenvertreibung waren keine spontanen Handlungen, sondern von langer Hand vorbereitete Maßnahmen zum Raub Deutschen Landes . So war US- Präsident Roosevelts Meinung in einer Besprechung mit seinem Außenminister Cordell Hull am 5. Oktober 1943 nach Gotthold Rhode, Walter Wagner: die Deutschen Ostgebiete,,Bd 3,Stuttgart1956.S58): Ostpreußen sollte von Deutschland abgetrennt und alle gefährlichen Elemente der Bevölkerung sollten zwangsweise ausgewiesen werden. Usw. Jalta-Potsdam und die Dokumente zur Zerstörung Europas.(Grabert-Verlag-Tübingen.)

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Wer sich nicht wehrt, muss sich alles gefallen lassen - so einfach.Deutschen liegt Fremdenhass in den Genen" 04. 12. 2010 | Von: kh stadler_parlamentsrede_screenshotDiese Behauptung stammt aus dem Mund von Kadri Ecvet Tezcan, zur Zeit türkischer Botschafter in Österreich. Wie Als Generalkonsul in Hamburg bezeichnete er im Jahr 1993 die Deutschen als ausländerfeindlich. In einem Interview, das in Österreich für Schlagzeilen sorge, kritisierte er sowohl die Politik des Gastlandes als auch dessen Bevölkerung. In einer leidenschaftlichen Parlamentsrede (Video) forderte der österreichische BZÖ-Abgeordnete Ewald Stadler Außenminister Spindelegger auf, den türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan zur „persona non grata" zu erklären. In dem, am 9. November in der Presse veröffentlichten, Interview mit dem türkischen Botschafter kritisiert dieser sowohl die österreichische Integrationspolitik als auch die Einstellung der Bürger. Diesen warf er unter anderem vor, sich für andere Kulturen nur während des Urlaubs zu interessieren. In seinen Vorwürfen zur Ausländerfeindlichkeit scheint Herr Tezcan zwischen Deutschland und Österreich keine Grenze zu ziehen. Unter Berufung auf einen Bericht im Focus, erinnert ein Artikel in der Presse an Tezcans beleidigende Äußerung aus dem Jahr 1993: „Es gibt in Deutschland Ausländerfeindlichkeit. Sie haben sie in den Genen" Anzeige Tezcans jüngste Äußerungen sorgten im ganzen Land für Entrüstungen. Besonders engagiert zeigt sich Ewald Stadler, einer von 17 Abgeordneten des „Bündnis Zukunft Österreich" (BZÖ). In einer mitreißenden Rede vor dem österreichischen Parlament rollte er schockierende Vorfälle aus der Türkei auf, die sich insbesondere gegen christliche Geistliche richteten. Allen voran berichtete er in Details von der Ermordung des katholischen Bischofs von Anatolien, Luigi Padavese. Der 63-Jährige wurde von seinem ehemaligen Chauffeur, dem 26-jährigen Murat Altun am 3. Juni dieses Jahres, unter dem Ausruf „Allah hu akbar", zuerst durch acht Messerstiche schwer verletzt und danach trennte ihm dieser den Kopf ab. Wie türkische Medien berichten, wurde bei dem Attentäter von einer psychiatrischen Klinik „geistige Umnachtung" diagnostiziert, was ihn vor einer entsprechenden Strafe schützen könnte. Als Stadler von weiteren Ermordungen christlicher Priester in der Türkei berichten wollte, fühlte er sich unterbrochen und erklärte leidenschaftlich, dass derartigen Vorfällen allgemein wenig Beachtung geschenkt wird. Im Gegensatz dazu, was würde passieren, wenn einem türkischen Würdenträger „ein Haar gekrümmt" werden würde? Sofort verwies er jedoch darauf, dass in Österreich noch kein einziger türkischer Würdenträger angegriffen worden sei. Stadler forderte in seiner Rede die sofortige Abberufung des türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan. Ob seine Worte als ausländerfeindlich oder als situationsbeleuchtend eingestuft werden sollten, darüber wird sich wohl jeder selbst sein Urteil bilden. Die Zahl der Türken in Österreich wird auf rund 250.000 geschätzt und beträgt somit nicht mehr als etwa drei Prozent der Bevölkerung. --------------------------------------------------------------------------------------------------

Erinnerungen an mein Leben Oberst Muammar Gaddafi, der Führer der Revolution. - 5. April 2011. Im Namen Allahs, des Wohltätigen, des Barmherzigen ... Während 40 Jahren, oder waren es mehr, ich erinnere mich nicht, tat ich alles, um den Leuten Behausungen, Spitäler, Schulen und, wenn sie hungrig waren, Nahrung zu geben. In Benghazi machte ich sogar Agrarland aus der Wüste, ich setzte mich gegen die Angriffe von diesem Cowboy Reagan durch, als er meine adoptierte verwaiste Tochter tötete. Er hatte versucht, mich zu töten. Stattdessen tötete er dieses arme unschuldige Kind. Dann half ich meinen Brüdern und Schwestern in Afrika mit Geld für die Afrikanische Union. Ich tat alles was ich konnte, um den Leuten zu helfen, das Konzept wahrer Demokratie zu verstehen, in der Volksausschüsse unser Land führen. Aber, wie mir gesagt wurde, war dies alles nicht genug. Sogar Menschen, die Häuser mit zehn Zimmern hatten, neue Anzüge und neue Möbel, waren niemals zufrieden. Selbstsüchtig wie sie waren, wollten sie mehr. Amerikanern und anderen Besuchern erzählten sie, dass sie „Demokratie" und „Freiheit" bräuchten, ohne zu erkennen, dass es sich dabei um ein Halsabschneider-System handelt, in dem der größte Hund den Rest auffrisst. Doch sie waren von diesen Worten verzaubert, ohne zu erkennen, dass es in Amerika keine kostenlose Medizin gab, keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Häuser, keine kostenlose Ausbildung und keine kostenlose Nahrung, von Leuten die bettelten abgesehen oder den langen Schlangen für einen Teller Suppe. Nein, was immer ich auch tat, für Einige war es nie genug. Doch Andere, die wussten, dass ich der Sohn von Gamal Abdel Nasser war, der einzige wahre arabische und muslimische Führer, den wir seit Saladin hatten. Als er den Suez-Kanal für sein Volk beanspruchte, so wie ich Libyen für mein Volk beanspruchte, waren es seine Fußspuren, denen ich zu folgen versuchte, um mein Volk vor Kolonialherrschaft zu schützen - vor Dieben, die von uns stehlen würden. Nun stehe ich unter dem Angriff der größten Macht in der Militärgeschichte. Mein kleiner afrikanischer Sohn Obama möchte mich töten, um unserem Land die Freiheit zu nehmen, um uns unsere kostenlosen Behausungen zu nehmen, unsere kostenlose Medizin, kostenlose Ausbildung, kostenlose Nahrung, um es durch Diebstahl im amerikanischen Stil zu ersetzen, der „Kapitalismus" genannt wird. Doch alle von uns in der Dritten Welt wissen, was das bedeutet. Es bedeutet, dass Konzerne das Land führen, die Welt führen, und dass die Menschen leiden. Somit gibt es keine Alternative für mich. Ich muss meinen Platz einnehmen. Und wenn Allah es wünscht, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, jenen Pfad, der unser Land reich an Agrarland sowie mit Nahrung und Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt, unseren afrikanischen und arabischen Brüdern zu helfen, indem sie hier mit uns arbeiteten, in der libyschen Volksrepublik. Es ist nicht mein Wunsch, zu sterben. Doch wenn es so weit kommen sollte, um dieses Land zu retten, mein Volk, all die Tausende, die meine Kinder sind, dann möge es geschehen. Soll dieses mein Testament meine Stimme an die Welt sein, dass ich mich gegen die Kreuzzugsattacken der NATO erhoben habe, erhoben gegen Brutalität, erhoben gegen Verrat, erhoben gegen den Westen mit seinen kolonialistischen Ambitionen; Und dass ich auf der Seite meiner afrikanischen Brüder stand, auf der Seite meiner arabischen und muslimischen Brüder wie eine Lichtsäule. Während andere sich Schlösser errichteten, lebte ich in einem bescheidenen Haus und in einem Zelt. Niemals habe ich meine Jugend in Sirte vergessen. Ich habe unser Volksvermögen nicht töricht verschwendet. Und so wie Saladin, unser Muslim-Führer, der Jerusalem für den Islam errettete, nahm ich wenig für mich selbst ... Im Westen haben mich Einige als „geisteskrank" oder „verrückt" bezeichnet, doch sie wissen die Wahrheit und lügen trotzdem weiter. Sie wissen, unser Land ist unabhängig und frei, nicht in der Zange der Kolonialisten, dass meine Vision, mein Pfad, verständlich ist und war und im Sinne meines Volkes. Und dass ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen werde, um uns frei zu erhalten. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, gläubig und frei zu bleiben. Oberst Muammar Gaddafi, 5. April 2011

systemknechte.3.10.2008 14. 19. Nero
MOSKAUS ABGEWIESENES OSTPREUSSEN-ANGEBOT Moskau war im Zuge der Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung offenbar bereit, mit der Bundesregierung über das nach dem Krieg sowjetisch besetzte nördliche Ostpreußen zu verhandeln. Dort aber stieß man auf keinerlei Interesse. „Nicht einmal geschenkt“ soll der damalige Bundesaußenminister Genscher ausgerufen haben.

DEUTSCHE FREGATTE UNTER US-KOMMANDO Die deutsche Fregatte „Hessen“ gehört seit dem 21. Mai der Kampfgruppe um den Flugzeugträger USS Harry S. Truman an und untersteht amerikanischem Kommando. Die Kampfgruppe ist zur Unterstützung von Operationen im Bereich der fünften und sechsten US-Flotte ausgelaufen. Dazu gehört der Persische Golf …

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DEUTSCHLANDS GOLDRESERVEN
AN DIE USA VERPFÄNDET?

Die offiziellen Goldreserven der Bundesrepublik Deutschland, knapp 3.500 Tonnen mit einem Marktwert von rund 80 Milliarden Euro, gehören theoretisch zu den zweitgrößten der Welt. Dass dieser Schatz nicht im eigenen Land, sondern zum großen Teil in den USA gelagert wird, wirft die Frage auf, wie es um die Souveränität der BRD bestellt ist. Hallo Deutschland.Nero


DEUTSCHLANDS GOLDRESERVEN
AN DIE USA VERPFÄNDET?

Die offiziellen Goldreserven der Bundesrepublik Deutschland, knapp 3.500 Tonnen mit einem Marktwert von rund 80 Milliarden Euro, gehören theoretisch zu den zweitgrößten der Welt. Dass dieser Schatz nicht im eigenen Land, sondern zum großen Teil in den USA gelagert wird, wirft die Frage auf, wie es um die Souveränität der BRD bestellt ist.

Professor Dr. Niels Harrit in den dänischen Fernsehnachrichten (TV2News) am 6. April 2009: "Hunderttausende von Menschen rund um den Globus wussten schon lange, dass diese drei Gebäude gesprengt wurden. Das war glasklar. Unsere Untersuchungen sind nur der letzte Sargnagel für die Offizialversion. Es handelt sich nicht um die noch rauchende Waffe, sondern um die geladene Tatwaffe. Tagtäglich erkennen Tausende von Menschen, dass das WTC gesprengt wurde. Diese Erkenntnis ist nicht mehr aufzuhalten."

Als die Wissenschaftler Fred Leuchter und Germar Rudolf ihre Gutachten zu den Gaskammern von Auschwitz veröffentlicht hatten, nahmen alle an echte Demokratie glaubenden Menschen an, dass damit die Geschichte von der Judenvergasung offen untersucht und das Diskussionsverbot beendet würde.
Das war ein Trugschluß, denn Macht setzt sich immer, zumindest eine Zeitlang, vor Wahrheit und Recht. Die Tatsache, dass die als Massenmord-Gaskammern in Auschwitz gezeigten Gebäudereste niemals mit Zyklon-B in Berührung gekommen sind (die Tatwaffe also nicht geladen war), interessierte die Machthaber dieser Weltordnung wenig. Tadellose Wissenschaftler, darunter Germar Rudolf, wurden seither massenhaft verhaftet und die Gaskammergeschichte ohne Einspruchsmöglichkeit durch die Sachverständigen den Massen weiterhin eingetrichtert, als wäre nichts geschehen.
Wer die Macht hat, der bestimmt was Recht ist, so war es zur Zeit der Hexenverfolgung des Mittelalters, so ist es heute im Zeitalter der Holo-Verfolgung.
Ähnlich verlief die Entwicklung der WTC-Lüge. Eine Greueltat, die vom Lobby-System selbst geplant und ausgeführt wurde, wie unabhängige Wissenschaftler schon seit langem berichten. Was bislang noch fehlte, war die "geladene" Tatwaffe. Leuchter und Rudolf stellten im Zusammenhang mit den "Gaskammern" fest, dass die "Tatwaffe" nicht geladen war, also niemand damit getötet worden sein konnte. In Sachen WTC musste der Beweis erbracht werden, dass die Tatwaffe sehr wohl geladen war, also die Zwillingstürme von innen gesprengt wurden.
Dieser Beweis ist jetzt erbracht worden, aber die Entwicklung verläuft genauso wie mit den unabhängigen Ermittlungsergebnissen über die "Gaskammern". Die Lügenindustrie des weltweiten Lobbysystems boykottiert die Berichterstattung über diese neue Sachlage.
Professor Dr. Niels Harrit von der Universität Kopenhagen ist einer von acht Wissenschaftlern, die Nanothermit als Sprengstoff in den Staubproben von "Ground Zero" gefunden haben.
Der Staub wurde von den Bewohnern rund um die gesprengten Gebäude am Tag der Zerstörung eingesammelt und aufbewahrt. Die Behauptung der Hilfswilligen der Täter, der Stoff stamme von den monatelangen Aufräum- und Schweißarbeiten, ist eine Schutzlüge. Der entdeckte Nanothermit-Sprengstoff stammt auch nicht vom Aluminium der WTC-Verkleidung.
Ganz Lower Manhatten war damals von einer dicken Staubschicht bedeckt, jeder Balkon, jede Terrasse, die Fensterbänke, ja alles war von diesem Staub überdeckt. Dieser Staub mit allen Inhaltsstoffen aus der Pulverisierung der drei Wolkenkratzer wurde Professor Jones und anderen Wissenschaftlern übergeben. In den letzten zwei Jahren sind diese Proben von acht Professoren getrennt von einander in Labors untersucht worden und alle sind zum selben Ergebnis gekommen: Reste von Nanothermit ist in dem Staub der eingestürzten Gebäude enthalten. Danach wurde eine wissenschaftliches Gutachten mit allen forensischen Ergebnissen erstellt und Anfang 2009 veröffentlicht.
Dieser forensische Nachweis lässt nur einen Schluß zu: Die Türme des World Trade Centers sowie das dritte Gebäude (WTC7) wurden am 11. September 2001 absichtlich von innen gesprengt. Der angebliche Täter Bin Laden hatte weder die Möglichkeit Nanothermit herzustellen, noch hatte er Zugang zum den Gebäuden, um den Sprengstoff anzubringen. Deshalb ist die offizielle 9/11 Story nur noch vergleichbar mit der 6M-Story.
Die Sprengung der WTC-Gebäude war ein "inside-job" wie u.a. der ehemalige Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, sagt. Die Tat wurde Osama bin Laden in die Schuhe geschoben, um einen Vorwand für den Weltbürgerkrieg der Lobby zu haben, womit die Weltregierung durch die Israel-Lobby errungen werden sollte.
Immerhin wusste Nick Rockefeller bereits 11 (sic) Monate vor dem Anschlag, was passieren würde, wie er dem jüdischen Fernsehmann Aaron Russo damals gestand. Aaron Russo: "Elf Monate vor 9/11 sagte mir Rockefeller ein Ereignis voraus, woraus die Rechtfertigung der Invasion Afghanistans hervorgehen würde. Es sollten Pipelines verlegt werden bis zum Kaspischen Meer. Rockefeller sagte: 'Wir werden den Irak besetzen, um die Ölfelder zu übernehmen und um im Mittleren Osten eine Militärbasis zu errichten. Danach erledigen wir Chavez in Venezuela'."

Am 6. April 2009 berichtete Professor Dr. Niels Harrit in den offiziellen dänischen Fernsehnachrichten (TV2NEWS), dass sowohl die Zwillingstürme des WTC als auch das dritte Gebäude, bekannt als WTC7, von innen gesprengt wurden. Der Nachrichtensprecher des Fernsehens schloß sich der Feststellung des Wissenschaftlers an und machte nicht den Versuch, diese unverrückbaren Beweise in die Hetzschublade "Verschwörungstheorien" auszulagern.


Nichts darüber fand sich in den BRD- bzw. US-Medien, das spricht Bände. Alles, was man in den offiziellen Medien des Lügensystems finden konnte, war in der WELT der folgende Leserkommentar vom 14.4.2009: "18:32 Uhr Branca sagt: Die Massenmedien schreiben über jeden Mikro-Aufstand von 'Twittern' oder empörten Facebook-Drohnen, ignorieren aber gleichzeitig riesige neue Protestbewegungen wie das weltweite 9/11-Truth-Movement oder schon die Tatsache, dass Prof. Niels Harrit von der Uni Kopenhagen letztens im dänischen TV über neue Forschungsergebnisse sprach nach denen der Sprengstoff Nanothermit in den Trümmern des World Trade Centers nachgewiesen wurde. Nichts davon war in den deutschen Massenmedien zu hören."

Zitat:


9/11: Dänisches Fernsehen berichtet über Nanothermit

12. April 2009 · 2 Kommentare


Der dänische Fernsehsender TV2 hat jetzt ein Interview mit dem Chemiker Professor Dr. Niels H. Harrit in seiner Hauptnachrichtensendung ausgetrahlt. Thema: der Fund von Rückständen des Militärsprengstoffes Nanothermit im Staub von Ground Zero. Dr. Harrit von der Universität Kopenhagen ist einer von neun Wissenschaftlern, darunter auch der bereits erwähnte Professor Dr. Steven Jones, die in den letzten zwei Jahren die Staubproben untersuchten und den wissenschaftlichen Bericht über den darin gefundenen Sprengstoff vergangene Woche veröffentlicht haben. Der Fund legt nahe, daß die Türme des World Trade Centers nicht durch Feuer zusammenfielen, sondern gesprengt wurden. Trotz seines spektakulären Fundes bemühte sich Dr. Harrit in Bescheidenheit:
Unser Fund ist weniger Bahn brechend als er manchen erscheinen mag. Hunderttausende Menschen weltweit wissen seit langem, daß die drei Gebäude des World Trade Centers gesprengt wurden. Das ist kristallklar. Unsere Untersuchung ist lediglich die ultimative Bestätigung.
Das YouTube-Video ist in dänischer Sprache mit englischen Untertiteln.




Kategorien: Neue Weltordnung

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Mann, Michel, wach auf! Der „Fall Mannichl" und die Medien

Als hätte man nicht gewarnt sein müssen, so tappten die Medien der BRD unisono in die „Anti-Rechts-Falle" interessierter Kreise und geiferten im „Fall Mannichl" was das Zeug hielt gegen Rechts.

Hatte sich nicht in der Vergangenheit bereits so manche Tat „böser Rechtsextremisten" hinterher als Windei erwiesen? War nicht so mancher Versicherungsbetrug versucht worden, in dem man in Brand gesetzte Bauten oder Imbißwagen vorher mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert hatte, um für die Spusi (Spurensicherung- das deutsche „CSI") eine falsche Spur zu legen? Hatten sich nicht reihenweise Teenager die Hakenkreuze selbst in Backe oder Stirn geritzt und hatte nicht sogar ein ausländischer Mitbürger seinen besoffenen Sturz zwischen die Bahngleise als „rechten Überfall" zu verkaufen versucht?

Gut, diesesmal schien der Fall etwas anders zu liegen, diesesmal war das Opfer kein pubertierender Jugendlicher mit Aufmerksamkeitsdefiziten, sondern der angesehene Polizeichef einer bayerischen Gemeinde. Trotzdem hafteten gerade diesem Fall von Anfang an dermaßen viele Auffälligkeiten an, daß das nicht nur der betroffenen „rechte Szene" auffiel. Mehr und mehr fragten sich auch ganz normale Bürger, ob es sich hier nicht doch um eine Volksverarschung größeren Stils handelte. Keine Szene unterliegt einer solchen Überwachung, wie die „rechte". Den Sicherheitsbehörden sind alle aktiven „Rechtsextremisten" bekannt und trotzdem wurden völlig Unschuldige verhaftet, da der durch die Medien hochgepuschte öffentliche Druck zu groß zu werden schien. Nun suchte man -und das kam erschwerend hinzu- keine Dutzendgestalt, sondern einen in jeder Hinsicht auffälligen Täter. Sehr groß soll er sein und dann auch noch tätowiert, wobei sich Mannichl sehr wohl an Details der Tätowierung erinnerte, nicht aber an das Gesicht des Täters. Er, der höhere Polizeioffizier mit -zig Dienstjahren konnte keine verwertbare Personenbeschreibung abgeben. Seine Kollegen dürfte das gewundert haben...

Solange sich jedoch nur bestimmte Polizeikreise und die rechte Szene wunderten, hielt man die Mär vom „rechten Täter" auch in den Medien aufrecht. Als käme gar keine andere Version in Frage, wurden die Geschehnisse dem liebgewordenen Feindbild angepaßt. Es ist das Verdienst der Berliner Morgenpost, die in ihrer heutigen Ausgabe aus der Phalanx der systemkonformen Berichterstattung ausschert und endlich auch offiziell die Fragen stellt, die sich so mancher Bürger bereits seit längerer Zeit gestellt haben dürfte.

So schreibt die MOPO heute wörtlich:

„Bei ihrer Suche nach der Wahrheit denken die Fahnder über mehr und mehr Ungereimtheiten nach. Mannichl hatte den Täter als einen etwa 1,90 Meter großen Mann mit auffallenden Tattoos, Glatze und einem Leberfleck beschrieben. Doch keinem der Nachbarn ist am Tattag ein solcher Mann aufgefallen. Mannichl wurde an einem Sonnabendabend niedergestochen, da sind normalerweise viele Anwohner zu Hause. Außerdem ist die Eigenheimsiedlung in Fürstenzell gut einsehbar, die Häuser sind im Kreis um einen Innenhof angeordnet. Mannichl wohnt in der Mitte.

An der Tatwaffe, einem Messer aus dem Haushalt des Polizeichefs, das auf dem Fenstersims lag, fanden sich keine Abdrücke, weil der Täter Handschuhe trug. Warum aber verdeckte der Täter seine auffälligen Tätowierungen nicht, die grüne Schlange, die sich vom Nacken zum linken Ohr zieht, und das große schwarze Kreuz mit dem Pfeil auf der rechten Wange? War er doch immerhin so weitsichtig, Fingerabdrücke an der Tatwaffe zu vermeiden. Und warum kann sich Mannichl - seit mehr als 30 Jahren im Polizeidienst - zwar an die Tattoos, nicht aber an das Gesicht des Mannes erinnern, der ihn zunächst beschimpfte, bevor er zustach?

Auch das Küchenmesser als zentrales Beweisstück wird nun noch einmal eingehend von Gerichtsmedizinern untersucht. Zunächst hieß es, in der Gegend wäre es Brauch, in der Adventszeit Messer auszulegen, mit dem sich Passanten Lebkuchen abschneiden könnten, die an den Haustüren hingen. Doch an der Fürstenzeller Eigenheimsiedlung laufen kaum Passanten vorbei. "So einen Brauch gibt es hier nicht", sagte kürzlich ein Bewohner der Siedlung.

Auch wenn es manchmal so wirkt, der Passauer Polizeidirektor war keineswegs nur ein Feind der Rechtsradikalen. Auch in der linksradikalen Szene gilt Mannichl als verhasst. Bei Ausschreitungen ließ er Radikale unabhängig von ihrer politischen Orientierung festnehmen. Auf der Beerdigung des Rechtsextremisten Friedhelm Busse im Juni 2008 habe Mannichl die Nazis relativ unbehelligt gelassen, aber ein paar Antifaschisten seien gleich festgesetzt worden, beschweren sich Linke in einem Internetforum. Die Ermittler ziehen nun auch die Möglichkeit in Betracht, dass ein Linksextremist das Attentat verübte, bewusst die verhasste rechte Szene anschwärzte und die Verletzung Mannichls billigend in Kauf nahm. "

Soweit die Morgenpost aus Berlin. Fragen? Ja sicher, noch viele! Aber der Bann ist gebrochen, nun darf auch öffentlich bezweifelt werden, was von Anfang an unglaubwürdig schien. Vielleicht wird ja doch noch ein „rechter Täter" aus dem Hut gezaubert, vielleicht einer, der vor 20 Jahren mal ein SPD-Plakat beschädigt und „Strauß muß Kanzler werden!" gebrüllt hat. Daß jedoch ein aktives Mitglied des Nationalen Widerstandes in Bayern der Täter gewesen sein könnte, kann mittlerweile mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkiet ausgeschlossen werden.

Der ganze Artikel der Morgenpost unter:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article1011823/Der_Fall_Mannichl_und_die_Suche_nach_der_Wahrheit.html

ZENSUR

(Nero Agitator.) 14. Februar 2009, 09:15 Clinton bietet Nordkorea den Friedensvertrag an, wo bleibt Deutschland? Die Nichtachtung der Bundeskanzlerin ist eine Sache, die Achtung der deutschen Nation eine andere . Ihr Kollaborateure ! Friedensvertrag für Deutschland.Nero Agitator14.19. ist diese Forderung auch wieder Demagogie US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich für eine Normalisierung der Beziehungen zu Nordkorea ausgesprochen, wenn das kommunistische Land sein Atomprogramm aufgibt. Nordkorea müsse «wirklich dazu bereit sein, sein Atomwaffenprogramm vollständig und überprüfbar abzuschaffen», sagte Clinton am Freitag, kurz vor ihrer ersten Auslandsreise als Ministerin, die sie nach Südkorea, Japan, Indonesien und China führt. Füge sich das Regime diesen Bedingungen, sei die US-Regierung zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages sowie unter anderem zu Energielieferungen bereit, sagte Clinton. Zugleich sprach sie sich in einer Rede vor der amerikanischen Asien-Gesellschaft in New York für «positive Beziehungen» zu China aus, der letzten Station ihrer Reise. Auf mittlerer Ebene sollen im Laufe des Monats Gespräche zwischen den Militärs beider Länder wieder aufgenommen werden, nachdem sie wegen Waffenverkäufen der USA an Taiwan im vorigen Jahr auf Eis gelegt worden waren. «Trotz unserer Differenzen bekennen sich die Vereinigten Staaten zum Ziel eines positiven Verhältnisses mit China», sagte Clinton. Dies sei «entscheidend für Amerikas Frieden, Fortschritt und Wohlstand in der Zukunft». Unlängst hatten Äußerungen des neuen amerikanischen Finanzministers Timothy Geithner für Irritationen in Peking gesorgt, China manipuliere seine Währung. Ihr Fokus auf Asien beruhe auf der Erkenntnis, dass «so viel in der Welt von morgen auf der Energie und den Entscheidungen Asiens abhängt». Dass ihre erste Reise sie nach Fernost führe, solle als «starkes Signal» verstanden werden, dass die USA eine «starke Partnerschaft» über den Pazifik wie über den Atlantik hinweg wollten. Auf der ersten Station der Reise in Japan will Clinton ihren Worten zufolge ein Abkommen unterzeichnen, durch das 8000 US-Soldaten von Okinawa auf die zu den USA gehörende Pazifikinsel Guam verlegt werden. Das Bündnis der USA mit Japan nannte sie «unerschütterlich». Auch Südkorea bezeichnete Clinton in ihrer Rede als «historischen Verbündeten». Sie wolle sich für einen Ausbau des beiderseitigen Handels einsetzen. Bei ihrem Besuch in Indonesien strebe sie eine Vertiefung der Beziehungen mit dem nach der Bevölkerungszahl größten islamischen Land der Welt an, sagte die Ministerin. http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Systemknechte Benutzer Diskussion:Systemknechte Dieser Benutzer wurde gesperrt. Lachen.Nero die Moral von der Geschichte: ohne Atombombe keinen Friedensvertrag - armes Deutschland.

Eli der Nazi schwor Hitler Treue bis in den Tod (Artikel nachlesen Kommentare. Nero Im Gerichtssaal verhüllten die israelischen Neo-Nazis nicht mehr ihre Köpfe mit den blonden kurzgeschorenen Haaren. An ihren Armen waren bunte Tätowierungen deutlich zu erkennen. „Christliche Symbole“ bezeichnete blauäugig einer ihrer Pflichtverteidiger die eingebrannten Hakenkreuze. Die umfangreiche Anklageschrift darf nicht veröffentlicht werden, weil die meisten Mitglieder der 8-köpfigen Neo-Nazi-Bande aus Petach Tikwa bei Tel Aviv minderjährig seien. Seit über einem Jahr fahndet die Polizei nach einem Phänomen, das viele Israelis für undenkbar gehalten haben: Nazis im jüdischen Staat... Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 11. September 2007 „Mein ganzes Leben lang fühlte ich mich ausgestoßen“, lässt der Anführer der Gruppe, Eli der Nazi alias Arik Elijahu Bonjatow, über seinen Anwalt der Presse erklären. „Alle betrachteten mich als fremden und stinkenden Neueinwanderer. In der neunten Klasse flog ich aus der Schule und auch das Militär wollte mich nicht.“ Doch die lange Liste der bekannten Anschuldigungen leugnete er. Diese jungen Neonazis, Einwanderer aus Russland oder aus der Ukraine, hätten sich nachts mit Vodka betrunken und hätten dann am Tel Aviver Busbahnhof asiatische Gastarbeiter, Dogensüchtige und „homeless“ verprügelt. Die Gewalttaten hätten sie gefilmt, wie die Polizei nach einer Durchsuchung ihrer Computer mitteilte. Hasserfüllt seien sie auch gegen fromme Juden vorgegangen. Die breite Öffentlichkeit erfuhr erstmals vor einem Jahr von der Existenz der Neo-Nazis, nachdem die große Synagoge von Petach Tikwa mit Hakenkreuzen beschmiert worden war. Auf dem Fußboden war „Ramstein“ mit „SS“ gesprüht worden. Die Torarollen lagen zerrissen und entweiht auf dem Boden. Auf ihren Internetseiten zeigten diese Neo-Nazis, wie sie Hitler und Hess Treue bis zum Tod gelobt hätten und sich mit erhobenem Arm zum Hitlergruß fotografieren ließen. Da war auch ein Hitler in israelischer Militäruniform zu sehen. Diese Neo-Nazis scheinen ein hausgemachtes Produkt aus Israel zu sein, auch wenn sie die Symbole und Ideen von „Freunden“ in Russland erhalten haben. Es scheint ein landesweites Problem zu sein, denn am Montag, nach der Verhaftung der Gruppe aus Petach Tikwa, wurden Hakenkreuze an einer Synagoge im fernen Eilat entdeckt. Russische Jugendliche machten sich einen Spaß daraus, am Sabbat vor der Synagoge zu rauchen und den Synagogendiener zu verprügeln. Eine Überprüfung des Innenministeriums ergab, dass keiner der acht Verdächtigen Jude sei. Im Rahmen des „Rückkehrgesetzes“ dürfen einwanderungsberechtigte Juden auch ihre nächsten Angehörigen mitbringen: Großeltern, Eltern, Ehepartner und Kinder. So gesehen könnten bei ihrer Landung in Israel Nicolas Sarkozy, Hellmut Schmidt und David Beckham automatisch die israelische Staatsangehörigkeit erhalten. Nach Angaben des Innenministeriums seien 54 Prozent der Einwanderer im letzten Jahrzehnt keine Juden. Seit Jahresbeginn seien es gar 60 Prozent. Als Jude gilt nur, wer eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum konvertierte. Nazi-Begriffe wie Halb- oder Vierteljude kennt man in Israel nicht. Obwohl über 300.000 Bürger Israels in keine der traditionellen ethnischen oder religiösen „Schubladen“ passen und vom statistischen Amt unter der Rubrik „Andere“ geführt werden, wollen sich die meisten nicht-jüdischen Neueinwanderer in die Gesellschaft integrieren. Während des Militärdienstes absolvieren jährlich über 6000 Soldaten einen Konvertierungskurs, um anerkannt zu sein, heiraten und problemlos begraben werden zu können. Innenminister Meir Schitrit schlug nach dem „Schock“ der Festnahme von Neonazis eine Gesetzesänderung vor. Einwanderer sollten erst einmal Hebräisch lernen und ihre Treue zu den Werten des jüdischen Staates beweisen. Doch bei dem delikaten Thema „Wer ist Jude“ scheiden sich die Geister der weltlichen, religiösen, russischen und äthiopischen Juden, sodass vorerst eine Gesetzesänderung eher unwahrscheinlich ist. Viel eher dürften die israelischen Abgeordneten dem Vorbild Deutschlands und Österreichs folgen, das Zeigen von Nazisymbolen und Holocaustverleugnung unter Strafe stellen. Bisher galten solche Gesetze in Israel als überflüssig. Hakenkreuzschmierereien waren nur „Sachbeschädigung“ und Nazi-Sprüche fielen unter die Rubrik „Volksverhetzung“. © Ulrich W. Sahm / haGalil.com (Die Gedanken sind frei.Nero)

Standpunkt

Fall Mannichl: viele Besonderheiten

In der juristischen Ausbildung gehört es zum Einmaleins, dass Mord überwiegend als so genanntes „Nahraumdelikt" vorkommt. Kriminologen belächeln daher die Angst vor dem bösen Fremden, der von außen einbricht.

Zudem liegen bei Mord (2008: 97,6 %) und Totschlag (96,7 %) die Aufklärungsquoten so hoch wie bei keinem anderen Delikt. Bei einem Fall wie dem Anschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl, der ganz Deutschland in Aufregung versetzt und zur Einrichtung einer 50 Mann starken Sonderkommission geführt hat, müsste die Wahrscheinlichkeit noch höher liegen. Zumal das Opfer selbst erfahrener Kriminalist ist und die Tat mit dem gerne zitierten „Lebkuchenmesser" nicht gerade delikat ausgeführt wurde. Das perfekte Verbrechen jedenfalls stellt man sich anders vor.

Da ist es kein Wunder, dass manche Bürger und auch Journalisten mehr oder minder offen andeuten, die Tat könnte sich vielleicht ganz anders zugetragen haben. Und das Sujet des Polizeibeamten, der den Sachverhalt am allerbesten kennt, hat sogar die Phantasie von Filmemachern beflügelt - zum Beispiel zu dem italienischen Leinwandklassiker „Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger" von 1970.

Jüngst bekam der Fall eine weitere Besonderheit: Der Streit zwischen dem Ende 2008 niedergestochenen Alois Mannichl und Passaus Oberstaatsanwalt Helmut Walch spitzt sich zu. Mannichl wirft den Ermittlern Fehler vor. Die Beamten der inzwischen aufgelösten Sonderkommission „Fürstenzell" hätten unprofessionell gearbeitet, weil sie keine Proben von Mannichls Fingernägeln nahmen, um mögliche DNA-Spuren des Attentäters zu sichern.

Chefermittler Walch schießt in Interviews zurück. Der Süddeutschen Zeitung sagte er jetzt: „Wieso hat Mannichl denn seine Untergebenen nicht selbst darauf aufmerksam gemacht? Er kennt als hoher Polizeiführer den Beweiswert von Fingernägeln. Für uns hat sich erst nach einer neuen Aussage von ihm im Januar eine solche Probeentnahme aufgedrängt. Leider hat er in den früheren Vernehmungen die Auseinandersetzung anders geschildert."

Die Abweichungen in Mannichls Angaben hätten die Ermittlungsarbeit nicht erleichtert. Walch fügt hinzu: „Das trifft übrigens auch auf die Aussagen zu dem Messer zu. Da sehe ich erhebliche Widersprüche." Der glaubwürdig wirkende Oberstaatsanwalt betont zugleich: „Wir zweifeln nicht am Kerngehalt der Aussage Mannichls." Jetzt will sich der bayerische Generalstaatsanwalt die Akten ansehen. Prognose: Der Fall wird geklärt.

Karl Diefenbach

Wie Churchill 1941 den Frieden verhinderte
Sensationelle Aktenfunde eines britischen Historikers:
Wie Churchill 1941 den Frieden verhinderte
posted: 11. Apr 2010
Von Werner Baumann

Eigentlich müßte es im deutschen Blätterwald gewaltig rauschen. Denn dem englischen Historiker Martin Allen sind Dokumentenfunde gelungen, die ohne Übertreibung das Adjektiv "sensationell" verdienen. Sie lassen nicht nur den Fall Rudolf Heß in neuem Licht erscheinen; sie weisen auch dem britischen Premier Winston Churchill die Schuld dafür zu, daß sich der 1939 begonnene europäische Konflikt um Polen zum Zweiten Weltkrieg ausweitete - mit mehr als 50 Millionen Toten.

Hitler jedenfalls wollte schon 1940, obwohl damals noch auf der Siegerstraße, einen auf Ausgleich beruhenden Friedensschluß. Diese Erkenntnis als solche ist nicht neu. Martin Allen hat aber zweierlei entdeckt: zum einen, in welch atemberaubendem Umfang die Berliner Reichsregierung zu Konzessionen bereit war; zum anderen, mit welch perfiden Methoden Churchill die Deutschen hinters Licht führte. Manches davon wirkt wie ein Vorgriff auf den Irak-Betrug des Jahres 2003: die Behauptung, jemand bedrohe (mit gar nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen) die ganze Welt, obwohl der Betroffene in Wirklichkeit auf sämtlichen diplomatischen Kanälen verzweifelt nach Frieden sucht.

"n-tv" bricht das Schweigen

Die von Allen aufgespürten Papiere verwandeln große Teile der Siegergeschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg zu Makulatur. Und hier liegt wohl auch der Grund, weshalb deutsche Politiker und Journalisten so beredt schweigen. Sie müßten sonst zugeben, daß sich die "volkspädagogische" Formel von der deutschen Alleinschuld nicht länger halten läßt.

Martin Allen ist kein Scharlatan. Seine Enthüllungen ("The Hitler/Heß deception") erschienen im vergangenen Jahr zunächst im renommierten Londoner Harper-Collins-Verlag, bei dem die namhaftesten britischen Autoren unter Vertrag sind und dem niemand eine prodeutsche, gar revisionistische Voreingenommenheit zu unterstellen vermag. Die deutsche Übersetzung des Allen-Buches legte kürzlich der Druffel-Verlag vor - unter dem Titel "Churchills Friedensfalle". Im Unterschied zu Harper-Collins gibt es bei Druffel eine durchaus revisionistische Tradition, was genaugenommen das Gegenteil eines Makels darstellt, aber hierzulande Journalisten in ihrer politischen Ignoranz bestärkt. Sie verteidigen die alliierte Historiographie noch verbissener als die Sieger selber.

Eine Ausnahme machte jetzt der zum Bertelsmann-Konzern zählende Nachrichten- und Wissenschaftssender "n-tv" - wenn auch etwas verschämt in seiner Magazin-Reihe "Technik & Trends", wo man normalerweise keine zeitgeschichtlichen Sensationen erwartet. Die "n-tv"-Journalisten beschränkten sich seriöserweise nicht darauf, Allen zu interviewen. Sie stellten eigene Recherchen in England an und holten zusätzliche Meinungen dortiger Fachhistoriker ein. Ihr Urteil: Allen liegt richtig.

Nicht der Nazismus, sondern die Deutschen als Feind

Demnach haben Churchill und eine kleine Gruppe von britischen Geheimdienstlern in den Jahren 1940/41 eine regelrechte "Friedensfalle" aufgestellt. "Mit Scheinverhandlungen wollten sie bei der deutschen Reichsregierung den Eindruck erwecken, es gebe eine große Zahl hochrangiger friedensbereiter Politiker in England", berichtet "n-tv". Aus Churchills Agentenzentrale wurde so getan, als übernähme die vorgegaukelte englische "Friedenspartei" alsbald die Macht in London, so daß Deutschland schon einmal der sowjetischen Bedrohung militärisch entgegentreten könne, ohne in einen Zwei-Fronten-Krieg hineinzuschliddern.

Churchill

Churchill wußte aus vielen Quellen von der deutschen Friedensbereitschaft gegenüber England. Hitler selber hatte sie am 19. Juli 1940 in einer Reichstagsrede bekundet. Allen fand nun heraus, daß der päpstliche Botschafter in Spanien als neutraler Mittelsmann im November 1940 konkrete Vorschläge aus Berlin an die britischen Regierung weitergeleitet hatte. Hitler war zu weitreichenden Zugeständnissen bereit: zum sofortigen Rückzug der deutschen Truppen aus Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen, zur Wiedergutmachung der entstandenen Schäden, zur Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates und zu umfassender gegenseitiger Abrüstung.

"Erschreckender Plan"

Doch der britische Premier wollte keinen Verhandlungsfrieden. Er hielt es mit seinem außenpolitischen Chefberater Robert Lord Vansittart (1881-1957), der im September 1940 an Außenminister Lord Halifax geschrieben hatte: "Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen." Vansittart sprach sich für die völlige Vernichtung des Deutschen Reiches aus, weil es ein "Fluch" sei, der "seit 75 Jahren auf der Welt lastet" (Allen dokumentiert den kompletten Brief).

Für Churchill kam nur eines in Betracht: den deutschen Friedenswillen zu nutzen, um Zeit für den Kriegseintritt der Sowjets und der Amerikaner zu gewinnen. Sogar Hugh Dalton (1887-1962), Minister in Churchills Kriegskabinett, war über die Hinterhältigkeit seines Premiers entsetzt: "Was Winston jetzt vorschlägt, ist ein wirklich erschreckender Plan, und ich bin mir nicht sicher, ob es mein Gewissen erlaubt, daran teilzunehmen. Ich war immer der Überzeugung, daß im Krieg auch Knochenkegeln gegen die Hunnen erlaubt ist. Aber ich glaube nicht, daß es moralisch gerechtfertigt ist, diesen Weg einzuschlagen, um zum angestrebten Ergebnis zu kommen."

Dalton hatte begriffen, daß Churchill aus antideutschen Motiven den europäischen Regionalkonflikt zum Weltkrieg ausweiten und dafür Millionen von Menschen opfern wollte. Ernsthafte Verhandlungen mit Deutschland waren unerwünscht. Dalton überwarf sich deshalb mit dem Premier und schied aus dem Kabinett aus. Seine Kritik ging in die Akten ein, die Allen nun als erster entdeckte und auswertete.

Der Opfergang des Rudolf Heß

Federführend bei Churchills "Friedensfalle" war eine kleine Spezialeinheit des britischen Geheimdienstes, die unter der Bezeichnung "Special Operation 1" (SO 1) in Woburn Abbey arbeitete. Sie schuf das Trugbild einer Gruppe friedensbereiter englischer Politiker, bestärkte damit Hitler in seinen anglophilen Illusionen und lockte Rudolf Heß am 10. Mai 1941 nach Schottland. Allen: "Es besteht kein Zweifel daran, daß Hitler vor Heß' Abflug informiert war, denn beide hatten sich kurz zuvor noch getroffen." Heß, der Hitlers absolutes Vertrauen besaß, schien für eine solch heikle Mission genau der richtige Mann: loyal bis zur Selbstverleugnung und außerdem als Pilot so flugerfahren, daß niemand sonst eingeweiht werden mußte.

Statt der verhandlungsbereiten englischen Politiker erwarteten den Emissär aus Deutschland Churchills Agenten. Sie sperrten den Friedensflieger kurzerhand weg - 46 Jahre lang, bis zu seinem Tod im August 1987. Kein Historiker, kein Journalist wurde an Heß herangelassen. Dessen angeblicher Selbstmord im alliierten Gefängnis Berlin-Spandau stieß schließlich noch auf die Zweifel deutscher Gerichtsmediziner, die auf Bitten des Heß-Sohnes den Leichnam obduzierten.

Fast wie Heß selber fiel auch Hitler in jenem Mai 1941 aus allen Wolken, als er von der Verhaftung seines Stellvertreters hörte. Wie konnte man ohne größeren Gesichtsverlust den Vorgang der deutschen Öffentlichkeit erklären? Hätte sich Hitler als - naives - Opfer einer britischen Finte bloßstellen sollen? Weit näher lag es, Heß zum "verrückten" Alleingänger zu stempeln. Dieser nahm die Rolle dann auch an, spielte sie weiter vor dem Siegertribunal in Nürnberg und hielt sie durch bis zum letzten Atemzug.

Allen aber entdeckte nun in den britischen Akten, daß Hitler seinen langjährigen Weggefährten zunächst keineswegs abgeschrieben hatte. Zwei Wochen nach Heß' Landung sprangen drei deutsche Agenten mit dem Fallschirm in der Nähe von Woburn Abbey ab. Sie wurden entdeckt, festgenommen, nach London gebracht und dort im Tower hingerichtet. Im Unterschied zu Allens sonstigen Ermittlungen, die sich mit Dokumenten belegen lassen, kann man über den Zweck des deutschen Agenten-Absprungs nur spekulieren. Sollte Heß befreit oder Churchills Geheimdienst-Zentrale sabotiert werden? War gar geplant, den dort öfter auftauchenden britischen Außenminister als Geisel zu nehmen, um ihn auszufragen und gegen Heß auszutauschen?

Keine Fälschung

Es bleiben offene Fragen, die den Wert des Allen-Buches aber nicht mindern. Peter Padfield, einer der bekanntesten englischen Historiker und ebenfalls Heß-Biograph, lobte seinen Kollegen im "n-tv"-Interview ohne den manchmal üblichen Forscherneid:

"Die Dokumente sind definitiv keine Fälschungen. Zum ersten Mal wird hier ein Bezug zwischen der Operation selbst und ihren Teilnehmern hergestellt. Deswegen sind sie von extremer Bedeutung, weil es vorher darüber nur Spekulationen gab. Die Dokumente, die Heß wahrscheinlich bei sich gehabt hat, liegen in englischen Archiven und sind nicht freigegeben. Wieso können wir sie nicht sehen? Deswegen sind wir auf detektivisch arbeitende Historiker wie Martin Allen angewiesen."

Dr. Michael Stenton, Dozent für Politik und Geschichte an der Universität Cambridge, die neben Oxford den Rang der führenden englische Hochschule innehat, kommt nach Sichtung der Allen-Papiere zu dem Schluß:

"Nachdem ich die Dokumente gelesen habe, bin ich der festen Überzeugung, daß Heß' Ankunft in Britannien im Mai 1941 das Ergebnis einer bestimmten Art von Intrige war, wahrscheinlich ein Täuschungsmanöver, durchgeführt von Rex Leepers Special Operation 1, welche von 1940 bis 1941 ein Teil von SOE (dem britischen Geheimdienst) war und deren Taten sehr undurchsichtig waren, vorsichtig ausgedrückt. Es kann sehr gut sein, daß SOE nicht erwartet hatte, daß Heß auftaucht, daß sie vielmehr annahmen, daß eine weit weniger wichtige Person erscheinen würde... Ich glaube, daß Allens Argumente richtig sind, gestützt auf SO 1-Dokumente, welche besagen, daß es Absicht war, Heß - und damit Hitler - mit der Idee zu füttern, daß in England eine mächtige Friedensfraktion existiert."

Der Kriegstreiber als Friedensheld

Erst im Jahr 2017 will die britische Regierung die geheimgehaltenen Heß-Akten freigeben. Dann lebt keiner der Beteiligten mehr, und die Frage, wer welchen Schuldanteil am Tod von Millionen Menschen hat, dürfte nur noch von akademischem Reiz sein. Allein die Tatsache der langen Geheimhaltung spricht für sich und läßt nach Auffassung der meisten Historiker keine Entlastung für die britische Politik erwarten.

Allen ist jedenfalls überzeugt davon, daß die von ihm entdeckten Außenamtsakten den Fall Heß schon heute so widerspiegeln, wie er sich eines Tages auch bei Veröffentlichung der Rest-Papiere darstellen wird - zu Lasten jenes Winston Churchill, dem ahnungslose Deutsche 1956 in Aachen den Karlspreis verliehen: für seine Bemühungen um den Frieden in Europa.

NICHT NUR KATYN
Siebzigster Jahrestag der stalinistischen Terrortat. Es ist beinahe unglaublich, wie lange Zeit versucht wurde, das Massaker der deutschen Seite in die Schuhe zu schieben. Auch die gesamte westliche Presse machte mit, allen voran die New York Times.
Und kaum eine Ungeheuerlichkeit wurde ausgelassen.

New York (dpa) - Große US-Banken sollen Griechenland nach einem Bericht der «New York Times» jahrelang dabei geholfen haben, seine wachsende Verschuldung zu verschleiern.
Das Land sei so ein Jahrzehnt lang in der Lage gewesen, die europäischen Stabilitätskriterien zu unterlaufen, berichtete die Zeitung am Sonntag. Die US-Bank Goldman Sachs etwa habe Griechenland 2001 kurz nach der Aufnahme in die Eurozone mehrere Milliarden Dollar geliehen. Diese seien nicht als Kredit und somit als Schulden, sondern als Währungsgeschäft verbucht worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.
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Als dann die Haushaltskrise in Griechenland auf ihren Höhepunkt zusteuerte, sei ein Team von Goldmann Sachs im November nach Athen gereist. Sie habe der Regierung Finanzinstrumente vorgeschlagen, um die Zahlung fälliger Schulden in die ferne Zukunft zu verlegen. So sollte dem Bericht zufolge die Offenlegung der Probleme vermieden werden. Die Regierung in Athen habe nicht zugestimmt.

Europaweit seien aber von Goldman Sachs, JPMorgan Chase und anderen Banken entwickelte Finanzinstrumente zum Einsatz gekommen, die auch zum Zusammenbruch des US-Hypothekenmarktes und letztlich zur Weltfinanzkrise geführt hätten, hieß es weiter. Mit Hilfe dieser Derivate sei es Politikern in Griechenland und Italien gelungen, die zunehmende Verschuldung zu verschleiern. Für Geldspritzen seien künftige Einnahmen auf lange Sicht abgetreten worden, im Fall Griechenland zum Beispiel Einnahmen aus Flughafengebühren und Lotterien. Diese Geschäfte würden nicht als Kredite geführt.
Quelle: dpa-info.com GmbH.
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Nero ( Antworten)
Die Namen der Kreditgeber bürgen für Qualität.
Bei einem die Währung, bei anderen Opel.
Was fällt mir dazu ein? Jeder bekommt das was er verdient ,oder anderen nimmt. Nero
antworten
sosdeutschland, 16.02.2010 11:18

Eine zündende Idee Feuerwehr führt „Braunmelder“ im Kampf gegen Rechts ein von Thomas Brehl Die Palette der mittlerweile „gegen Rechts“ ergriffenen Maßnahmen reicht inzwischen von „workshops“ -was immer das auch sein mag- , über Seminare, Schulungen, „streetworker“, Aufrufe, Demonstrationen, bis hin zu Lichterketten, frommen Sprüchen, sowie echter oder geheuchelter Betroffenheit. Offenbar versucht jede „gesellschaftlich relevante Gruppe“ die jeweils andere an Ideenreichtum zu übertrumpfen und so haben wir uns in den vergangenen Jahren an die eine oder andere Skurilität gewöhnt. Mal verlegt man „Stolpersteine“, mal ködert man Rechte mit Geld, mal reißt man sich publikumswirksam den gerade erst angeklebten „Führer-Schnurrbart“ aus dem Gesicht, nichts ist albern genug und drückt dabei ja doch nur die absolute Hilflosigkeit der Initiatoren aus, die in Wahrheit natürlich nicht wissen, wie sie wirksam und nachhaltig „gegen Rechts“ vorgehen sollen. Um Rechte erfolgreich zu bekämpfen, muß man sie erstmal lokalisieren, dachten sich wohl einige Gutmenschen und kamen dabei auf die Feuerwehr, die ja so ein richtiger „brauner Haufen“ zu sein scheint. Straffe Hierarchie, Uniformen und Kameradschaft zögen Rechte magisch an, was in einigen Gegenden Deutschlands angeblich dazu geführt hat, daß die Feuerwehren gar nicht mehr einsatzbereit wären, wenn sie alle Rechten ausschließen würden. Feuersbrunst hin, Großbrand her, hier muß man einschreiten, es kann nicht angehen, daß es der in Lebensgefahr geratene Bundesbürger über sich ergehen lassen muß, von einem Rechten gerettet zu werden. Nein, dann schon lieber verbrennen, mag Kirsten Neumann vom „Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ gedacht haben, als sie mit ihrer wahrhaft neuen, genialen und glorreichen Idee an die Öffentlichkeit trat. Und da sich die Feuerwehrleute mit Feuermeldern auskennen, bot sich offenbar analog dazu der „Braunmelder“ an. Dieser virtuelle Alarmknopf soll es Denunzianten und anderen chrakterschwachen Typen ermöglichen anonym Alarm zu schlagen, wenn sich Rechte in den Feuerwehren zu erkennen geben. Man ist versucht zu befürchten, daß nun private Rechnungen beglichen oder Streitereien durch Anschwärzen in Wahrheit Unschuldiger ausgetragen werden. Doch das geschieht offenbar nicht, denn die Kameradschaft in den Feuerwehren ist nicht umsonst legendär. Und so mag man sich beim Betrachten dieser neuen hirnrissigen Maßnahme im „Kampf gegen Rechts“ damit trösten, daß auch sie -ebenso wie viele der vorangegangenen „zündenden Ideen“- erfolglos bleiben wird. In den vergangenen zwei Wochen gab es ungezählte Male einen Feueralarm, nur eines wurde bisher noch nicht betätigt: Der „Braunmelder“…



Mutige Thesen von Dr. Bernd Niquet Der Wissenschaftler besitzt im Gegensatz zum Politiker die Freiheit, das auszusprechen, was er fuer wahr erachtet. Wuerde das, was Gunnar Heinsohn in der abgelaufenen Woche von sich gegeben hat, von einem bekannten Politiker stammen, so haetten wir jetzt einen handfesten Skandal und koennten das Ende einer politischen Karriere gleichsam live beobachten. Doch so versickert das Gesagte wie ein Wassertropfen im knochentrockenen Boden. Auch das ist eben das Schicksal der Wissenschaft. Gunnar Heinsohn und Otto Steiger haben ein alternatives Wirt- schaftsparadigma entwickelt, in deren Spannkreis ich das Glueck besass, akademisch aufzuwachsen. Otto Steiger ist 2008 gestorben und gerade erscheint dazu ein Gedenkband, fuer den ich auch einen Aufsatz verfassen durfte. (Ehrig, D., Staroske, U. (Herausgeber), Eigentum und Recht und Freiheit, Metropolis Verlag, Marburg 2010.) Seitdem macht Gunnar Heinsohn mit hauptsaechlich bevoelkerungsoekonomischen Ansaetzen alleine weiter. Und auch hier vertritt er eine Sichtweise, die eine voellig andere Perspektive bietet als die Dinge gemeinhin gesehen werden. Unter dem Titel "Deutschland verschlaeft den Kampf um die Talente" fuehrte Heinsohn das in der FAZ vom 24. Juni exem- plarisch aus: "Eine Billion Euro Schulden" habe die Bundesre- publik bisher fuer Migranten angehaeuft, errechnet er da, "die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie ein- zahlen koennen. Auf jeden der 25 Millionen voll erwerbstaeti- ger Nettosteuerzahler fallen durch diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden." Das ist wirklich starker Tobak, doch man darf nicht in die Falle des Rassismus oder sonstiger Ressentiments tappen. Heinsohn ist knallharter Oekonom, der messerscharf sieht, dass schrumpfende Gesellschaften wie diejenige der Bundes- republik zwangsweise auf Einwanderung angewiesen sind. Doch waehrend andere Laender wie die USA, Kanada und Australien fast nur noch Einwanderer mit bester Ausbildung ins Land lassen, gilt fuer die Bundesrepublik: "Nirgendwo liegen Migrantenkinder tiefer unter dem einheimi- schen Leistungsniveau als in Deutschland. Das liegt nicht an ihrer Fremdheit und Andersprachigkeit, sondern an den schlechten Noten ihrer Eltern bereits in der Heimat. Es geht also gar nicht um "Auslaenderprobleme"." Doch nicht nur die Einwanderungspolitik verantwortet heftige Schieflagen, das Grundproblem stellt sich in Deutschland folgendermassen dar: "Von hundert Nachwuchskraeften, die das Land benoetigt, werden fuenfunddreissig nie geboren, wandern zehn aus und schaffen fuenfzehn keine Berufsausbildung." Es bleiben also nur vierzig uebrig. Und das sind zu wenige. Am heftigsten schmerzen die 160.000 Auswanderer pro Jahr, denn nicht nur, dass sie den finanziellen Gegenwert ihrer Ausbil- dung mitnehmen: "Zusaetzlich hinterlassen diese 160.000 Nettosteuerzahler etwa 40 Milliarden Euro offizielle Staats- schulden. Nur private Schulden emigrieren mit, waehrend die Verpflichtungen als Passinhaber an die Zurueckgebliebenen sowie an Einwanderer gehen." So hat man die Oekonomie selten betrachtet gesehen: Die gut ausgebildeten Auswanderer entledigen sich ihrer Schulden zur Rueckzahlung der Staatsschuld, wohingegen die sie ersetzenden Einwanderer meistens gar nicht die Faehigkeit zur Schuldenbe- dienung besitzen, von einer Rueckzahlung ganz zu schweigen. Die Schere wird mithin immer enger, immer weniger muessen immer mehr Schulden stemmen. Und irgendwann sind die Schnei- den nicht mehr zu halten, dann wird es "schnapp" machen.

nero Agitator Nero Agitator

Der Zussammenhang zw. Hitler,Arafat und Muftie von Jerusalem Holocaust und Intifada.

Zusammen mit Hitlers Waffen-SS kämpften muslimische Truppen unter dem Großmufti von Jerusalem auf dem Balkan, um Juden und Zigeuner auszurotten. Dazu stellt der Mufti Hitler eine ganze Division zur Verfügung. Aus Gründen der "politischen Korrektheit" sind solche Bilder in der Wehrmachtsausstellung nicht zu finden.



Der Mufti und der Holocaust


Haj Amin al-Hussaini in Deutschland
„Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet“, forderte Haj Amin al-Hussaini, der Mufti von Jerusalem, in einer Radioansprache für den Berliner Rundfunk am 1. März 1944, „denn das ist im Sinne Gottes, der Geschichte und der Religion“. Wie die Enzyklopädie des Holocaust berichtet, war dem Mufti „schon zu einem frühen Zeitpunkt ... bewußt, daß die Juden Europas systematisch ermordet werden sollten. Er versuchte, die Achsenmächte zu überreden, ihr Vernichtungsprogramm noch auszudehnen und die Juden Palästinas, des Nahen Ostens und Nordafrikas einzuschließen. Als Teil des allgemeinen Kampfes gegen das ‘Weltjudentum’ schlug Hussaini mehrfach vor, die Luftwaffe sollte Tel Aviv bombardieren“. Von Ende 1942 bis Frühjahr 1943, „als die Achsenmächte Libyen zu räumen begannen, bat er darum, Tripolis von Juden zu ‘säubern’ und ihren Besitz zu beschlagnahmen“ (Jäckel, Bd. II, 629, 631). In der Spätphase des Holocaust, als der Mufti erfuhr, daß Juden in Bulgarien, Rumänien und Ungarn doch noch eine Auswanderungsgenehmigung nach Palästina erhalten sollten, intervenierte er bei den jeweiligen Ministerien. In einem Schreiben an den bulgarischen Außenminister forderte der Mufti, „die Juden an der Auswanderung aus ihrem Land zu hindern und sie dorthin zu schicken, wo sie unter starker Kontrolle stehen, z.B. nach Polen“ (Gensicke, 151). „Mit diesem Vorschlag (wollte) der hohe religiöse Würdenträger die Juden in den sicheren Tod treiben“ (ebd.). Dann, immer noch während seines Aufenthaltes im Dritten Reich, als Großbritannien einige als „Action Juive“ bekannt gewordene Anfragen an das Auswärtige Amt richtete, ob nicht 5000 jüdische Kinder aus Osteuropa nach Palästina auswandern könnten, und Adolf Eichmann wissen wollte, welche Austauschbedingungen die Briten stellten, „verlangte der Mufti die absolute ‘Ablehnung solcher Pläne’“. Legationsrat Melchers, ein Zeuge des Nürnberger Prozesses, beschrieb den Mufti in seinen Aufzeichnungen als einen „Feind der Juden“, der „keinen Hehl daraus machte, daß er sie am liebsten alle umgebracht sähe“ (Gensicke, 156). Über die islamischen Hilfstruppen der Wehrmacht an der Ostfront sowie über die bosnisch-muslimische SS-Division „Handjar“, für die er „in Rekordzeit“ rund 20.000 Mann rekrutierte, war der Mufti direkt an der Verfolgung der Juden beteiligt. „Husseinis Männer nahmen an Trainingskursen der SS teil und besuchten das Konzentrationslager Sachsenhausen“. Seine Soldaten „schlossen sich freiwillig der Jagd auf Juden in Kroatien an“ (Jäckel Bd. II, 631). Daß Haj Amin al-Hussaini nach dem Zweiten Weltkrieg nicht als Kriegsverbrecher angeklagt wurde, verdankte er der Furcht der Alliierten, es sich mit den arabischen Ölstaaten verderben zu können. Die Franzosen ließen den Mufti aus seinem komfortablen Hausarrest nach Ägypten entkommen-


Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?

Ein israelischer Historiker betreibt Grundlagenforschung. Ergebnis: Die gewaltsame Zerstreuung der Juden unter den Völkern in die Diaspora ist ein Mythos

Sind die Juden Israels und der Welt eine Nation? Oder eine Ethnie? Oder doch eine Religionsgemeinschaft? Keine der aktuellen Fragen im Judentum beschäftigt die Juden des Staates Israel so sehr wie diese. Das zionistische Meta-Narrativ, die nationale Geschichtsschreibung der Neuzeit, kennt die eine Version: Die Juden lebten in «Eretz Israel », wurden im Jahre 70 unserer Zeit von den Römern vertrieben, zogen, mal verfolgt, mal geduldet, durch die ganze Welt und kehren nun, nach der Gründung des Staates dahin zurück. Für kritische Forscher jüdischer Geschichte ist diese Version alles andere als glaubwürdig und geradezu unwissenschaftlich, basiert sie doch auf der Tradierung von Legenden, dem Zugrundelegen der Bibel als historischer Quelle und einer nationalen Heilsgeschichte, die eine moderne Interpretation des Begriffes «Volk» pflegt.

Schlomo Sand, in Israel als intellektuelles Enfant terrible und Querdenker verschrien, hat nun die Quellen studiert: Vom Talmud, über griechische, römische und arabische Chroniken bis hin zu den ersten jüdischen Historikern der Neuzeit in Deutschland und Osteuropa. Seine Ergebnisse: Es gibt keinen historischen Beweis dafür, dass sich die Diaspora, die jüdischen Gemeinschaften außerhalb des «Heiligen Landes», durch eine gewaltsame Zerstreuung der Juden aus Eretz Israel-Palästina im Jahr 70 bildete. Die Idee einer jüdischen Ethnie, einer genetisch miteinander verbundenen Gruppe, die aus dem Landstreifen im Nahen Osten stammt, ist laut Sand nicht zu belegen, sie ist sogar gefährlich. Denn sie bedient sich heute mitunter des Konzeptes einer auf Rasse basierenden Nation. Aus Eretz Israel emigrierte vor 2.000 Jahren kein Volk, so Sand, sondern eine Religion breitete sich aus. Die gegenwärtigen Juden sind also Nachkommen von Völkern und Gruppen, die vor hunderten und tausenden Jahren zum Judentum konvertierten. Demgegenüber sind laut Sand Teile der arabischen Palästinenser diejenigen, bei denen noch von einer verwandtschaftlichen Verbindung mit den Eretz Israel-Juden von vor 2.000 Jahren ausgegangen werden kann.

In seinem Buch betreibt der Professor der Universität Tel Aviv historische Grundlagenforschung, wie sie in dieser Form noch nie in Israel vorgenommen wurde. Das Judentum, so die Kernthese Sands, setzte sich traditionell aus vielen religiösen Gruppen zusammen und wurde erst im Laufe der zionistischen Geschichtsschreibung zur «Nation» umgedeutet. Die Idee der Vertreibung der Juden aus «Eretz Israel» ist eine christliche Erfindung. Die Idee der «Rückkehr ins Land der Vorväter» ist ein Konstrukt moderner zionistischer Historiographie. Die jüdischen Gemeinschaften im europäischen, nordafrikanischen und asiatischen Raum, so Sand, bildeten sich durch Konversionen heraus. Eine gemeinsame Volkskultur gab es nicht. Als Heimat der jüdischen Nationalbewegung verortet Sand Osteuropa und das «jiddische Volk», das sich im Zuge der jüdischen Aufklärung eine ethnische, nichtreligiöse Identität zulegte. In Israel bildete sich laut Sand im letzten Jahrhundert im Zuge des Zionismus eine neue judeo-israelische Volkskultur heraus, der Sand die Legimitation keinerseits abspricht, sondern vielmehr für eine Öffnung des Nationenbegriffs für die nichtjüdischen Minderheiten in Israel plädiert. Sand, das ist die klar erkennbare politische Agenda des Buches, möchte die Umformung der israelischen Ethnokratie, der Demokratie für eine Ethnie, in einen demokratischen Staat aller seiner Bürger nach dem Vorbild Frankreichs oder den USA.

Kein Buch über «Erste Schoa»

Seit über zwanzig Wochen ist Sands Buch «Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden? Was ist ein Volk und wann wird es zur Nation» bereits auf der Bestsellerliste für Sachbücher in Israel. Im Frühjahr 2008 zierte es sogar wochenlang den ersten Platz der Verkaufslisten. Das Interesse an der eigenen Herkunft ist enorm unter den jüdischen Israelis. Sand trat in den vergangenen Monaten auch wiederholt in Israels TV-Stationen auf. Doch die Reaktionen im Land zeugen nicht nur von Interesse. Mit den Thesen seines Buches schafft er sich viele Feinde: alle die, die an das zionistische Narrativ und eine historische Legitimität im Anspruch auf Eretz Israel glauben. Sie wollen in dem Buch eine Delegitimation des Staates Israel erkennen. Sand erhält regelmäßig Drohbriefe und -anrufe, wird auf der Straße als «Hitler», «Nazi» oder «Verräter» beschimpft. Eine öffentliche Vorlesung Sands Ende Juli an der Universität Tel Aviv wurde von der «Israeli Academia Monitor», einer 2004 gegründeten Studentenorganisation, die «antiisraelische Aktivitäten an israelischen Hochschuleinrichtungen überwacht und bekämpft », lautstark gestört. Von der Historikergemeinde Israels blieben bisher ernsthafte Reaktionen auf Sands Thesen aus. Im Vordergrund der Kritik steht vor allem Sands Bruch mit den Spielregeln in der Geschichtswissenschaft: Als Spezialist für das 19. und 20. Jahrhundert wird ihm die Befähigung abgesprochen, Raum und Zeit seines Metiers zu überschreiten und sich mit Grundlagenforschung für die Antike und das Mittelalter zu beschäftigen.

Sand, ordentlicher Professor am Lehrstuhl für Neue Geschichte in Tel Aviv, zählt zu den Stimmen im Land, die sich im Zuge des postzionistischen Diskurses der 1990er Jahre herausgebildet hatten. Im Jahre 1946 in einem DP-Lager im österreichischen Linz als Sohn zweier polnisch-jüdischer Schoa-Überlebenden geboren und mit zwei Jahren nach Israel eingewandert, schloss er sich in seiner Jugend marxistischen Bewegungen in Israel an. Seine wissenschaftlichen Sporen verdiente sich der heute 61-jährige am «École des Hautes Études en Sciences Sociales» in Paris. Über zehn Jahre lebte der zweifache Familienvater in Frankreich und hält engen Kontakt zur wissenschaftlichen Gemeinde in Westeuropa und den USA. Er ist in der Tradition des postmodernen Dekonstruktivismus eines Jacques Derrida und Marc Bloch zu verorten.

In «Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?» beschreibt Schlomo Sand nüchtern und faktenreich die Entstehung der vorherrschenden historischen Mythen, die im Zuge der zionistischen Geschichtsschreibung geformt wurden und heute fest im Bildungssystem Israels verankert sind, allen voran die Vorstellung von der Zerstreuung des jüdischen Volkes, die «Galut», und die Bezugnahme auf die Bibel als seriöses Geschichtsbuch. Dort verortet Sand das Hauptproblem seines Fachs «Geschichte» in Israel und will nun für Erhellung sorgen.

Im ersten Teil seines Buches prüft Sand zunächst, wie das historische Narrativ über die Juden bis heute aussieht. Seit wann fungiert die Bibel überhaupt als Geschichtsbuch in der modernen jüdischen Historiographie? Sand stieß auf die deutsch-jüdischen Historiker des 19. Jahrhunderts, Joest und Zunz. Für die war die Bibel als historische Quelle noch genauso passé, wie etwa die griechische Saga der «Odyssee ». Jüdische Geschichte war eine Geschichte von Religionsgemeinschaften, noch nicht Nationalgeschichte. Erst Heinrich Graetz, deutsch-jüdischer Historiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts und Zeitgenosse Heinrich von Treitschkes, begann in seinem Werk mit der Rückkehr der Juden aus Babylon im 6. Jahrhundert v.d.Z. und zog also die Bibel hinzu. In der Folge waren es die Werke von Simon Dubnow und Salo Baron, die eine lineare Nationalgeschichte der Juden aufzuzeigen versuchen. Die Juden als Volk einer Religion wurden zum Volk mit nationalem Charakter.

Sand zerstört im Fortlauf des Buches den größten Mythos überhaupt, der in der zionistischen Historiographie entstand: die «Galut». Die Römer haben, so Sand, abgesehen von maximal 90.000 Kriegsgefangenen, die vom jüdischen Chroniker der Antike, Josephus Flavius, beschrieben werden, keine Massendeportation von Juden nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n.d.Z. vorgenommen. Interessant dabei: Sand fand heraus, dass noch nie ein seriöser Geschichtswissenschaftler über die «Galut» geschrieben hat. Es gibt keine einzige Forschung über die Zerstreuung der Juden im 1. Jahrhundert. Dabei gilt diese Legende als ein Grundpfeiler jüdischer Geschichte. Jedes Kind auf den Straßen Israels weiß heute, dass die Juden im Jahre 70 verstreut wurden. «Man muss verstehen, dass unter den Mythen der zionistischen Geschichtsschreibung die „Galut" als „Die erste Schoa" betrachtet wird», erklärt Sand. «Können Sie sich vorstellen, dass es kein einziges wissenschaftliches Buch über „Die erste Schoa" gibt?» Sand kommt zu dem Schluss - und damit ist er nicht der Erste - dass die Geschichte von der «Galut» als christlicher Mythos, nicht als jüdischer, zu Anfang des 3. Jahrhunderts n.d.Z. geboren wurde. In einer bestimmten Phase wurde dieser religiöse Mythos von jüdischer Seite verinnerlicht. Der Zionismus griff den Mythos auf und überhöhte ihn.

Weiter zeigt Sand, dass kein «Volk» vor 2.000 Jahren aus Eretz Israel emigrierte, sondern dass sich eine Religion ausbreitete. Die jüdische Gesellschaft zur damaligen Zeit war eine Agrargesellschaft von der keine großen Migrationsbewegungen ausgingen. Aber sie hatte eine andere Art von Migration, eine sehr qualitative, hervorgebracht: die Botschaft des Monotheismus. «Das Judentum», so Sand, «ist seit dem 2. Jahrhundert v.d.Z. ein proselytischer Monotheismus. Die Hasmonäer im 1. und 2. Jahrhundert v.d.Z. konvertierten unter Druck all diejenigen, die sie eroberten. Nach den gewaltsamen Konversionen im Land Jehuda breitete sich das Judentum weiter in Richtung Ägypten, Kleinasien, Nordafrika und Rom aus. Es verteilte sich kein Volk, also keine Diaspora eines Volkes, sondern die Diaspora einer Religion.»

Dieser These legt Sand griechische und lateinische Chroniken zugrunde, die sich permanent auf die jüdische Konversion beziehen. Von Horaz, über Sueton bis Tacitus - fast alle sprechen über das Judentum als Proselytismus. Der große Hass des frühen Christentums gegen das Judentum rührt aus diesem konkurrierenden Proselytismus. Auch im Talmud fand Sand jede Menge Aussagen, die über die proselytische Konversionen zum Judentum debattieren. Als wichtigsten Beleg für seine These vom Mythos der «Galut» zieht Sand die Demographie zu Rate. «Heute wissen wir, dass zur Zeit des Königreichs Jehuda im 1. Jahrhundert v.d.Z., mehr oder weniger 700.000 Menschen dort lebten. Im 1. Jahrhundert n.d.Z. gehen Schätzungen aber von etwa vier Millionen Juden in der ganzen Region des Mittelmeeres und in Babylon aus. Wie kam es zu diesem rasanten Anstieg? Eine so hohe Geburtenrate innerhalb von 200 Jahren ist ausgeschlossen.»

Von Berbern und Chasaren

Und was wurde aus den Juden in Eretz Israel- Juden in den folgenden Jahrhunderten? Dass die Bevölkerung in der Region Eretz Israel-Palästina erst zum gewissen Teil christianisierte und danach islamisierte, wussten schon die ersten Zionisten. Itzhak Ben Zwi, später der zweite Präsident des Staates Israel, und David Ben Gurion, Israels erster Ministerpräsident, schrieben noch im Jahr 1919 ein Buch, in dem sie konstatieren, dass die arabischen Fellachen in Palästina die Nachkommen der Juden sind. Eine Zerstreuung des «Volkes Israel» aus Palästina gab es nicht. Diese Meinung vertraten Ben Gurion und andere noch bis ins Jahr 1929.

Und warum änderten sie ihre Meinung? Das arabische Pogrom an den Juden Hebrons brachte die Einsicht im jüdischen Lager Palästinas mit sich, dass die Araber nicht gewillt waren, Teil im zionistischen Projekt bei der Bildung einer neuen hebräischen Nation zu werden. Die Fellachen wurden so aus dem zionistischen Narrativ herausgenommen und schließlich zur Staatsgründung Israels 1948 vertrieben.

Sand fragte auch, woraus sich die große Zahl der Juden in Osteuropa, Nordafrika und dem Jemen seit dem Mittelalter ergab. Dabei zog er die vergessenen und verdrängten Geschichten der untergegangenen jüdischen Königreiche wieder ans Licht der Öffentlichkeit. So erfährt der Leser vom jüdischen Königreich Chemiar im Bereich des heutigen Jemen, in dem es im 5. Jahrhundert n.d.Z. zu Massenkonversionen zum Judentum kam. Nur noch ein Historiker beschäftigt sich heute in Israel mit dieser Geschichte der jemenitischen Juden. Dabei wurde bis in die 1950er Jahre noch an israelischen Gymnasien über Chemiar gelehrt. Heute ist es das Wissen darüber unter jüdischen Israelis verschwunden.

Ein zweites jüdisches Königreich, Orach, gab es im 6. Jahrhundert in Algerien. Schon der arabische Historiker des Mittelalters, Ibn Chaldun, beschreibt das Judentum vieler Berber Nordafrikas noch vor Ankunft des Islam in der Region. Die Chroniken berichten von einer jüdischen Berberkönigin, Dahiya Al-Kahina, die im Jahr 694 gegen den muslimischen Einfall kämpft. Für Sand löst sich damit auch die Frage der späteren jüdischen Besiedlung Spaniens. Viele Juden Spaniens seien Berber gewesen, die, oftmals als Offiziere der muslimischen Armee, an der Eroberung der iberischen Halbinsel beteiligt waren - für Sand ein Ausdruck der arabisch-jüdischen Symbiose der Region bereits in der Frühzeit.

Auch die dritte große jüdische Gemeinschaft der Vergangenheit, die in Osteuropa, stammt laut Sand nicht von den Juden aus Eretz Israel ab. Sand bringt die Geschichte des jüdischen Großreiches der Chasaren, vom 10. bis 13. Jahrhundert zwischen Krim, Wolga und Kaspischem Meer gelegen, ins Spiel. Im Chasarenreich bildete sich laut Sand nach der Konversion des chasarischen Königs, des Kagan, zum Judentum allmählich eine eigene jüdische, turksprachige Volksgruppe heraus, die beim Einfall der Mongolen nach Westen floh und sich mit der slawischen Bevölkerung vermischte. Gerade über das jüdische Chasarenreich ist die Quellenlage eindeutig. Sand widerlegt damit die gängige These von der Herkunft der osteuropäischen Juden aus «Aschkenas», d.h. dem deutschsprachigen Raum. «In den Gemeinden in Köln, Mainz und Worms gab es im 13. Jahrhundert nur einige Tausend Juden. Es kann also vom demografischen Gesichtspunkt her gar nicht sein, dass so viele Juden nach Osten emigrierten und dort ein Volk von Millionen Juden bildeten», erläutert Sand. Er beruft sich dabei unter anderem auf die These der Tel Aviver Linguisten Paul Wexler und anderen, wonach die jiddische Sprache nicht identisch mit dem Judendeutsch des Mittelalters sei. Jiddisch ist laut Wexler eine slawische Sprache mit deutschem Sprachwortschatz und ein Ausdruck der sozioökonomischen Symbiose zwischen deutschen Siedlern und Juden des Spätmittelalters im Gebiet der heutigen Ukraine und Polens. Auch zionistische Historiker wie der vierte israelische Bildungsminister Benzion Dinur wussten das noch in den 1950er Jahren.

Jüdische Genforschung

Mit diesen, nicht neuen, aber in neuer Form präsentierten Fakten will Sand, so seine Aussage im letzten Kapitel über «Die Politik der Identitäten in Israel», die historische Konstruktion und die ethnozentrische Tradition zionistischer Denker bloßstellen. «Ich mache nur das, was bereits für die Franzosen, Deutschen, Briten und Italiener getan wurde und dekonstruiere die entstandene Mythologie über die Herkunft einer Nation», erklärt Sand. «Die Deutschen entwickelten in der Frühzeit des Nationalismus den Mythos von der Abstammung von den germanischen Teutonen, die Franzosen beriefen sich auf eine Herkunft von den Galliern und die israelischen Juden berufen sich heute auf die Eretz-Israel-Juden vor 2.000 Jahren in Judäa.»

Als besonders problematisch streicht Sand in «Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?» dabei den aktuellen Diskurs heraus, wonach jüdische Herkunft mit Mitteln der Biologie festgestellt und somit die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk naturwissenschaftlich legitimiert werden soll. In Folge dieser auf ethnischer Zugehörigkeit basierenden Ideologie gibt es heute an israelischen Universitäten Forschungen zum «jüdischen Gen» suchen. Einen derartigen Versuch des Konstruktes der jüdischen Nation als «Rasse- Nation» verfolgt Sand mit Besorgnis. Dabei warten in der Debatte um den Nachweis einer gemeinsamen biologischen Herkunft der Juden viele Fallen auf den Kritiker. «Es ist paradox: Wer noch vor dem Zweiten Weltkrieg gesagt hat, alle Juden haben die gleiche Herkunft und sind blutsverwandt, der war ein Rassist und Antisemit. Wer heute das Gegenteil behauptet, wird auch als Antisemit bezeichnet», sagt Sand.

Der schwierigste Diskurs aus Sands Thesen entwickelt sich um den Begriff des «Volkes». Sand: «Ich sage eine einfache Sache: Menschen mit einer gemeinsamen Kultur sind ein Volk. Die Juden haben keine gemeinsame Volkskultur, sondern eine gemeinsame religiöse Kultur. Das ist logisch. Es gibt in der Geschichte keine gemeinsame Volkskultur der Juden.» Aber es gibt doch schließlich ein jüdisch-israelisches Volk! «Genau das sage ich im Buch. Aber sowohl der Zionismus als auch der arabische Nationalismus sind nicht bereit, die Bildung eines jüdisch-israelischen Volkes anzuerkennen. Die Zionisten sagen, dass wir Teil des internationalen jüdischen Volkes sind. Und auch der arabische Nationalismus sieht in Israel einen Einfall des internationalen Judentums. Beide sind nicht bereit, die Existenz einer israelischen Identität anzuerkennen», meint Sand.

Laut eigener Aussage definiert sich der Geschichtsprofessor antizionistisch, aber nicht antijüdisch. Seine Vision ist die Schaffung einer demokratischen Gesellschaft, die ihre Grenzen den Minderheiten öffnet. Sand verweist auf den absurden Umstand, dass es in Israel Menschen mit international nicht anerkannten oder nicht mehr relevanten Nationalitäten wie «katalanisch» oder «ostdeutsch» gibt. Kinder nichtjüdischer Immigranten und palästinensischer Israelis, bei denen im Pass unter Nationszugehörigkeit «Russe» oder «Araber» steht, hätten laut Sand durch den jüdischen Nationenbegriff des Staates keine Chance auf eine Vollmitgliedschaft. Sand plädiert für eine «judeo-israelische Identität», die inklusiver als die jetzige sein soll.

Keine Argumente für Antisemiten

Der Widerspruch der Definition von jüdischem und demokratischem Staat beschäftigt Sand schon seit Langem. Den Anspruch jüdischer Siedler auf das ganze Land Israel vor dem Hintergrund der Bibel und der zionistischen Geschichtsschreibung findet Sand skandalös. Sand: «Ich will einen Staat Israel, aber einen ohne historische Lügen.» Angst vor Missbrauch seiner Thesen durch radikale Ideologen hat Sand dennoch, nämlich dann, wenn nur Teile daraus aufgegriffen und für propagandistische Zwecke ausgenutzt werden. «Achmedinedschad wird sicher mit Teilen meines Buches zufrieden sein, aber nicht mit der Quintessenz - der Zerstörung des Glaubens an eine Rasse. Antisemiten und Rassisten mögen mich nicht, weil ich nicht an genetische Beweise von Volkszugehörigkeiten glaube. Ich sage, es gibt kein genetisch miteinander verwandtes jüdisches Volk.» Auch für gläubige Christen und Muslime, die an einem historischen Wahrheitsgehalt der Bibel und des Korans festhalten, ist Sands Buch schwer verdaulich.

Am 15. September wird «Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?» in Frankreich erscheinen. Übersetzungen ins Englische, Russische, Italienische und Arabische sind in Arbeit. Nur einen Verleger in Deutschland hat Sand noch nicht gefunden. «Dort herrscht Angst, das Thema zu berühren», sagt Sand.

Eik Dödtmann

«Jüdische Zeitung», August 2008

„Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden? PDF Drucken E-Mail
von Jonathan Cook - www.tlaxcala.es 18.10.2008 - bisherige Aufrufe: 4745

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Gespräch mit dem Historiker Shlomo Sand

Israelischer Bestseller bricht nationales Tabu - Die Idee eines jüdischen Volkes ist erfunden, sagt der Historiker Shlomo Sand

Keiner ist mehr überrascht als Shlomo Sand, dass seine letzte akademische Arbeit seit 19 Wochen auf Israels Bestsellerliste steht – und dass der Professor für Geschichte solch einen Erfolg hat, obwohl sein Buch Israels größtes Tabu bricht.

Dr. Sand behauptete, dass die Idee einer jüdischen Nation --die dringend einen sicheren Hafen benötigte, ursprünglich dazu verwendet wurde, um die Gründung des Staates Israel zu rechtfertigen – ein Mythos ist, der erst seit gut 100 Jahren besteht.

Dr. Sand, ein Experte der europäischen Geschichte an der Tel Aviver Universität, machte gründliche historische und archäologische Untersuchungen, um nicht nur seine Behauptung zu bestätigen, sondern noch einige mehr – die alle gleich kontrovers sind.

Außerdem behauptet er, dass die Juden niemals aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, dass die meisten der heutigen Juden gar keine historischen Verbindungen zum Land, das Israel genannt wird, haben, und dass die einzige politische Lösung für den Konflikt des Landes mit den Palästinensern der wäre, den jüdischen Staat abzuschaffen.

Der Erfolg des Buches „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“ wird sich wahrscheinlich rund um die Erde wiederholen. Eine französische Ausgabe kam im letzten Monat heraus und wird so schnell verkauft, dass es schon eine dritte Auflage gibt.

Übersetzungen in ein Dutzend Sprachen, einschließlich arabisch und englisch wurden schon in Angriff genommen. Aber er sagte bereits eine scharfe Reaktion von Seiten der Pro-Israel-Lobby voraus, wenn es von seinem englischen Verleger Verso im nächsten Jahr in den USA herausgegeben wird.

Im Gegensatz dazu sind die Israelis – wenn auch nicht gerade hilfreich - so doch wenigstens neugierig auf seine Argumente gewesen. Tom Segev, einer der führenden Journalisten des Landes, nannte das Buch „faszinierend und herausfordernd“.

Überraschenderweise schreckten seine akademischen Kollegen in Israel zurück, sich mit seinen Argumenten aus einander zu setzen, sagte er. Eine Ausnahme sei Israel Bartal, ein Professor für jüdische Geschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem. In Haaretz der israelische Tageszeitung gibt er sich keine große Mühe, Dr. Sands Behauptungen zu widerlegen. In seinem Artikel geht es ihm weniger darum, seinen Beruf zu verteidigen: er meint, dass die israelischen Historiker über das Wesen der jüdischen Geschichte nicht so ignorant seien, wie Dr. Sand es behauptet.

Die Idee zu diesem Buch sei ihm schon vor vielen Jahren gekommen, sagte Dr. Sand, aber er wartete damit und begann es erst vor kurzem. „Ich kann nicht behaupten, dass ich besonders mutig bin, das Buch erst jetzt zu veröffentlichen, “ich wartete damit bis ich Ordinarius bin. Man muss in der israelischen akademischen Welt für Ansichten dieser Art einen Preis bezahlen.“

Dr. Sands Hauptargument ist, dass bis vor etwas mehr als einem Jahrhundert, Juden sich selbst nur als Religionsgemeinschaft verstanden. Zur Jahrhundertwende des19./20. Jahrhundert stellten zionistische Juden diese Idee in Frage und begannen eine nationale Geschichte mit der Idee zu erfinden, dass es abgesehen von einer jüdischen Religion auch ein jüdisches Volk gebe.

Genauso war den Juden die zionistische Idee, dass Juden verpflichtet seien, aus dem Exil in das „verheißene Land“ zurückzukehren , ganz fremd, fügte er hinzu.

„Der Zionismus veränderte die Idee von Jerusalem. Vorher waren die heiligen Stätten nur als Orte der Sehnsucht angesehen, nicht als solche, an denen man leben sollte. 2000 Jahre lang blieben Juden von Jerusalem weg, nicht weil sie nicht zurückkehren konnten, sondern weil es ihnen ihre Religion verwehrte, bevor der Messias kommt.“

Die größte Überraschung während seiner Nachforschungen kam, als er nach den archäologischen Beweisen aus der biblischen Ära zu suchen begann.

„Ich war nicht als Zionist großgezogen worden, aber wie alle andern Israelis nahm ich es als selbstverständlich, dass die Juden ein Volk waren, das in Judäa lebte und dass alle von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden waren.

„Aber als ich begann, nach den Beweisen zu schauen, entdeckte ich, dass die Königreiche von David und Salomo Legenden waren.

„ So ähnlich ist es mit dem Exil. Tatsächlich kann man das Judentum nicht ohne das Exil erklären. Aber als ich damit anfing, nach Geschichtsbüchern zu suchen, die die Ereignisse dieses Exils beschreiben, konnte ich nichts finden, nicht eines.

„ Und zwar deshalb, weil die Römer keine ganzen Völker vertrieben hatten. Tatsächlich waren Juden in Palästina vor allem Bauern, und aller Wahrscheinlichkeit nach blieben sie deshalb auf ihrem Land.“

Stattdessen glaubt er, dass eine alternative Theorie plausibler ist: das Exil war ein Mythos, der von den frühen Christen erfunden wurde, um die Juden dem neuen Glauben zuzuführen. „Die Christen wollten, dass spätere Juden glaubten, ihre Vorfahren seien als Strafe Gottes vertrieben worden ( weil sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten R.).

Wenn es also kein Exil gab, wie ist es dann möglich, dass es so viel Juden über den ganzen Globus zerstreut gab, bevor der moderne Staat Israel damit begann, sie zur „Rückkehr“ zu ermutigen?

Dr. Sand sagte, dass in den Jahrhunderten vor und nach der christlichen Ära, die jüdische Religion eine missionarische Religion war, die sich sehr um neue Anhänger bemühte. Dies wird in der römisch-lateinischen Literatur jener Zeit erwähnt.“

Juden reisten in andere Regionen und versuchten Konvertiten zu gewinnen, besonders im Yemen und unter den Berbern in Nordafrika. Jahrhunderte später konvertierte das Volk der Khazaren im Süden Russlands en masse zum Judentum und wurden so der Ursprung der aschkenazischen Juden Mittel- und Osteuropas.

Dr. Sand weist auf den seltsamen Zustand der Leugnung hin, in dem die meisten Israelis leben, und macht auf Zeitungen aufmerksam, die vor kurzem ausführlich von der Entdeckung der Hauptstadt des Khazaren-Königreichs nahe des Kaspischen Meeres berichteten.

Ynet, die Internetside von Israels meist gelesener Tageszeitung Yedioth Ahronoth hat die Überschrift: „Russische Archäologen finden die seit langem verlorene jüdische Hauptstadt.“

Doch keine der Zeitungen – so fügt er hinzu – hat die Bedeutung dieses Fundes zu den üblichen Berichten jüdischer Geschichte berücksichtigt.

Eine weitere Frage legt Dr. Sands Bericht nahe, wie er selbst bemerkt: wenn die meisten Juden nie das Heilige Land verlassen haben, was wurde aus ihnen?

„Es wird nicht in israelischen Schulen gelehrt, aber die meisten frühen zionistischen Führer, einschließlich David Ben Gurion glaubten, dass die Palästinenser die Nachkommen der ursprünglichen Juden des Gebietes waren. Sie glaubten, dass die Juden später zum Islam konvertierten.

Dr.Sand schreibt seinen Kollegen (zu große) Zurückhaltung zu, um sich mit ihm zu einer stillschweigenden Anerkennung durch viele zu engagieren, damit das ganze Gebäude der „Jüdischen Geschichte“, wie sie noch an den israelischen Universitäten gelehrt wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Das Problem mit dem Fach Geschichte in Israel hängt mit einer Entscheidung in den 30er-Jahren zusammen, wo man die Geschichte in zwei Disziplinen teilte: allgemeine Geschichte und jüdische Geschichte. Man nahm an, dass jüdische Geschichte ein eigenes Studienfach benötige, weil die jüdische Erfahrung als einzigartig betrachtet wurde.

„Es gibt keine jüdische Abteilung für Politik oder Soziologie an den Universitäten. Nur Geschichte wird auf diese Weise gelehrt und hat so Spezialisten jüdischer Geschichte erlaubt, in einer insularen und konservativen Welt zu leben, in der sie nicht von modernen Entwicklungen der historischen Forschung berührt wurden.

„Ich bin in Israel dafür kritisiert worden, weil ich über jüdische Geschichte schreibe, obwohl mein Fachgebiet europäische Geschichte ist. Aber ein Buch wie dieses braucht einen Historiker, dem die üblichen Konzepte historischer Nachforschungen der akademischen Welt von überall vertraut sind.

Quelle: Book refuting Jewish taboo on Israel’s bestseller list

Originalartikel veröffentlicht am 6.10.2008

Über den Autor

ISSN 1617-4119 Nr. 503 26. September 2010
Mit Rohkost gegen den Crash
von Dr. Bernd Niquet
Zu allen Zeiten gab und gibt es Menschen, die uns den Unter-
gang vorhersagen, physisch, psychisch oder auch nur finan-
ziell. Wahrscheinlich kann eine Kultur, die auf der Bibel
basiert, gar nicht anders denken. Aber was haben wir nicht
schon alles fuer vorhergesagte Katastrophen ueberlebt, in
Deutschland, in der Welt und an den Finanzmaerkten. (Was uns
hingegen wirklich hart getroffen hat, daran hat im Vorhinein
kaum jemand gedacht.)

Sehr populaer sind stets die Untergangsvisionaere an den
Boersen und Finanzmaerkten. Viele dieser Spezies in unserem
Land kenne ich persoenlich, doch waehrend sie mich frueher
oft geschreckt haben, beachte ich sie heute gar nicht mehr.
Nur manchmal stosse ich auf ihre Botschaften. Und das ist
eigentlich immer ein Festtag.

So schreibt einer von ihnen gerade, dass die Geldsystemkrise
keineswegs geloest sei, sondern nur uebertuencht wurde. Geld-
systemkrise, Gott weiss, was das ist. "Wir haben frueher
immer davon geredet, dass irgendwelche Generationen dereinst
die Zeche zahlen werden. Doch das ist falsch. Die Zeche zah-
len wir selbst, und zwar schon bald. Die Stunde der globalen
Abrechnung rueckt naeher. Und da alles so schoen globalisiert
ist, bricht auch alles global zusammen."

Und was machen wir nun? "Vor diesem Hintergrund kann es nicht
schaden", schreibt er weiter, "sich auf dieses Ereignis vor-
zubereiten. Dazu gehoert: Beschraenkung auf das Wesentliche,
lernen, wie man sich aus der Natur direkt ernaehren kann
(Rohkost, Urkost)." Ich habe Tage gebraucht, um wieder normal
zu werden, nachdem ich das gelesen habe. Und es ist mir immer
noch nicht ganz gelungen. Mit Rohkost sollen wir uns also
fuer den Crash wappnen.

Andere sind da wesentlich unangenehmer. Da spuere ich einen
Hass, der mich froesteln laesst.
So lese ich in einem Boer-
sendienst des Investor Verlages in der Ueberschrift: "Berli-
ner Republik zeigt ernst zu nehmende Aufloesungserscheinun-
gen" und "Letzte Ausfahrt Irrenhaus!". Im Text finde ich dann
"die aktuellen Plaene der Regierungs-Junta" und die "krank-
haften Wahnvorstellungen der Merkel'schen Politzombies".

Ich halte nun selbst wirklich nicht alles fuer gut, was in
unserem Lande passiert, doch woher kommt so ein Hass? Zumal
er von jemandem geaeussert wird, der ebenso wie der Rohkost-
Selbstbeschraenkungs-Mensch permanent durch die Welt jettet,
auch hier ist der Selbstwiderspruch koestlich, und doch
eigentlich unsere deutschen Probleme sehr gut an denen
anderer Laender vermessen koennte.

Es ist ja seit jeher meine These, dass alle Untergangsprophe-
ten ihre Sicht nicht aus der Welt, sondern in der Hauptsache
aus sich selbst schoepfen. In meinem Buch "Wie ich die Fi-
nanzkrise erfolgreich verdraengte" habe ich einmal versucht,
das dahinter stehende Prinzip fuer mich selbst aufzuzeigen.
Wie sich Optimismus und Pessimismus nicht aus den objektiven
Daten, sondern erst aus den subjektiven Einschaetzungen ob-
jektiver Daten ergeben. Und die Lehre daraus lautet: Wenn man
ueberhaupt etwas ueber die Welt lernen will, muss man bei
sich selbst beginnen. Denn das Einzige, was wir relativ si-
cher wissen koennen, sind die Erkenntnisse ueber uns selbst.

Genau daran scheitern jedoch die meisten. Sie sind fuer sich
selbst ein blinder Fleck, denn das Auge, mit dem man schaut,
kann man selbst nicht sehen. Und wer sich selbst nicht sieht,
sieht nicht, wie er die Welt sieht, und haelt folglich das,
was letztlich immer bereits das Ergebnis eines Wahrnehmungs-
prozesses und einer geistigen Verarbeitung darstellt, naem-
lich der jeweilig gewaehlte Standpunkt, fuer naturgegeben.

Groesser kann ein Irrtum freilich nicht sein. Denn wer nicht
einmal seinen Startpunkt kennt, wird sich auf der grossen
Karte des Lebens hoffnungslos verlaufen. Vieles davon kann
man nicht nur gegenwaertig im schreibenden Boersenumfeld
trefflich besichtigen.

Man sollte nicht alles glauben! Aber es ist alles möglich.Nero


Deutsche Einheit mit Islam

von Dr. Bernd Niquet

Da war er nun, der zwanzigste Jahrestag der Deutschen Ein-
heit, der groesste und hoechste Feiertag der Deutschen. Ich
bin draussen gewesen in der Natur bei dem herrlichen Wetter
und erst abends zurueck. Ich schalte die Nachrichten an und
erschrecke zutiefst. Das Hauptthema ist heute anscheinend
nicht die Deutsche Vereinigung, sondern der Islam.

Es geht um den "Tag der offenen Moschee" und um die erste
grosse Rede des neuen Bundespraesidenten. Ich habe sie nicht
verfolgt und kenne sie nur aus der Sekundaerberichterstat-
tung. Doch nach dieser scheint der Bundespraesident in der
Hauptsache ueber den Islam geredet zu haben.

Da hat das Schmuddelkind Sarrazin nicht nur dem Bundesprae-
sidenten, sondern dem ganzen Land zu seinem hoechsten Feier-
tag das Thema vorgegeben. Das wirkt ein bisschen so als wuer-
de der Papst an Ostern ueber Sex sprechen.

"Auch der Islam gehoert zu Deutschland", habe ich das richtig
gehoert? Ist das nicht ein Uebertragungsfehler. Das muss ein
Uebertragungsfehler sein. Auch Menschen, die an den Islam
glauben, sind Deutsche. Das ja. Doch der Islam gehoert zu
Deutschland?

Was mich aber noch mehr erschreckt, ist, dass anscheinend
niemand in der veroeffentlichten Meinung erschreckt ist ueber
die eigenen Beobachtungen an diesem Tag. Alle Parteienvertre-
ter aeussern sich unmittelbar nach der Rede sehr positiv
darueber. Ich hingegen muss an meine Schulzeit zurueck den-
ken. Da haben wir oft totalen Mist gebaut. Und dann kam der
Klassenlehrer und opferte die Mathematikstunde und sagte:
"Darueber muessen wir jetzt einmal reden."

Genau dieses Gefuehl hatte ich am 3. Oktober 2010. Da haben
Leute tierischen Schiss, dass irgendetwas aus dem Ruder
laeuft und werfen dafuer alles ueber den Haufen.

Einen Tag vorher war der als Rechtspopulist bezeichnete Geert
Wilders in der Stadt. Ich ueberlege immer, warum man einige
Leute stets als Populisten, andere jedoch mit ihrem Amt be-
zeichnet. Warum ist Geert Wilders nicht der Vorsitzende der
Partei fuer die Freiheit in den Niederlanden und Gregor Gysi
ein Rechtspopulist? Und Angela Merkel eine Mittepopulistin?

Ich halte von Wilders genauso wenig wie von Sarrazin. Doch
Wilders hat in Berlin gesagt: "Die Islamisierung Europas
schreitet kontinuierlich voran. Aber der Westen, unser
Westen, hat keine Strategie, wie er mit der islamischen
Ideologie umgehen soll." Ich denke, niemals war das klarer
ersichtlich als an unserem hoechsten Feiertag.


AUCH IM HEISSEN HERBST IMMER NOCH AKTUELL: DIE FINANZKRISE!

Bernd Niquet, "Wie ich die Finanzkrise erfolgreich
verdraengte", Leipzig 2010, 465 Seiten, 16 Euro,
ISBN 978-3-86901-830-0.
erfreuliche Gedankengänge Nero Reisz

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Israel ist schockiert über Rabbi Josefs Äußerungen

rabbi_ovadia_josefDer israelische Rabbiner und Talmud-Gelehrte Ovadia Josef sorgte schon im August für Schlagzeilen, als er seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, das Volk der Palästinensern und seine Führer sollten der Pest zum Opfer fallen. Nun schockierte er in seiner Samstag-Predigt durch die Behauptung, Nicht-Juden seien nur dafür erschaffen worden, um Juden zu dienen. In weiteren Ausführungen verglich er Nicht-Juden mit Eseln. Die Vorsehung würde diesen ein langes Leben bescheren, um Juden den finanziellen Verlust zu ersparen. In israelischen Zeitungen werden Josefs schockierende Behauptungen aufs Schärfste kritisiert.

Wie sich im englischen Artikel von Wikipedia nachlesen lässt, zählt Ovadia Josef zu den respektiertesten religiösen Führern Israels. Der mittlerweile 90-jährige ehemalige Oberrabbiner ist das geistige Oberhaupt der ultra-orthodoxen Schas-Partei.

In seinem Vortrag behandelte er die Frage, welche Aufgaben Nicht-Juden an Samstagen übertragen werden dürfen. Orthodoxen Juden ist an diesen Tagen jegliche Arbeit, das Einschalten von Licht oder das Verwenden eines Telefons eingeschlossen, streng untersagt. Dazu erklärte er wörtlich:

Goyim wurden ausschließlich dafür geboren, um uns zu dienen. Ohne dieser Aufgabe, haben sie keinen Platz auf der Welt – nur dem Volk Israels zu dienen.“

Dass die Vorsehung Nicht-Juden ein langes Leben einräumt, erklärt Rabbi Ovadia Josef folgendermaßen:

„In Israel hat der Tod keine Herrschaft über sie ... Mit Nicht-Juden ist es wie mit allen anderen Personen, sie müssen sterben, aber (Gott) beschert ihnen Langlebigkeit. Warum? Stellt euch vor, dass jemandem sein Esel stirbt. Sie würden ihr Geld verlieren. Er ist sein Diener... Deswegen erhält er ein langes Leben, um gut für diesen Juden zu arbeiten.“

Und weiter:

„Warum werden Nicht-Juden gebraucht? Sie werden arbeiten, sie werden pflügen, sie werden ernten. Wir werden wie ein Effendi sitzen und essen. Deswegen wurden Nicht-Juden erschaffen!“

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Mehrere israelische Zeitungen, unter ihnen die Jerusalem Post, veröffentlichten die Worte des Gelehrten. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass seine ultra-konservativen Samstags-Predigten schon mehrfach von umstrittenen Äußerungen gespickt waren. Sein Wunsch, dass die Palästinenser und ihre Führer der Pest erliegen sollten, den er im August geäußert hatte, zog sogar diplomatische Verwicklungen nach sich. Nur wenige Wochen später hob Rabbi Josef seinen Fluch jedoch wieder auf, indem er Palästinensern zusammen mit andern friedliebenden Nachbarn Israels, wie es die Jerusalem Post formulierte, seinen Segen erteilte.

Quellen: Jerusalem Post, Jewish Telegraph


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.Halleluja-ihr nützlichen Idioten. NeroR.

U.S. Says Holocaust Fund Was Defrauded By MOSI SECRET Published: November 9, 2010 * Recommend * Twitter * Sign In to E-Mail * Print * Reprints * ShareClose o Linkedin o Digg o Mixx o MySpace o Yahoo! Buzz o Permalink o While fleeing the Nazis in 1941, an 11-year-old girl dodged airplane bombs as she crossed the Dnieper River in Ukraine, ultimately finding refuge in Donetsk, where she and her mother lived in hiding until the liberation of 1944. A 13-year-old boy escaped from Kiev with his mother and younger sister, shuttling from basements to barns and sometimes the forest, where they often stayed for weeks. These tales were among thousands of similar accounts given in the name of elderly immigrants who were seeking reparations from the German government through a fund established to provide help to survivors of Nazi persecution. But many of the stories were works of fiction or embellishment of facts, perpetrated by a group that included six employees and custodians of the fund, which is based in New York, federal prosecutors said on Tuesday. Eleven other defendants were outsiders who recruited and funneled applicants to the programs. Over 16 years, the suspects used fake identification documents, doctored government records and a knowledge of Holocaust history to defraud the fund of more than $42 million, according to an indictment unsealed Tuesday by the United States attorney in Manhattan, Preet Bharara. The defendants, the indictment says, would recruit applicants - many of them from Brighton Beach, Brooklyn - through Russian-language newspapers, offering help to people applying for compensation from the Conference on Jewish Material Claims Against Germany. In many cases, the immigrants' actual experiences would be manipulated or tailored to fit the requirements of the fund; once the payments were approved, the defendants would receive kickbacks from the applicants, according to the indictment. Birth dates were changed so people would appear to have been alive during World War II; anecdotes about surviving inhumane conditions in a Nazi-occupied territory were repeated in multiple applications; photos of certain applicants were reused on dozens of unrelated applications. The conspiracy was directed at two programs run by the claims conference. The conference was established in 1951 to compensate Jewish victims of Nazi persecution; the German government appropriated money for the conference the following year, and has been financing it since. One of the programs, known as the Hardship Fund, pays reparations to Jews who became refugees when they fled the Nazis; the majority of payments from the Hardship Fund went to people from the former Soviet Bloc countries who were not under direct Nazi occupation, but who fled to escape the Nazi advance, according to the indictment. The fund pays a one-time payment of approximately $3,600. The second program, called the Article 2 Fund, compensates survivors who lived in hiding, under a false identity, in a Jewish ghetto, or who were incarcerated in a labor or a concentration camp. This program provides monthly payments of approximately $411 to survivors who make less than $16,000 per year. "The alleged fraud is as substantial as it is galling," Mr. Bharara said at a news conference announcing the indictment. The charges followed a yearlong investigation by the Federal Bureau of Investigation. F.B.I. agents arrested 11 of the defendants Tuesday morning; 5 were previously charged. The suspects are each accused of playing a role in creating, filing and processing fraudulent claims on behalf of applicants who should not have qualified for compensation. Semen Domnitser, who was the director of the Hardship and Article 2 Funds until he was fired on Feb. 3, was accused of being the leader. At the fund, his responsibilities included reviewing all applications for approval before they were sent to Germany. The claims conference became suspicious when employees noticed two applications that came in within two weeks that had remarkably similar facts, said Gregory Schneider, the executive vice president of the organization. They began to look for patterns and, after finding other problems, alerted the F.B.I. in December 2009. To date, investigators have found nearly 5,000 false applications from 2000 through 2009 to the Hardship Fund, resulting in a loss of about $18 million. They have found 658 fraudulent applications to the second fund, from 1993 to 2009, with losses of about $24.5 million. Mr. Schneider said the theft amounted to less than 1 percent of the claims filed since the two programs' inception. He said his organization had processed 630,000 applications for the two programs over the last two decades. He said he suspected that the nearly 6,000 people involved in the false claims were a mix of those who were aware they were committing fraud and those who may have been used. When Mr. Bharara was asked whether the thousands of others involved in the fraud could be charged, he said, "the investigation remains open." In the example of the 11-year-old girl who crossed the Dnieper River, her application included a government document from the Soviet Union where the dates and location of her primary schooling had been changed to make it appear that she was in hiding then. The document also falsely omitted the existence of a brother and said that her mother had died, so operators of the program could not check her claims. The man who submitted paperwork detailing his suffering as a 13-year-old used forged government documents to show he went to primary school in Kiev, when in fact he studied in Leningrad, which was never occupied. Although the fund's offices are in Midtown, much of the criminal activity was in Brighton Beach, known as Little Odessa because of the community's large number of Ukrainian immigrants. Dora Grande, who runs a business near Brighton 12th Street, created false identification documents that were submitted in many of the fraudulent applications, according to the indictment. Valentina Romashova, who lived in Brighton Beach, worked at a law firm that placed advertisements in Russian-language newspapers. At the luxurious beachfront complex where Ms. Romashova lives, a neighbor, Victor Kason, 85, recalled his own youth during World War II. He said he was 14 when he was moved to a ghetto in Lodz, Poland. He and his parents were then moved to concentration camps; he survived, but his parents did not. "They committed a crime," Mr. Kason said of the defendants, adding that he did not know Ms. Romashova. "Let them pay." Khristina Narizhnaya contributed reporting. Übersetzung .- . "Lassen Sie sie zahlen. USA sagen, dass

Massenvernichtungsfonds betrogen wurde An MOSI Geheimnis Herausgegeben: 9. November 2010 * empfehlen * Zwitschern 0* tragen sich ein zu schicken per Email * Druck * Nachdrucke * ShareClose o Linkedin o Digg o Mixx o MySpace o Yahoo! Summen o Permalink o Als es vor den Nazis im Jahr 1941 flüchtete, wich ein 11-jähriges Mädchen Flugzeugbomben aus, da sie den Dnieper Fluss in Ukraine überquerte, als sie letztlich Zuflucht in Donetsk fand, wo sie und ihre Mutter in Schlappe bis zur Befreiung von 1944 lebten. Ein 13-jähriger Junge entkam aus Kiev mit seiner Mutter und jüngerer Schwester und ließ von Grundmauern zu Scheunen und manchmal den Wald pendeln, wo sie oft für Wochen blieben. Diese Geschichten waren unter Tausenden von im Namen von älteren Immigranten gegebenen ähnlichen Konten, die Wiedergutmachungen von der deutschen Regierung durch einen Fonds der Naziverfolgung suchten, der festgesetzt ist, um Überlebenden Hilfe zu liefern. Aber, viele der Geschichten waren Arbeiten von Literatur oder Verzierung von von einer Gruppe begangenen Fakten, zu der sechs Angestellte und Wärter vom Fonds zählte, der in New York ist, sagten Bundesankläger am Dienstag. Elf andere Angeklagte waren Außenseiter, die Bewerber zu den Programmen rekrutierten und kanalisierten. Über 16 Jahre verwendeten die Verdächtigen unechte Identifikationsdokumente, behandelte Regierungsaufzeichnungen und eine Kenntnis von Massenvernichtungsgeschichte, um den Fonds von mehr als $ 42 Millionen zu betrügen, entsprechend einer Dienstag von den Vereinigten Staaten entsiegelten Anklage Anwalt in Manhattan Preet Bharara. Die Angeklagten, sagt die Anklage, würden Bewerber - viele von ihnen aus Brighton Strand, Brooklyn durch russische Sprachzeitungen rekrutieren und den Leuten Hilfe anbieten, die sich um Ausgleich von der Konferenz über jüdische materielle Ansprüche gegen Deutschland bewerben. In vielen Fällen würden die tatsächlichen Erfahrungen der Immigranten manipuliert oder geschneidert, um zu den Erfordernissen des Fonds zu passen; sobald die Zahlungen genehmigt waren, würden die Angeklagten Rückstöße von den Bewerbern entsprechend der Anklage erhalten. Geburtsdaten wurden gewechselt, so dass die Leute während des zweiten Weltkriegs lebendig gewesen zu sein scheinen würden; Anekdoten darüber, inhumane Bedingungen in einem Nazi eingenommenen Gebiet erhalten zu bleiben, waren wiederholt in mehrfachen Bewerbungen; Photos von bestimmten Bewerbern wurden auf Dutzenden nicht zusammenhängenden Bewerbungen wieder verwandt. Die Verschwörung wurde an zwei von den Behauptungen ausgeführte Programme gerichtet Konferenz. Die Konferenz wurde im Jahr 1951 eingeführt, um jüdische Opfer der Naziverfolgung zu ersetzen; die deutsche Regierung wies das folgende Jahr Geld für die Konferenz zu und hat es seitdem finanziert. Eines der Programme, gewusst als der Notfonds, bezahlt Wiedergutmachungen Juden, die Flüchtlinge wurden, als sie vor den Nazis flüchteten; die Mehrheit der Zahlungen vom Notfonds ging zu Leuten aus den früheren sowjetischen Blockländern, die nicht unter direktem Naziberuf waren, aber die flüchteten, um dem Nazifortschritt zu entkommen, entsprechend der Anklage. Der Fonds bezahlt eine ehemalige Zahlung ungefähr $ 3.600. Das zweite Programm, genannt den Artikel 2 Fonds, entschädigt Überlebende, die in Schlappe unter einer falschen Identität in einem jüdischen Ghetto lebten, oder die in einer Arbeit oder einem Konzentrationslager eingekerkert wurden. Dieses Programm liefert Monatszahlungen ungefähr $ 411 zu Überlebenden, die weniger als $ 16.000 pro Jahr machen. "Der angebliche Betrug ist so wesentlich, wie es ärgerlich ist," sagte Herr Bharara an einer Pressekonferenz, die die Anklage ankündigte. Die Gebühren folgten einer yearlong Untersuchung beim Bundesbüro von Untersuchung. F.B.I. Agenten nahmen Dienstagmorgen 11 der Angeklagten fest; 5 wurde zuvor berechnet. Die Verdächtigen werden je angeklagt, eine Rolle beim Schaffen, dem Ablegen und dem Verarbeiten von betrügerischen Ansprüchen im Namen von Bewerbern zu spielen, die sich nicht für Ausgleich hätten qualifizieren sollen. Same Domnitser, das der Direktor der Not- und Artikel2 Gelder war, bis er am 3. Feb entlassen wurde, wurde angeklagt, der führende Politiker zu sein. Am Fonds beinhalteten seine Verantwortungen, alle Bewerbungen für Einverständnis zu besprechen, bevor sie nach Deutschland geschickt wurden. Die Behauptungen, dass Konferenz verdächtig wurde, als sie Angestellte war, bemerkten zwei Bewerbungen, die innerhalb von zwei Wochen hereinkamen, die bemerkenswert ähnliche Fakten hatten, sagte Gregory Schneider, der leitende Vizepräsident über die Organisation. Sie begannen, Muster zu suchen, und nach dem Finden von anderen Problemen warnten das F.B.I. im Dezember 2009. Um zu datieren, haben Ermittler fast 5.000 falsche Anwendungen von 2000 bis 2009 auf den Notfonds gefunden und führen zu einem Verlust an ungefähr $ 18 Millionen. Herr Schneider sagte, dass der Diebstahl weniger als 1 Prozent der seit dem Beginn der zwei Programme abgelegten Behauptungen betrug. Er sagte, dass seine Organisation über die letzten zwei Jahrzehnte 630.000 Bewerbungen für die zwei Programme verarbeitet hatte. Er sagte, dass er vermutete, dass die fast 6.000 an den unberechtigten Behauptungen beteiligten Menschen eine Mischung von jenen, die wussten, dass sie Betrug begingen, und jenen waren, die benutzt worden sein können. Als Herr Bharara gefragt wurde, ob die Tausende von Anderen, die mit dem Betrug verbunden sind, berechnet werden konnten, sagte er, "die Untersuchungsüberreste aufgehen". Im Beispiel für das 11-jährige Mädchen, das den Dnieper Fluss überquerte, enthielt ihre Bewerbung ein Regierungsdokument aus der Sowjetunion, wo die Daten und der Standort ihrer Hauptschulung geändert worden waren, um es dazu zu bringen zu erscheinen, in denen sie war, sich dann versteckend. Das Dokument auch zu Unrecht ließ die Existenz eines Bruders weg und sagte, dass ihre Mutter gestorben war, so dass Vermittlungen des Programms ihre Behauptungen nicht überprüfen konnten. Der Mann, der Schreibarbeit vorlegte, die sein Leiden als ein 13-jähriger ausführlich darstellte, verwendete geschmiedete Regierungsdokumente, um zu zeigen, dass er in Grundschule in Kiev ging, als er in der Tat in Leningrad studierte, das nie eingenommen wurde. Obwohl die Büros des Fonds in Innenstadtrand sind, war viel von der strafbaren Aktivität in Brighton Strand, gewusst so wenig Odessa wegen der großen Anzahl von ukrainischen Immigranten der Gemeinschaft. Dora Grande, die ein Geschäft nahe der Brighton 12. Straße läuft, schuf falsche Identifikationsdokumente, die in vielen der betrügerischen Bewerbungen entsprechend der Anklage vorgelegt wurden. Valentina Romashova, die in Brighton Strand lebte, arbeitete in einer Gesetzesfirma, die Anzeigen in russische Sprachzeitungen stellte. Am luxuriösen beachfront Komplex, wo Frau Romashova lebt, erinnerte sich ein Nachbar, Sieger Kason, 85, an seine eigene Jugend während des zweiten Weltkriegs. Er sagte, dass er 14 war, als er zu einem Ghetto bewegt wurde, in Lodz, Polen. Er und seine Eltern wurden damals zu Konzentrationslagern bewegt; er überlebte, aber seine Eltern taten nicht. "Sie begingen ein Verbrechen," Herr Kason sagte über die Angeklagten und fügte hinzu, dass er Frau Romashova nicht kannte. "Lassen Sie sie zahlen." Khristina Narizhnaya trug Bericht bei. Betrug mit deutschen Holocaust-Entschädigungen in den USA. Unter anderen, unechte Identifikationsdokumente, Geburtsdaten wurden gewechselt, so dass die Leute während des zweiten Weltkriegs lebendig gewesen zu sein scheinen würden; Anekdoten darüber, inhumane Bedingungen in einem Nazi eingenommenen Gebiet erhalten zu bleiben, waren wiederholt ,Der Fonds bezahlt eine ehemalige Zahlung ungefähr $ 3.600. Monatszahlungen ungefähr $ 411 zu Überlebenden, die weniger als $ 16.000 pro Jahr machen. . "Lassen Sie sie zahlen." Übersetzung Usw. Nachzulesen unter Kommentare Quellen

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Peter Boehringer http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/autoren.php?uid=84 * kürzlich * Archive * Kategorien * Letzte Kommentare * Kontakt * Log in Vier Jahre danach: IEA bestätigt "Peak Oil" » Gabor Orwell zum EUro: "Versailles ohne Krieg" von Peter Boehringer00 Mrd Goldmark entsprachen damals nämlich etwa 100.000 Tonnen Gold - und da fiel wohl irgendeinem Ökonomen in der englisch-amerikanischen Verhandlungsdelegation auf, dass das mehr als die seit 2000 v.Chr. bis 1920 JEMALS geförderte Goldmenge der Welt gewesen wäre... Und da man sich damals -so kurz nach 1914 / gewaltsames Ende des Goldstandards- noch an ökonomische Grundgesetze wie zB "Gold=Geld" erinnern konnte, nahmen die alliierten Verhandler von dieser absurd-exzessiven Goldforderung Abstand. Nur um eine de facto EBENSO absurde Forderung über 132 Mrd. Goldmark durchzusetzen und den armen Weimar-deutschen Befehlsempfängern in den Pariser Vertrag zu diktieren. Etwa 50.000 Tonnen Gold :!: bzw. die halbe historische Weltförderung an Gold seit babylonischen Zeiten! DAS also ist die extrem hohe "Messlatte", wenn man heute ernsthaft als Blogger den Terminus "Versailles II" gegen den EUro ins Feld führt. Und doch tun wir dies! Hybris? Ökonomie-Dilettantismus? Mathematik-Versagen? Nein! Gehen wir die aktuellen Zahlen durch - und ich betone, dass ich in der nachfolgenden Rechnung nur aus HEUTIGER Sicht "sportlich" vorgehe. Im Rückblick vielleicht schon anno 2016 werden die Historiker diese meine Rechnung noch als HÖCHST konservativ und UNTERtreibend aufdröseln: Seit dem 8. Mai 2010 haben wir nicht nur die heimlichen Transferzahlungen der EZB über die schon seit Jahren durchgeführten Monetarisierungen von toxischen Anleihen der Peripherie-Banken, sondern wir haben ganz offiziell den toxischen Mülleimer EFSF. Dieser ist (war) zusammen mit einigen IWF- und "Kommissionszahlungen" bei 750 Mrd EUR gedeckelt. Die in den kommenden Wochen zu beschließende ultimative und verfassungswidrige Transfer-Union wird nicht einmal mehr das Limit 750 Mrd EUR kennen. Meine Annahme für die kommenden Jahre beinhaltet eine Ausweitung der "Garantien" (sprich: "verzögerten Transferzahlungen") um einen schlappen Faktor 3, der sich spätestens ab 2013/14 als viel zu konservativ herausstellen dürfte. Wir sprechen dann von fast 2,5 Billionen EUR. In einem Umfeld aber, in dem es außer D-EU-tschland praktisch kein noch "AAA"-fähiges Großland mehr als Haftungs-/ Garantieland gibt, wird D-EU-tschland unter höchst konservativen Annahmen mindestens die Hälfte dieser 2,5 Billionen EUR schultern müssen. Und sobald es gar zu signifikanten Cash-ZAHLUNGEN kommt, wird dieser dEUtsche Anteil noch viel höher liegen - denn LIQUIDE sind erst recht keine anderen EUropäischen Staaten. Wir landen also bei mindestens 50% von 2,5 Billionen = 1,25 Billionen EUR als Untergrenze bis -sagen wir- 2014. => Kann man hier von "Versailles II" sprechen? Nun: nehmen wir die unbestechliche und immer und überall inflationsbereinigende Umrechnung über den Goldpreis vor: Natürlich wäre es unfair, den 1920 gültigen Kurs von 20 $/oz zu wählen. Wir verwenden also ganz brav den heutigen (gemäß Mainstream ja "massiv hochspekulierten") Goldpreis von 1350 $/oz oder eben runden 1000 EUR/oz. Wir landen dann nach Adam Riese bei 1,25 Mrd Unzen oder fast 40.000 Tonnen Gold! Sogar HEUTE -nach weiteren 90 hochproduktiven Jahren der industrialisierten Weltgoldproduktion- entspricht dies noch immer etwa einem VIERTEL der in 4000 Jahren geförderten Goldvorräte der Welt. :!: => Fazit: Die Anforderungen, die die neue Transferunion an D-EU-tschland stellt, sind heute ebenso absurd und exzessiv und niemals in echtem Geld leistbar wie sie es damals 1921 waren. => Die Weimarer Republik hatte ebenso wie das heutige D-EU-tschland nicht die GERINGSTE Chance auf Bedienung der Forderungen. In der Depression ab 1929 hatten dann sowohl die Kommunisten als auch die Nazis leichtes Spiel gegen DIESE unsouveräne Bettelrepublik. Die Folgen sind bekannt... Soweit also die historischen Fakten und die Analogien zum heute ernsthaft in unseren Medien debattierten und sogar geforderten Hochverrat, den "unsere" Volksvertreter vermutlich wieder mit großer Mehrheit und "großen" staatstragenden Worten à la "Eine Frage von Krieg und Frieden" 2011 im Bundestag absegnen und damit begehen werden. >:XX Die Verfassungsklagen der Professoren Schachtschneider, Hankel und Starbatty etc. sind MEHR als gerechtfertigt! Die 1. und 2. Gewalt der Bundesregierung und des Bundestages MUSS durch die 3. Gewalt der Judikative gestoppt werden. Und die gekaufte 4. Gewalt der Steingart-Journaille muss durch die 5. Gewalt der Blogger gestoppt werden. Der heutige Handelsblatt-Titel "Versailles ohne Krieg" von Gabor "Bankenbüttel" Steingart ist ein exemplarisches und zugleich erschreckendes Lehrstück aus der Kategorie "absurder und in geradezu akrobatischer Weise faktenverdehender Orwell´scher Doppelsprech". Big Brother hätte große Freude daran. Ebenso übrigens wie an der aktuell "wegen der erhöhten Terrorgefahr" heute schon wieder elitistisch geforderten verfassungswidrigen Vorratsdatenspeicherung. Der HB-Artikel ist nicht online - und allzu umfassende Zitate sind urheberrechtlich problematisch. Daher nur einige "Highlights" daraus: "Versailles ohne Krieg [Deutschlands gegen die Schuldenstaaten]." "Die den Griechen und ... den Iren verordnete Sparpolitik kann das gewünschte Ziel ... nicht erreichen. ... größte Sparleistung, die je ein Staat ... erbracht hat. ... Die deutsche Regierung ... versucht, die am Boden liegenden Schuldenstaaten noch tiefer nach unten zu zwingen." "Wer die Schuldenstaaten zum Protektorat erklärt, wird Unfriede ernten." "Die Schulden von Griechen und Iren sind groß, aber ihr Stolz ist größer." :no: => Nun denn, Herr Chefredakteur Gabor "Orwell" Steingart: Natürlich haben Sie mit all dem irgendwie sogar RECHT: 1. Ja, wir werden mit der von Ihnen geforderten Transferunion ein "Versailles ohne Krieg" bekommen. Allerdings wieder einmal eines GEGEN Deutschland - und nicht DURCH uns! 2. Ja, die von GR, IRL, POR, usw. zu verlangenden Einsparungen sind ohne massive Abwertungen niemals zu leisten. Diese Abwertungen kann nur ein Austritt dieser Staaten ermöglichen. Es wäre der natürlichste Prozess der Welt, der seit 1999 künstlich verhindert wurde. 3. Ja, wir sollten diese Staaten KEINESFALLS zum "Protektorat" erklären. Lassen wir ihnen (und uns) ihre volle Souveränität und Freiheit und entlassen wir sie aus dem Euroraum! Und uns selbst gleich dazu! 4. Ja, "Schulden und Stolz" der Griechen sind groß. Und UNSERE Schulden? Und UNSER Stolz?? => Ceterum censeo Die Forderung nicht nur des DEUTSCHEN Volkes bleibt unverändert und mit riesiger Mehrheit: "Austritt jetzt aus dem hochgradig totalitären EU(Ro)-Konstrukt" :!: Fordern Sie in Ihrem Handelsblatt eine Volksabstimmung über diesen Punkt, wenn Sie mir nicht glauben. Es gilt weiterhin, was ich schon lange vor dem ersten EUlitenputsch vom 8. Mai 2010 geschrieben hatte: "Wenn die Völker somit vor die Wahl gestellt werden: 'EUlitäre Überwachungsunion und Euro und zentralistische Brüsseler Planwirtschaft' versus 'Nationale Entscheidungen und demokratisch kontrollierte Verfassungsstaaten, keine Massenimmigration, kein Türkei-Beitritt und kein Euro', dann nehmen die Völker das Scheitern der Euro-Union mittlerweile in Kauf. Und der Zahlmichel in Deutschland zuallererst. " => Das Ende des EURo und der EU wäre nicht das Ende Europas, wie uns immer wieder "drohend" weis gemacht werden soll. Ganz im Gegenteil. Professor Starbatty hat heute in vielen Mainstream-Blättern eine ganzseitige Anzeige über (u.a.) diese "Lebenslüge" finanziert und geschaltet. Auszug daraus: "Keine Währung steht über Europas höchsten Werten: Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie, Bürgergesellschaft, Geldwertstabilität und Soziale Marktwirtschaft" :!: => So ist es! DAS ist es, was wir verteidigen müssen. "Koste es was es wolle!" Und wenn es den Euro kostet, dann ist das eben so. Herr "Commerzbank" Blessing und Frau "HRE" Better mögen ihm eine Träne nachweinen. Wir das Volk nicht. Kategorien: Tagesgespräch, Wirtschaftspolitik Tags: euro, fischer, gabor steingart, handelsblatt, hankel, mitterrand, schachtschneider, starbatty, steingart, transferunion, verfassungswidrig, versailles, versailles ii, versailles ohne krieg E-Mail 19.11.10 12:36:39 Arbeitnehmer, die heute auf dem Weg zur Arbeit an Zeitungsständern und Kiosken im Vorbeihuschen die großen Letter der Handelsblatt-Titelseite erspähen, sind zunächst überrascht: "Versailles ohne Krieg" ist da zu lesen. Und es geht -natürlich- um die geplante EU-Transferunion und um den demnächst wirklich "Totalen EUro". Viele unabhängige Berichterstatter, Professoren und Blogger berichteten seit Jahren ausführlich darüber und kämpfen gegen die zunehmend künstlich und gegen den Markt "gemanagte" Planwirtschaft des EUro-Systems. Auch hier im Blog wurden dabei schon mehrfach und völlig zurecht historische Kriegs-Vergleiche bemüht, denn die unserem D-EU-tschland seit Maastricht und via EUro abverlangten Zahlungen gleichen in der Tat quantitativ einem "Versailles ohne Krieg". Sollte uns Bloggern und den sonstigen EURo-Kritikern nun also im Kampf gegen "Versailles II " von sehr unerwarteter Seite Hilfe zukommen? Vom eigentlich chronisch EURo-freundlichen Handelsblatt? Ausgerechnet von dem sonst doch so sklavisch-devot EU-Türkeibeitritt-und-uferlose-Zuwanderung-via-Personenfreizügigkeit-freundlichen Handelsblatt? Der abgehetzte Arbeitnehmer wird dies jedenfalls heute denken. Aber nur genau SO lange, bis er das Pamphlet liest, das der offenbar nicht nur dialektisch, sondern geradezu orwellianisch geschulte HB-Chefredakteur Gabor Steingart vor den hohen Instanzen der Wahrheit und der Redlichkeit und der Logik verantworten zu können glaubt. Im Handelsblatt-Titel von heute wird jedenfalls ernsthaft von einem Versailler Diktat DEUTSCHLANDS GEGEN die anderen Euro-Länder fabuliert [sic!] Nicht etwa umgekehrt... XX( Doch der Reihe nach: Das Wort vom EUro als "Versailles II" bzw. vom "Versailles ohne Krieg" ist nicht neu. Schon seit 1989 können sich aufgeklärte Zeitgenossen damit sogar auf einen ehrlichen Moment des damals für die Umsetzung der EURo-Idee-zwecks-Kleinhaltung-Deutschlands zuständigen Mitterrand berufen. Sogar die hiesigen Mitschuldigen Kohl, Genscher, Waigel, Schröder, Fischer haben sich seitdem im Laufe der Jahre entsprechend geäußert; meist verbrämt in aus heutiger "der-Michel-zahlt-alles"-Sicht nur noch abstruser Rhetorik wie "Einbindung D-EU-tschlands in höhere/europäische/internationale/sozialverträgliche/ nachbarschaftsverträgliche Strukturen". 1992 wurde die Mitterrand´sche Haltung dann im französischen Systemblatt Le Figaro sogar offiziell gemacht. Der Zweck von Maastricht und dem EURo und allem was damit zusammenhängt inklusive der EU SELBST ist seitdem ganz offiziell "Melken, Kleinhalten und Verwässern Deutschlands und seiner Stärken". Aber gleich "Versailles II ?" - werden nun einige Leser meinen, die der massenmedialen Gehirnwäsche pro EU und pro EURo noch nicht entkommen sind? "Ist das nicht viel zu hoch gegriffen?" => Nun: Auf den ersten Blick könnte man das meinen - jedenfalls konnten nur sehr weitblickende, ökonomisch, mathematisch und historisch WIRKLICH gebildete Zeitgenossen schon 1989 (EURo-Idee) / 1992 (Maastricht) / 1999 (EURo-Einführung) den Jahrhundertbetrug des EURo nicht nur erkennen, sondern sogar erklären. Immerhin hätte man zwecks einer solchen Erklärung vorrechnen (bzw. unter Androhung der Einweisung in die Klapsmühle prognostizieren) müssen, dass der Schaden, der dem heutigen D-EU-tschland durch den EURo entstehen würde, den damaligen von Versailles anno 1919/1921 ff erneut erreichen würde...! Die Reparationen gegen Deutschland wurden zum Abschluss der Pariser "Friedenskonferenz" 1921 auf 132 Milliarden Goldmark festgelegt, zahlbar in 66 Jahresraten bis 1987. Das war übrigens bereits eine "Ermäßigung" der ursprünglichen Forderung von 1919/1920: Die zunächst geforderten fast 3

Staatsanwaltschaft Darmstadt. Heiße Luft-aber geblasen."NeroReisz Verdacht der Volksverhetzung ist eingestellt.26.11.2010Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen.. Information Seite Nr.2

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Durch WikiLeaks wissen wir nicht nur, wie Amerika unsere Politiker einschätzt. Wir haben auch einiges über sie erfahren. Überall war zu lesen, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von der US-Diplomatie Streicheleinheiten bekommt: „außenpolitischer Experte, Transatlantiker und ein enger und bekannter Freund der USA“. Was das aber konkret bedeutet, zeigt eine als „vertraulich“ eingestufte Depesche, die der US-Botschafter in Berlin, Philip Murphy, im Februar 2010 an das Außenministerium in Washington sandte: http://cablegate.wikileaks.org/cable/2010/02/10BER LIN157.html. Betreff: „Verteidigungsminister zu Guttenberg enthüllt Konflikt mit Außenminister Westerwelle über Truppenerhöhung für Afghanistan“. Darin heißt es: „Verteidigungsminister zu Guttenberg enthüllte in einem Treffen am 3. Februar mit Botschafter Murphy, dass der Koalitionspartner Außenminister Westerwelle – nicht die sozialdemokratische Opposition – das größte Hindernis für die von der Regierung angestrebte größere Erhöhung der deutschen Truppen für Afghanistan war.“ Weiter: „Bei der Erklärung der kleiner als erwartet ausgefallenen deutschen Truppenerhöhung für Afghanistan sagte zu Guttenberg dem Botschafter, dass Westerwelles ursprüngliche Position in den Koalitionsverhandlungen gelautet habe: ‚nicht ein zusätzlicher Soldat’. In diesem Kontext sei es schwierig gewesen, überhaupt eine Steigerung durchzusetzen. Anmerkung: Zu Guttenberg schlug auf dem anfänglichen kleinen Kabinettstreffen zu diesem Thema am 4. Januar eine Truppenerhöhung um 1.500 Soldaten vor.“ Die Gesprächsnotiz wirft ein furchtbares Licht auf den Kanzler-Aspiranten zu Guttenberg. Er vertritt nicht den Standpunkt der Bundesregierung, sondern gibt Interna preis und denunziert den Kabinettskollegen, um zu rechtfertigen, dass die Erwartungen Washingtons nicht voll erfüllt werden konnten. Aber es soll keiner sagen, zu Guttenberg hätte nicht auch „deutsche Interessen” berührt. Am Ende des Gespräches sagte er zu Murphy, „dass viele in Deutschland die Frage stellen, ob die USA bereit seien, die deutsche Führung im Regionalkommando Nord angesichts der dort erhöhten US-Präsenz weiter zu akzeptieren“. Murphy beruhigte den Minister, diesbezüglich bestünden keine Änderungsabsichten. Wer, bitteschön, sind die vielen in Deutschland, die Wert auf das Kommando in Nordafghanistan legen? Jeder mag selbst beurteilen, wie zu Guttenbergs Verhalten genannt zu werden verdient.

http://cablegate.wikileaks.o rg/cable/2010/02/10BERLIN157.html

http://213.251.145.96/cable/2009/02/09STATE15113.html#par15 /Hallo-"Nero

http://213.251.145.96/cablegate.html

Nz -zeitung10.2.2011.

nicht gekämpft

Angela Merkel versichert, sie stehe „auf der Seite dieser Menschen". Gemeint sind die Demonstranten, die den Rückzug des ägyptischen Diktators verlangen, der sein Land 30 Jahre im Ausnahmezustand beließ, um demokratische Rechte auszuhebeln. Das Titelfoto der neuen National-Zeitung unterstreicht, dass die Kanzlerin in Wahrheit bis zuletzt eine Bussi-Bussi-Politik mit Staatspräsident Mubarak

Durchaus den Tatsachen entsprechend hat Merkel gerade in Jerusalem erklärt: „Wir haben Mubarak nicht im Stich gelassen." Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warnte sie vor einem „überstürzten Vorgehen" und „schnellen Wahlen". Damit leistet die deutsche Regierungschefin dem Versuch Vorschub, den Ägyptern bis auf weiteres den von Mubarak ernannten Vizepräsidenten Omar Suleiman als neuen Herrn in Kairo aufzuzwingen.

Eine Reihe von WikiLeaks enthüllter Depeschen belegen, dass die US-Regierung Suleiman seit Jahren als Nachfolger Mubaraks aufgebaut hat. Als in der US-Schule für spezielle Kriegführung in Fort Bragg ausgebildeter Geheimdienstler wurde Suleiman 1993 Chef der gefürchteten Geheimpolizei Muchbarat und hält engen Kontakt zu CIA und Mossad. In einem Memorandum des US-Botschafters in Kairo, Ricciardone, vom 14. Mai 2006 wird der „formidable Omar Suleiman" als Ratgeber („Consigliere") Mubaraks beschrieben. In Zusammenhang mit Palästina heißt es darin: „Unsere Geheimdienstzusammenarbeit mit Omar Suleiman, der nächste Woche in Washington erwartet wird, ist derzeit wahrscheinlich das erfolgreichste Element unserer Beziehung." Und in einer als geheim eingestuften Depesche der Kairoer US-Botschaft vom Januar 2008 ist festgehalten, was Suleiman dem amerikanischen Botschafter und einer Kongressdelegation an Sylvester 2007 sagte: „Ägypten ist Amerikas Partner. Ägypten wird die US-Regierung weiterhin mit seinem Wissen und seinen Kenntnissen über die kritischen Themen der Region wie Libanon und Irak versorgen." Für diese „Lösung" haben die Ägypter nicht gekämpft!

========================== DOERSAM-BRIEF ************* vereint mit iWatch.free und Wachstumswerte-Report http://www.doersam-brief.de ================================================= ISSN 1617-4119 Nr. 525 27. Februar 2011 IN DIESER AUSGABE LESEN SIE: ============================ => Dr. B. Niquet: Der Sturz des Koenigs => Deutsche Bank-Studie: Oekologisches Bauen im Trend, aber Wissens-Luecken bei staatlicher Foerderung => Tarifkonflikt der Lokfuehrer und Bahngesellschaften: Die Rechte der Kunden waehrend des Streiks ==================== ANZEIGE =========================== ******* Der neue V8 Vantage N420 Der sportlichste Aston Martin V8 Vantage aller Zeiten ? Buchen Sie jetzt Ihre Testfahrt. Sehen Sie selbst: http://click.be3a.com/click_de.html?ADVD=333492.283873.1.0919060. ====================/ANZEIGE=========================== Der Sturz des Koenigs von Dr. Bernd Niquet Nur wer selbst gaenzlich frei von Schuld ist, werfe den ers- ten Stein. Also los! Der erste Satz meiner Dissertation lau- tet: "Die oekonomische Welt ist eine Welt des staendigen Wechsels, in der jeder Versuch, sie in Form von Gesetzmaes- sigkeiten zu erfassen, durch die permanente Entstehung von Neuem unmoeglich gemacht wird." Waere es ueberhaupt moeglich, so einen Satz aus der FAZ abzuschreiben? Doch im Grunde genommen muss man gar nicht promoviert haben, selbst fuenf Jahre an einer Arbeit gesessen und dabei be- stimmt Fehler gemacht zu haben. Jeder normale Mensch kann aus sich selbst heraus verstehen, was in der Affaere Guttenberg passiert ist. Und jeder weiss, dass dieser Mann betrogen hat. Das macht das derzeitige oeffentliche Geschehen so gespens- tisch. Ich muss ja immer an Hitler denken. Ich bitte mir das zu ver- zeihen, es ist sicherlich eine extreme persoenliche Praegung, doch ich kann und will sie nicht abschuetteln. Ja, als in der Fragestunde des Bundestages am Donnerstag die CDU-Fraktion rein aus Kalkuel geschlossen einem Mann applaudiert hat, von dem jeder Einzelne von ihnen weiss, dass er luegt und betro- gen hat, liess mir einen kalten Schauder ueber den Ruecken laufen. Das alles ist vergleichsweise harmlos, doch es zeigt, wozu Menschen in der Lage sind. Mich gruselt es. Honorige Maenner wie der ehemalige Bundespraesident und der Bundesbankpraesident treten zurueck, weil das Geschehen mit ihren Prinzipien nicht mehr in Einklang gebracht werden kann. Doch einem offensichtlichen Betrueger reicht eine geschickte Strategie, um zunaechst einmal noch ungeschoren davon zu kommen. Das Bild der applaudierenden CDU-Abgeordneten werde ich sicherlich nie vergessen. Es hat sich mir im Kopf einge- brannt. Nicht viel anders ist es ja auch bei der Auseinandersetzung um die Hartz IV Regelsaetze gegangen. Da hat die CDU bewusst auf Scheitern gespielt, weil das ja ohnehin nicht ihre Klien- tel ist, die sie waehlt, um die es hier geht. Und weil ein Scheitern daher nur dem politischen Kontrahenten geschadet haette. Dennoch zeigt sich selbst an diesen beiden schlimmen Faellen, was fuer ein geniales System unsere parlamentarische Demo- kratie ist. Vielleicht ist mir das niemals klarer geworden als gerade jetzt: Die Opposition besteht keinesfalls aus verraeterischen Gesellen, sie besitzt vielmehr den Anreiz, die Schweinereien der Regierung ans Licht zu bringen, um anschliessend selbst wieder Verantwortung zu tragen. Das ist ein perfektes Anreizsystem, ein in sich geschlossener Kreislauf zum Wohle des Landes. Ein geniales Spiel wie Fuss- ball, wo die Schwaeche einer Seite immer zur Staerkung der anderen fuehrt und damit die Kultur am Leben haelt. Denn nur wenn Betrug und Mauscheleien ans Tageslicht kommen, kann man sie auch bekaempfen. Und: In der parlamentarischen Demokratie kann der Buerger sich erregen und Einfluss nehmen. Doch selbst in Zeiten, wo er das nicht will, funktioniert das System ungehindert weiter. Und ich wette, dass es so gut funktioniert, dass es bald sogar den Sturz von Koenig Karl-Theodor herbeifuehren wird. ++++++ Bernd Niquet, "Wie ich die Finanzkrise erfolgreich verdraengte", Leipzig 2010, 465 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86901-830-0. Hier bestellen: http://click.be3a.com/click_de.html?ADVD=333492.283873.2.0919060.

Können Erdbeben künstlich ausgelöst werden? 13. 03. 2011 | Von: khen anrichtet. Selbstverständlich wäre es völlig absurd damit zu spekulieren, dass irgend jemand auf dieser Welt absichtlich oder böswillig Naturkatastrophen provozieren würde, die sowohl enormen Sachschaden als auch den Verlust von Menschenleben mit sich bringen. Die grundsätzliche Frage jedoch, ob die Möglichkeit dafür bestünde, scheint durch diese Dokumentation offensichtlich eine positive Antwort zu finden. elf_wellen_history_channelUm es gleich vorweg zu nehmen, der folgende Beitrag stellt keinerlei Beschuldigungen oder Verdächtigungen auf. Er behandelt lediglich die Frage, ob es theoretisch möglich wäre, Erdbeben absichtlich auszulösen. Dr. Brooks Agnew ist im Jahr 1987 bei der Suche nach Erdölvorkommen ein völlig unbeabsichtigtes Missgeschick unterlaufen. Durch den Einsatz von Wellen extrem niedriger Frequenz (ELF) in einer tektonisch instabilen Zone brachte er tatsächlich die Erde zum Beben. In einem Laborversuch demonstriert er den Vorgang. Voraussetzung ist das Vorhandensein einer Spannung im Erdinneren. Ist dies der Fall, so reicht eine im Verhältnis geringe Energiemenge, um tektonische Platten in Bewegung zu setzen. Beim am Ende eingesetzten Video (englisch) handelt es sich um einen Teil der Dokumentation „Weather Warfare“ (Wetterkrieg), die vom amerikanischen History-Channel im Jahr 2009 ausgestrahlt wurde. Darin werden verschiedene Möglichkeiten überzeugend demonstriert, durch sogenannte ELF-Wellen (Extreme Low Frequency) das Wetter zu beeinflussen. Eine von insgesamt sieben Antennenanlagen, die sowohl für zivile als auch militärische Forschungszwecke zur Verfügung stehen, trägt den Namen HAARP und ist in Alaska beheimatet. Neben drei weiteren in den Vereinigten Staaten befinden sich zwei in Russland und eine in Nordnorwegen (in der Nähe von Tromsø). Am Anfang des Videos wird übrigens in einer Teströhre demonstriert, wie sich Wasserdampf durch das Ionisieren der Partikel mit Hilfe von ELF-Wellen auflöst. Zumindest theoretisch ließen sich auf diesem Wege sowohl Trockenheiten als auch übermäßige Regenfälle bewusst steuern. Anzeige Ab 3:15 setzt sich der Dokumentationsausschnitt schließlich mit Erdbeben auseinander. Im Dezember 2001 stießen NASA-Wissenschaftler auf eine sonderbare Entdeckung. Bei der Untersuchung von mehr als 100 Erdbeben der Stärke 5,0 und darüber wurde festgestellt, dass diesen in fast allen Fällen elektrische Störungen in der Ionosphäre vorausgingen. Gleich im Anschluss kommt Dr. Brooks Agnew zu Wort, der in den 1980er-Jahren im Auftrag einer Energiegesellschaft nach Erdöl- und Erdgasvorkommen suchte. Im Frühling 1987 analysierte er den Boden mit Hilfe von besonders niedrigen ELF-Wellen in der Gegend von Roseberg im US-Bundesstaat Oregon, etwa 60 km östlich der Pazifikküste. Zu seiner großen Überraschung, setzte genau zum Zeitpunkt des Einschaltens der Wellen ein Erdbeben der Stärke 4,0 bis 4,5 auf der Richter-Skala ein. Dr. Agnew ist überzeugt, dass dieses Beben von seinem Team ausgelöst wurde. Wie dies funktioniert demonstriert er schließlich in einem gläsernen Sandkasten, wobei er einen Stein auf schrägen Untergrund platziert. Beim Einschalten eines Lautsprechers mit nicht mehr als 30 Watt Leistung, löst sich nach wenigen Sekunden dieser Stein aus seiner labilen Position. Als ähnlich beschreibt er die Voraussetzung im Erdinneren in erdbebengefährdeten Zonen. Die Spannung ist gegeben und die von HAARP erbringbare Leistung von 3,6 Millionen Watt würde, so der Wissenschaftler, durchaus ausreichen, um massive Erdbeben auszulösen. Die Wellen werden von der Ionosphäre reflektiert, setzten sich durch die Erde und Ozeane fort und könnten auf diesem Wege, so Dr. Andrew, auf jeden beliebigen Punkt der Erde gerichtet werden. Zumindest theoretisch. Als Vergleich wird ebenfalls die Masse einer Schneelawine angeführt, die, sobald der erforderliche Spannungszustand aufgebaut ist, durch einen einzigen Tritt eines Bergwanderers in Bewegung gesetzt werden kann. Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass in dieser Richtung Forschungen oder Experimente durchgeführt werden, so ist es nur all zu verständlich, dass darüber nicht öffentlich gesprochen wird. Nachdem sich Erdbeben ausschließlich in jenen Regionen bewusst auslösen ließen, die sich bereits im Zustand erheblicher tektonischer Spannung befinden, würde es vielleicht sogar Sinn ergeben, diesen Druck zu lösen, bevor er sich noch weiter aufbaut und, bei Selbstauslösung, noch größeren Schad

14. 12. 2010 | Von: kh deepwater_horizon_burningWährend der Monate, als Unmengen vonHier klicken! Neben dem sonderbaren Auftauchen von Put-Optionen für den Betreiber der Plattform, Transocean, am Morgen des Unfalls, erinnert Ventura daran, dass ein Unternehmen namens Halliburton für das Einzementieren der Bohrstelle verantwortlich war. Halliburton erregte nicht nur als „Kriegsgewinnler“ im Irak Aufsehen, gesichert wurde die Auftragsflut durch Dick Cheney, der während seiner Amtszeit als Vize-Präsident der Vereinigten Staaten auf der Lohnliste dieses Unternehmens stand. Am 9. April 2010, elf Tage vor der Explosion auf der Deepwater Horizon, kaufte Halliburton das Unternehmen Boots & Coots für 240 Millionen Dollar. Und wer wurde mit den Reinigungsarbeiten im Golf beauftragt? Richtig! Boots & Coots. Jesse Ventura nennt den Schlüsselsatz moderner Verbrechensaufklärung: Follow the Money, folge dem Geld. Während nichtsahnende BP-Aktienbesitzer ein Vermögen einbüßten, gelang es Einigen, sich auch an dieser Katastrophe zu bereichern. Auch wenn der Verdacht, dass Absicht hinter der folgenschwersten Ölkatastrophe der Geschichte stecken könnte, durchaus weit hergeholt erscheint, diese Häufung von Zufällen regt mit Sicherheit zum Denken an. Woraus wird das umstrittene Lösungsmittel Corexit eigentlich zusammengesetzt, von dem Millionen von Litern ins Meer geschüttet wurden? Ventura zeigt eine Liste mit Komponenten, unter denen sich sowohl Arsen, Blei, Quecksilber und Zyanid befinden. Von regelmäßig unter den Bewohner der Golfregion auftauchenden sonderbaren Krankheitssymptomen abgesehen, auch nach dem Unfall der Exxon-Valdez vor der Küste Alaskas fand Corexit Verwendung. Die damaligen Reinigungshelfer sind mittlerweile alle tot. Im Durchschnitt verstarben sie im Alter von 52 Jahren. Auch darüber hat The Intelligence bereits berichtet. Übrigens, obwohl behauptet wird, dass das Öl im Golf fast zur Gänze verschwunden sei, berichten Bewohner noch immer von nächtlichen Sprühaktionen. Geht Jesse Ventura zu weit, wenn er behauptet, dass die US-Behörden ihre Finger in diesem schmutzigen Spiel hätten? Ist es denkbar, wie erwähnt wird, dass Präsident Obama schon in seiner Jugend von der CIA angeheuert wurde? Und wie sieht es mit dem Entvölkerungsplan aus, demzufolge bis zu 40 Milliarden Dollar investiert werden sollen, um die Bewohner der Golfregion umzusiedeln? Der Guardian hat darüber jedenfalls schon im Jahr 2007, nach dem Hurrikan Kathrina berichtet. Ob sich ein Zusammenhang herstellen lässt? Auch verweist die Dokumentation auf das Versiegen des sogenannten „Loop-Currents“, jener, sich gegen den Uhrzeigersinn drehenden, Strömung im Golf von Mexiko, die letztendlich den Golfstrom speist, der Europa warm hält. Der italienische Professor Gianluigi Zangari hat dies anhand von Satellitenaufnahmen herausgefunden. Noch im August hatte er in einem an The Intelligence gerichteten Email versprochen, es werden bald neue Informationen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichungen blieben ebenso aus wie auf eine Anfrage per Email keine Antwort mehr folgte. Jesse Ventura fasste eine Menge der Ungereimtheiten, Missinformationen, gravierende Mängel in der Berichterstattung, Verdachtsmomente und nachgewiesene Lügen zusammen. Der Gesamteindruck, der dadurch entsteht, ist erschreckend. Kann er beweisen, dass hinter der Katastrophe Sabotage steckt, Profitgier und vielleicht sogar der Versuch, die Golfregion zu entvölkern, um sie der Ölindustrie zu überlassen? Nein, natürlich kann er das nicht. Doch der bittere Beigeschmack, dass zumindest einiges von dem, was er zu demonstrieren versucht, durchaus denkbar ist, der bleibt leider bestehen. Mit Sicherheit lohnt es sich, die Zeit zum Ansehen des folgenden Videos (englisch) zu investieren. Öl unkontrolliert in den Golf von Mexiko strömten, tauchten mehrmals sonderbare Informationen auf. Dazu zählen massive Aktienverkäufe kurz vor der Katastrophe, sowohl durch Goldman Sachs als auch durch BP-Boss Tony Hayward. Auch der berüchtigte Energie-Riese Halliburton hatte seine Finger im Spiel. Ausgesprochen wenig Beachtung wurde der erwiesenen Gesundheitsgefährdung der Bewohner geschenkt. Während der Monate, als Unmengen von Öl unkontrolliert in den Golf von Mexiko strömten, tauchten mehrmals sonderbare Informationen auf. Dazu zählen massive Aktienverkäufe kurz vor der Katastrophe, sowohl durch Goldman Sachs als auch durch BP-Boss Tony Hayward. Auch der berüchtigte Energie-Riese Halliburton hatte seine Finger im Spiel. Ausgesprochen wenig Beachtung wurde der erwiesenen Gesundheitsgefährdung der Bewohner geschenkt. Und immer wieder fiel auf, dass die Behörden gewaltiges Interesse zeigten, BP zu schützen. Jesse Venturas neueste Dokumentation fügt Puzzle-Steine zusammen. Der Gesamteindruck ist mehr als nur schockierend. Jesse Ventura, Ex-Gouverneur von Minnesota, macht seinem Ruf als Verschwörungstheoretiker wieder einmal alle Ehre. In seiner jüngsten Dokumentation, Teil der von Tru-TV ausgestrahlten Serie namens „Conspiracy Theory“, nimmt er die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko aufs Korn. Ich nehme vorweg, einige der angeführten Themen sind durchaus spekulativ, andere jedoch belegbar. Auch Jesse Ventura braucht Einschaltquoten. Sein reißerischer Stil wurde mittlerweile zu seinem Markenzeichen. Wer sich durch sein Auftreten und die Spekulationen abschrecken lässt, könnte jedoch leicht die angeführten Fakten übersehen. Schon im Juli berichtete The Intelligence über massive Verkäufe von BP-Aktien. Goldman Sachs trennte sich von 44 Prozent während des ersten Quartals 2010 und Tony Hayward verkaufte ein Drittel seiner Geschäftsanteile am 17. März, fünf Wochen vor der Katastrophe. Es gibt sogar eine direkte Verbindung zwischen Goldman Sachs und BP. Peter Sutherland ist seit 1995 Vorsitzender bei Goldman Sachs und von 1997 bis 2009 bekleidete er die gleiche Position bei BP. Anzeige

Startseite Politik Demokratie Wird Wikileaks es schaffen, die Bombe platzen zu lassen 20. 10. 2010 | Von: kh nurnberg_prozessKriegsverbrechen sollten auch dann aufgedeckt werden, wenn sie vom (vermeintlichen) Sieger begangen werden. In demokratischen Ländern sollte sowohl das Recht auf Pressefreiheit als auch das Recht auf Information vorrangig behandelt werden. Vorausgesetzt, dass es sich bei Julian Assange und seinem Team wirklich um Idealisten handelt, und vieles spricht dafür, sollte ihnen jede Unterstützung zuteil werden. Lange genug haben wir uns belügen lassen. Wenn Kriege, die weder moralisch noch rechtlich rechtfertigbar sind, weiter geführt werden, wenn wir es zulassen, dann müssen wir damit rechnen, eines Tages selbst zu Opfern zu werden. Die Vereinigten Staaten setzten Wikileaks auf ihre berüchtigte Watch-List. Australien, Assanges Heimatland, schloss sich an. Schweden, aufgrund der dort rechtlich besser abgesicherten Pressefreiheit, Wahlheimat für Assange und Wikileaks, scheint sich dem Druck Amerikas zu beugen. Wie nun bekannt wurde, verweigerte Schweden die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, scheinbar wegen der fadenscheinigen Behauptung zweier Frauen, Julian Assange hätte sie belästigt oder gar vergewaltigt. Moneybookers sperrte das Konto. Und, wie eine Meldung der Prawda wissen lässt, das Pentagon fordert die internationalen Medien auf, über Wikileaks nicht mehr zu berichten. Was wird vom Bürger eines Rechtsstaates erwartet, wenn er über Informationen oder sogar Dokumente verfügt, die helfen, ein Verbrechen aufzuklären? Vermutlich, dass er die Behörden in Kenntnis setzt? Und wenn sich diese, was immer der Grund dafür sein mag, weigern, die Angelegenheit zu verfolgen? Dann stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Wahl. Er mag schweigen und sich sein Leben lang Feigheit vorwerfen. Oder er kann sich an die Medien wenden, in der Hoffnung, dass diese die Öffentlichkeit informieren und die korrupten Behörden dadurch unter Druck gesetzt werden. Dies hat Bradley Manning, Informant von Wikileaks, getan. Dafür wurde er von der US-Militärpolizei verhaftet und sitzt seit Monaten im Gefängnis. Der US-Abgeordnete Mike Rogers, der eigentlich die Interessen seiner Wähler, die Ideale von Freiheit und Demokratie vertreten sollte, forderte für ihn sogar die Todesstrafe. Anzeige Seit mehreren Tagen ist die Webseite von Wikileaks wegen Wartungsarbeiten unzugänglich. Nicht bekannt ist, ob es sich um einen Cyber-Angriff handelt oder ob die Mitarbeiter gerade damit beschäftigt sind, die angekündigten 400.000 neuen Dokumente hochzuladen. Diese sollen sich auf den Irak-Krieg beziehen, einen Krieg, der von Anfang an unter falschen, unter erlogenen Voraussetzungen begonnen wurde. Die irakische Regierung unter Präsident Saddam Hussein verfügte über keine Massenvernichtungswaffen. Die irakische Regierung unter Saddam Hussein unterhielt keine Kontakte zu Terroristen, die für die Angriffe vom 11. September 2001 verantwortlich sein könnten. Irak stellte weder eine Bedrohung für Amerika noch für irgend ein anderes Land dar. Colin Powell, Viersterne-General und ehemaliger Außenminister der Vereinigten Staaten, trat aus dieser Position zurück, nachdem er unwissentlich vor den Vereinten Nationen die Unwahrheit präsentiert hatte. Genau diese Unwahrheit, die Lüge über Iraks Massenvernichtungswaffen, führte zum Einmarsch durch US-Truppen, dem sich Großbritannien, Australien, Polen, Dänemark, Italien, Georgien, die Ukraine, die Niederlande und Spanien anschlossen. Lobend sei erwähnt, dass sich Deutschland, zusammen mit Frankreich und Kanada, Bündnispartner im Afghanistan-Krieg, geweigert hatten, sich am Irak-Feldzug zu beteiligen, was US-Medien damals dazu bewegt hatte, negative Stimmung gegen diese Länder zu provozieren. Die Zahl der Todesopfer im Irak, die meisten davon Zivilisten, reicht in die Hunderttausende, wenn sie nicht sogar über einer Million liegt. Der offizielle Truppenabzug ändert nichts an der Situation, nachdem Soldaten schlicht durch Söldner ersetzt werden. Wie würde man einen Angriffskrieg, der unter erlogenen Voraussetzungen begonnen wurde, im Sinne internationalen Kriegsrechts bezeichnen? Wie sollte sich ein demokratisches Land verhalten, wenn sich herausstellt, dass ein Bündnispartner unter dem Verdacht steht, sich eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht zu haben? In aller Deutlichkeit möchte ich feststellen, dass ich als Autor dieses Artikels hiermit kein Land eines Verbrechens beschuldige, sondern eine Frage aufwerfe, deren Beantwortung Gerichten und Rechtsexperten obliegt. Gleichzeitig liegt mir aber auch daran, die Bürger demokratischer Länder dazu zu bewegen, von ihren Vertretern, gemeiniglich Politiker genannt, zu fordern, Ermittlungen einzuleiten. Sollte sich nämlich eines Tages herausstellen, dass Deutschland ein Bündnis mit kriegführenden Ländern pflegt, die eines Tages vor einem Gericht für schuldig befunden werden könnten, so ließe sich eine Mitverantwortung nur schwer leugnen. demonstration_irakkrieg_washingtonIn Deutschland, in Europa, in den USA und im Rest der Welt wurden vor Beginn des Irak-Krieges massive Demonstrationen organisiert, um diesen ungerechtfertigten Konflikt zu verhindern. Die vielen Millionen von Menschen, die durch die Straßen zogen, wurden von den Entscheidungsträgern schlichtweg ignoriert. Selten werden wir daran erinnert. Die Aktionen von Wikileaks, das Aufdecken von Dokumenten, die als weiteres Belastungsmaterial dienen könnten, soll und muss auf breite Unterstützung treffen. Die Rechtmäßigkeit des Vorgehens Amerikas und seiner Bündnispartner muss hinterfragt werden. Dass sich dies letztendlich auch auf den Afghanistan-Konflikt auszudehnen hat, bei dem es noch immer weitgehend unklar ist, wessen Interessen dieser dient, wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Die Rechtmäßigkeit des Vorgehens Amerikas zu bezweifeln, mag vieler Menschen Weltbild auf den Kopf stellen. Vieles von dem, an das wir glauben, könnte sich als grundfalsch erweisen. Doch, sollte sich eines Tages herausstellen, dass die derzeitige Politik der westlichen Länder nicht mit den Interessen der Bevölkerung einhergeht, was könnte die Zukunft für die Betroffenen noch mit sich bringen? Es mag bloß ein Hoffnungsfunken sein, darauf zu warten, dass Wikileaks Veränderungen bewirken könnte. Doch, zum gegebenen Zeitpunkt, bietet sich keine andere Organisation an, die gleichzeitig über brisante Dokumente und den erforderlichen Bekanntheitsgrad verfügt. Es könnte sein, dass Wikileaks uns die größte - und vielleicht auch letzte - Chance bietet, einer Entwicklung Einhalt zu gebieten, die unser alle Zukunft in Frage stellt.

Flugverbotszone ein Betrug 05. 04. 2011 | Von: kh tripoli_towersWährend die meisten der etablierten Medien den libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi schon zu Beginn der bewaffneten Aufstände schuldig gesprochen hatten, bemühte sich The Intelligence, ein objektives Bild der Situation in Libyen zu vermitteln. Bildung und Lebensqualität stiegen während Gaddafis mehr als 40-jährigen Amtszeit signifikant an. Die finanzielle Situation der Bevölkerung Libyens ist deutlich besser als in den meisten demokratischen Ländern. Und Gaddafi ließ nicht auf Demonstranten schießen, sondern auf bewaffnete Aufständische. Man stelle sich vor, in den Vereinigten Staaten würde eine Gruppe von Fanatikern mit Waffengewalt eine Stadt besetzen. Wie lange würde es bis zum Einschreiten der Armee dauern? Nur zur Erinnerung: Im Jahr 1993 weigerte sich eine religiöse Sekte mit Namen „Branche Davidians" in Waco, Texas, die Türen für eine Hausdurchsuchung zu öffnen. Die Armee rückte mit Panzern vor, belagerte das Gebäude 51 Tage lang und es kamen zumindest 74 Menschen ums Leben. Die Liste mit den Namen der bekannten Opfer zeigt 20 Kinder im Alter zwischen ein und dreizehn Jahren. Ein Artikel in der englischen Ausgabe der Prawda erklärt: „Die erste Lüge ist, dass es in den Straßen und auf den Plätzen keine Zivilisten gibt, wie es in Ägypten der Fall war. Es gibt allerdings schwer bewaffnete Gruppen, die mit schweren Waffen Angriffe durchführen. Gruppen, unter denen sich auch Überläufer der Armee befinden, Artillerie eingeschlossen." Was sonst hätte Gaddafi anordnen sollen, als mit Waffengewalt gegen bewaffnete Aufständische vorzugehen? Was Gaddafis Fähigkeiten als Regierungschef betrifft, wird in dem gleichen Artikel erklärt, dass es ihm gelungen ist, die Spannungen zwischen den unzähligen einzelnen Stämmen beizulegen. Bei seiner Machtübernahme waren es nicht mehr als zehn Prozent der Bevölkerung, die des Lesens und Schreibens kundig waren. Mittlerweile sind es 90 Prozent. Gleichzeitig verfügen Frauen über Rechte, dürfen Schulen besuchen und, wenn sie möchten, einen Job annehmen. Die folgende Graphik bezieht sich auf den sogenannten Human Devolopment Index (HDI), einem Vergleich der Lebensqualität. Mit 0,755 belegt Libyen (hellgrün) den 53. Platz und gleichzeitig den ersten auf dem afrikanischen Kontinent. Brasilien (gelb) liegt mit 0,699 auf Platz 73. HDI Anzeige Wie wir durch einen in Kanada lebenden Palästinenser, dessen Vater in Tripolis zwei Geschäfte betreibt, in Erfahrung bringen konnten, sehnt sich die Mehrzahl der Bevölkerung keineswegs nach einem Rücktritt Gaddafis. Das einzig Negative, was uns in diesem Zusammenhang mitgeteilt wurde, waren häufige Polizeikontrollen, sobald sich Menschengruppen öffentlich versammelten. Offensichtlich war sich die Regierung Libyens schon seit längerem einer sich im Gange befindlichen Verschwörung bewusst. Dass Mieten, Strom, Wasser, Treibstoff und Lebensmittel unglaublich billig sind, scheint der Mehrzahl der Bevölkerung gewiss Anlass genug zu sein, um über erhöhte Polizeipräsenz, die letztendlich ein Aufrechterhalten der Ordnung sichern sollte, hinwegzusehen. Dass von westlichen Fernsehstationen, wenn sie überhaupt einen Libyer zu Wort kommen lassen, nur die Aussagen von Gaddafi-Gegner ausgestrahlt werden, dabei handelt es sich um einen Teil der organisierten Meinungsbildung. Der bereits zitierte Prawda-Artikel erwähnt einen passenden Vergleich, auf den sich durchaus selten Hinweise finden. Wo blieb die humanitäre Hilfe der „internationalen Gemeinschaft", als zwischen dem 28. Dezember 2008 und dem 18. Januar 2009 die Bewohner des Gaza-Streifens unter massiven Angriffen litten, bei denen 1.412 Menschen ums Leben kamen? Von der damals grundsätzlichen Zurückhaltung des Weltsicherheitsrates abgesehen, wurde jede Aktion ohnehin von den Vereinigten Staaten durch das zur Verfügung stehende Veto-Recht blockiert. Von den gleichen Vereinigten Staaten, die sich im Libyen-Konflikt als Retter der Bevölkerung aufspielen. Zurück zu Libyen. Gesprochen wurde über eine Flugverbotszone. Ungeachtet dessen, dass es sich dabei bereits um einen unerhörten Eingriff in die Souveränität eines Staates handelt, schon am ersten Tag der Militäraktionen wurden nicht weniger als 110 Tomahawks auf Libyen abgeschossen. Etwa noch einmal so viele folgten. Und wie viele Luftangriffe mittlerweile geflogen wurden, wird nicht einmal bekannt gegeben. Die UN-Resolution 1973 schließt den Einsatz von Bodentruppen aus. Somit agieren die NATO-Mächte eben aus der Luft und überlassen die - ohnehin wesentlich gefährlicheren - Bodenkämpfe den Aufständischen. Könnte es vielleicht sein, dass diese auch mit Waffen versorgt werden? Jedem, der die Vorgänge um Libyen auch nur halbwegs verfolgt, ist völlig klar, dass einflussreiche Kreise der westlichen Welt beschlossen haben, Gaddafi auszuschalten. Und wo bleibt die objektive Berichterstattung der etablieren Medien? Uniform bemühen sie sich, das Märchen vom „bösen Diktator" aufrechtzuerhalten. Haben die Damen und Herrn Kollegen, die für diese Zeitungen schreiben, zumindest ein schlechtes Gewissen? Oder geben sie einfach ohne nachzudenken wieder, was ihnen von den Presseagenturen vorgesetzt wird? Und wenn wir ihnen bei der Berichterstattung über Libyen nicht vertrauen können, wie sieht es mit anderen Themen aus? Und die letzte Frage die ich hier stelle, wäre, warum gibt es noch immer so viele Menschen, die diesen Lügen Gehör schenken?

07. 04. 2011 | Von: kh brennendes_oelfeld_kuwaitErst kürzlich wurde von The Intelligence ein Beitrag veröffentlicht, der sich mit der Unhaltbarkeit der Behauptung auseinander setzt, alle Angriffe gegen Libyen würden der Errichtung einer Flugverbotszone dienen. Wie in den Medien beiläufig Erwähnung findet, wurde gestern, Mittwoch, ein Ölfeld durch die britische Air Force bombardiert. Bei dem Angriff kamen mehrere Zivilisten, Wachpersonal und Arbeiter, ums Leben. Und noch immer wird nicht eingestanden, dass es sich um einen Krieg ohne Kriegserklärung handelt. „Angriffskrieg ist ein Verbrechen!“ Insbesondere in Deutschland hat man uns diesen Satz oft genug eingetrichtert. 1939 wurde ein Angriffskrieg mit der Lüge begründet, dass polnische Soldaten zu schießen begonnen hätten. Ab 5:45 Uhr wurde dann eben zurück geschossen. Ohne jemals einen Beweis zu erbringen, wurde Osama Bin Laden beschuldigt, die Terroranschläge vom 11. September 2001 organisiert zu haben. Kurz darauf erfolgte der Angriff auf Afghanistan, angeblich um Bin Laden zu schnappen. Zehn Jahre später befinden sich ausländische Truppen noch immer im Land. Im Jahr 2003 wurde die nachweisliche Lüge von den Vereinigten Staaten vor den Vereinten Nationen vorgebracht, Saddam Hussein würde über Massenvernichtungswaffen verfügen. Ein neuer Angriffskrieg erfolgte, dessen Betreiber bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Und während sich Muammar Gaddafi seit längerem bemüht, einen bewaffneten Aufstand niederzuschlagen, wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Errichtung einer Flugverbotszone ermächtigt. Seit 19. März erfolgt Angriff um Angriff. Ohne Kriegserklärung. Anzeige Der vor zwei Tagen erschienene Beitrag, „Flugverbotszone ein Betrug“, setzte sich bereits ausführlich mit dieser Täuschung auseinander, die noch dazu bereitwillig von fast allen anerkannten Medien Verbreitung findet. Der gestrige Vorfall liefert einen weiteren Beweis dafür, dass es allen Beteiligten an diesem Krieg keineswegs um eine Flugverbotszone geht, sondern um den Sturz von Muammar Gaddafi. Britische Kampfflugzeuge griffen am Mittwoch die Ölfelder von Sarir an. „Ohne Zweifel handelt es sich dabei um Aggression ... Es handelt sich um einen Verstoß gegen internationales Recht und es ist nicht von der UN-Resolution gedeckt“, zitiert der Guardian den stellvertretenden libyschen Außenminister Khaled Kalim. Während eine Meldung von Reuters die Zahl der zivilen Todesopfer auf drei herunterspielt, erklärte Kalim einer Gruppe von Reportern in Tripolis, dass drei Sicherheitsbeamte und mehrere Arbeiter bei dem Angriff ums Leben kamen. Die Sicherheitsbeamten waren, so Kalim, Angestellte einer privaten Firma und somit nicht Angehörige der libyschen Streitkräfte. Bei den angegriffenen Ölfeldern handelt es sich um die größten Vorkommen des Landes. Rund 80 Prozent des libyschen Öls wird in Sarir gefördert. Von wem dieser Angriff befohlen wurde, ist vorläufig noch nicht bekannt. Die Entwicklung der Ereignisse verfolgend, ist allerdings auch mit keinerlei Konsequenzen für diese Aktion, bei der es sich um ein Kriegsverbrechen handeln könnte, zu rechnen. Angriffskrieg ist ein Verbrechen! Angriffe gegen Libyen würden der Errichtung einer Flugverbotszone dienen.

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Bruder Hjalmar Greeley Schacht, Hilters Bankier Bauriss von Br. B.L. im Okt. 2001 Es gibt Themen, die sucht man nicht, die kommen zu einem. Die Biographie von Hjalmar Schacht ist so ein Thema. Vor einem halben Jahr, erschien in einer Zeitschrift ein zweiseitiger Kommentar, über die faszinierende Figur des deutschen Reichsbankpräsidenten, der das Wirtschaftswunder für Hitler ermöglichte: Hjalmar Schacht. Als geschichtlich Interessierter haben mich Biographien von Persönlichkeiten, welche sich im zweiten Weltkrieg dem Widerstand anschlossen, immer schon speziell gereizt. Und als ich las, dass Hitlers Bankier ein Fraumaurer war, wollte ich erst recht wissen, wer das war. Wie es zu einem Regime Hitlers kommen konnte und wie kluge Persönlichkeiten in diesem totalitären System mitwirken konnten, ist eine Fragestellung, die ich nicht beantworten kann. Die Fragestellung aber hat mich seit jeher beschäftigt und ich glaube, sie prägt auch meine politische Einstellung. Eine gesunde Kritik gegenüber sogenannten „Bewegungen“, ein Hinterfragen von Populismen und von allzu-einfachen Antworten, sind die Lehren, welche ich für mich selbst daraus gezogen habe. Gerne würde ich, im Anschluss an meinen Bauriss auch mit Euch, darüber diskutieren, - wie konnte es zu einem Hitler-Regime kommen? - Trat die FM dem Schreckgespenst des Totalitarismus genügend entschieden entgegen? - Ist es heute und künftig wieder möglich, dass kluge Persönlichkeiten in einem Massenwahn analog des Hitler-Regimes mitwirken? Was unschwer herauszufinden ist: ich persönlich habe weder verwandtschaftliche noch sonst welche Verbindungen zur Person Hjalmar Schacht. Meine Betrachtungen erfolgen aus der Perspektive der verschonten Generation und man spricht ja auch von „der Gunst der späten Stunde“. Dass man von „Gunst“ reden kann und darf, würde ich durchaus unterschreiben. Mit anderem Jahrgang hätte ich vielleicht genauso gut jene Fehler getan, welche damals begangen wurden, als man sich in den Dienst dieses Verbrechersystems stellte. Meine Quellen für diesen Bauriss sind folgende Bücher: 1. Die Biographie, geschrieben vom Amerikaner John Weitz mit dem Titel: „Hitlers Banker“ 2. Das Buch „Konflikt und Anpassung; Freimaurerei in der Weimarer Republik und im Dritten Reich“ von Ralf Melzer 3. Sowie „Winkelmass und Hakenkreuz; die Freimaurer und das Dritte Reich“, ursprünglich ebenfalls – wie der zweite Titel - eine Doktorarbeit, geschrieben von Helmut Neuberger, einem dt. FM-Bruder. Jedes dieser Bücher ist lesenswert. Für meinen Bauriss, habe ich daraus kopiert und abgeschrieben, ich bekenne mich schuldig in allen Punkten. Zur Biographie: Hjalmar Horace Greeley Schacht wurde am 22. Januar 1877 geboren und verstarb im Alter von 93 Jahren am 4. Juni 1970. Der Vorname Hjalmar ist dänisch. Horace Greeley ist der Name eines bedeutenden liberalen Amerikaners (im Bürgerkrieg), für welchen die Eltern von Hjalmar grosse Wertschätzung hegten. Die Familie Schachts entstammte dänischen Wurzeln, - mütterlicherseits sogar mit adligen Vorfahren. Sie waren im nördlichen Teil von Schleswig-Holstein ansässig, oder besser gesagt: sie waren Friesen. Die Eltern von Hjalmar verliessen für 4 Jahre Deutschland und versuchten in Amerika Fuss zu fassen, was nicht gelang. Zurück in Norddeutschland bekamen die Schachts ihre beiden Kinder. Trotz ihrer Rückkehr nach Deutschland, blieben Sie Freunde Amerikas. Der Vater versuchte erfolglos in verschiedenen Stellungen, u.a. als Dorflehrer, die Familie über Wasser zu halten. Sie lebten in äusserst bescheidenen Verhältnissen. Der junge Hjalmar Schacht besuchte das örtliche Gymnasium, wo er sich vor allem für die Geisteswissenschaften und weniger für Mathematik oder Ökonomie interessierte. In Kiel und Berlin besuchte er die Universität. Interessanter Weise war es zu dieser Zeit offenbar modern, dass die Studienrichtung mehrmals gewechselt wurde. So besuchte er in seiner vierjährigen Studienzeit Germanistik, Literaturgeschichte, Rethorik, Zeitungs-wissenschaften und gegen Ende vor allem Volkswirtschaft. Seine Doktorarbeit war mehr eine Gefälligkeit gegenüber seinem Professor und auch bei der mündlichen Prüfungen musste sein Experte beide Augen zudrücken, um ihm den Doktortitel zu ermöglichen. Infolge extremer Kurzsichtigkeit wurde Schacht vom Militärdienst befreit und so konnte er unmittelbar nach seinem Studium ins Erwerbsleben eintreten. Seine erste Stellung bei einer Wirtschafts- und Handelskammer, welche sich in Exportförderung und Lobbying betätigte, antreten. Für sein jugendliches Alter bewies Schacht erstaunlich viel Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge resp. er verstand die m.E. ewige Relation von Geben und Nehmen. Daneben schrieb er fleissig Aufsätze und Artikel zu Wirtschaftsfragen. Diese waren durch seine im Studium erworbenen journalistischen Fähigkeiten offenbar auf Resonanz gestossen, sodass ihm die Leitung der Pressestelle der Dresdner Bank angeboten wurde. Nun verdiente er bereits genug Geld, dass er ein bürgerliches Leben führen konnte. Das war der Zeitpunkt, der Schacht für angemessen hielt, zu seiner in der Heimatstadt wartenden Freundin zurückzukehren und sie zur Frau zu nehmen. Louise, seine erste Ehefrau war Tochter eines Polizeibeamten. Schacht beschrieb sie in seinen Memoiren als stattliche, sehr repräsentative und schlagfertige Dame. Mit 31 Jahren wurde Schacht in Berlin in die altpreussischen Loge „Urania zur Unsterblichkeit“ aufgenommen. Schon sein dänischer Grossvater war FM und sein Vater war Mitglied einer amerikanischen Loge. Für Schacht war offenbar die weltumspannende Kette der Bbr. FM wichtig, so entstanden in seiner beruflichen Laufbahn einige interessante Kontakte. Die internationale FM-Bewegung bescherte ihm aber auch andere Kontakte, die nicht beruflicher Natur waren. So besuchte er auf einem Wanderurlaub in der Türkei die dort ansässigen Logen, - für mich überraschender Weise waren dies seinerzeit allesamt Revolutionäre, welche beabsichtigten das Sultanat der Türkei zu stürzen. Wobei Schacht zum Wandern dort war und nicht aus politischen Gründen. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo war das Startzeichen für die kriegshungrigen europäischen Nationen, einen Krieg zu beginnen, welcher mit gegenseitigen Beschuldigungen der Staaten begann und der – mit einer Bilanz von unzähligen Toten – in der wie ich meine - gleichen Situation voll von Provokationen beendet wurde. Da hohe Angestellte in Industrie und Bank nicht in die Armee eingezogen wurden, hatte Schacht nicht zu befürchten, dass er trotz Kurzsichtigkeit doch noch marschieren müsste. Das hätte auch nicht seinen Ansichten entsprochen, denn Schacht vertrat entgegen von vielen anderen Zeitgenossen die Ansicht, dass Kriegshandlungen vor allem eine Vernichtung von Ressourcen seien und dass das Leben von jungen Männern zu wertvoll sei, um als Kanonenfutter verschwendet zu werden. Wie so oft hielt er aber mit seinen modernen Ansichten zurück und fügte sich den aktuellen Konventionen, die es zum Beispiel verboten, auch nur zu denken, dass nicht jeder gefallene Soldat den „Heldentot“ starb. Das deutsche Oberkommando sah sich am 11.Nov.1919 gezwungen den Waffenstillstand zu unterzeichnen. Dass sich die deutsche Bevölkerung und vor allem Monarchisten, Nationalisten und Reaktionäre die militärische Niederlage auszureden versuchten, ist bekannt. Ebenfalls zur Uneinsichtigkeit der breiten Masse trugen aber vermutlich die überhöhten Reparationsverpflichtungen der sogenannten Siegermächte bei. Seinerzeit wurde Schacht gebeten, als Bank-Sachverständiger an den Verhandlungen mit den Allierten teilzunehmen. Die unwürdige Behandlung der deutschen Delegation prägte Schacht. Inzwischen avancierte Schacht zu einem Bankier, dessen Meinung gefragt war. Durch seine konservative Haltung im Bankengeschäft hatte er zudem das langfristig richtige Konzept. Kurz nach dem ersten Weltkrieg entstand in Deutschland ein für die Welt neues Phänomen: Die Inflation. Das Bild der deutschen Reichsmark-Banknoten mit den unzähligen Nullen ist heute noch jedem Finanzminister oder Nationalbankpräsident vor Augen, wenn er die Leitzinsen verändert. Seinerzeit wurde durch die ruinösen Folgen des verlorenen Krieges die Mark im Verhältnis zu anderen Währungen zuerst einmal um die Hälfte entwertet. Zudem mussten die hohen Reparationen bezahlt werden und die Industrie wieder aufgebaut werden. Dadurch sah sich die Reichsregierung gezwungen immer mehr Geld in Umlauf zu bringen, um die Zahlungen zu leisten. Der stetig sinkende Wert der Reichsmark führte dazu, dass Deutsche mit geliehenen Fremdwährungen Grundstücke und andere reelle Werte zu Spottpreisen erwerben konnten. Die Inflationsgewinnler, welche sich im Handelsgeschäft auskannten, wurden immer reicher und die rechtschaffenen Bürger und Arbeiter verloren innert Tagen sämtliches Vermögen. Das Motiv, wieso eine Reichsregierung dabei zusehen konnte, wie Deutschland bankrott ging, wurde aktuell am Beispiel Swissair wieder vorgezeigt: durch das gezielte „in den Bankrott“ gleiten lassen, kann man alte Schulden und Hypotheken abstreifen. Im Fall Swissair löste man ein „Personal- und Schuldenproblem“; seinerzeit wollte man sich von den Reparationen drücken. Da der Kollaps jedoch verheerendere Wirkung zeigte als erwartet, einigte sich die Reichsregierung nach langem Zögern darauf, die entwertete Reichsmark durch eine neue Währung, die Rentenmark, zu ersetzen. Zur gleichzeitigen Sanierung des Haushalts mussten Hunderttausende von Regierungsangestellten entlassen werden. Die Stresemann-Regierung brauchte in dieser Situation einen starken Mann. Da der bisherige Reichsbankpräsident sich in der Inflationsmisere bereits verstrickt hatte, schuf man einen neuen zusätzlichen Posten. Man suchte einen Reichswährungskommissar, der die Einführung der Rentenmark leitete. Die heikle Mission wurde verschiedenen Bankiers und Finanzpersönlichkeiten angeboten. Schacht, der sich als Bankdirektor durch seine zurückhaltende Risikobereitschaft und seine konservative Kreditpolitik auszeichnete, war zweifelsohne der richtige Mann. Als man ihn anfragte, war er auch klug genug, dass er sich genügend Vollmachten von der Regierung zusichern liess, um diese unpopuläre Massnahme durchzuführen. Am 15. November 1923 wurden also die Druckerpressen und Geldmaschinen angehalten und auf die neue Rentenmark umgestellt. Eine Billion Reichsmark war eine Rentenmark wert. Nun wollte es der Zufall, dass der Reichsbankdirektor nur eine Woche nach Antritt von Schacht verstarb. Der sozialdemokratische Reichspräsident Ebert sah deshalb fast keine Alternative als den jungen und eigentlich unerfahrenen Schacht als Nachfolger vorzuschlagen. Schacht gab im Gespräch mit Ebert gleich von Anfang an bekannt, dass er kein Sozialdemokrat sei und an die private Initiative glaube, sich jedoch das Amt zutraue. Schliesslich wurde er gewählt. Obwohl die Rentenmark nicht Schachts Idee war, machte er sich mit Tatendrang an die Umsetzung. Schacht organisierte sich aber nicht nur innenpolitisch. Seine für damalige Verhältnisse kosmopolitische Art ermöglichte ihm, internationale Finanzhilfen zu mobilisieren. Dass dies nicht durch deutsche Ruppigkeit möglich war, sondern vor allem durch Überzeugungsstärke, wurde durch die vielschichtige Persönlichkeit Schachts vortrefflich erfüllt. Schachts Pläne für die deutsche Wirtschaft waren einfach. Erstens: Aufbau von Goldreserven, als einzig solide Deckung für die deutsche Währung, und zweitens: Herunterhandeln der Reparationen. Neben der Überzeugungskraft beim persönlichen Gespräch mit ausländischen Bankiers kam Schacht eine zweite Fähigkeit zugute, jene der wirksamen, öffentlichen Stellungnahmen. Er verstand es, bei Widerständen jeweils gezielt mittels öffentlichen Reden oder Zeitungsartikeln eine Situation positiv zu beeinflussen. Die breite Resonanz von Schachts Auftritten ist wohl auf seine markanten Persönlichkeit zurückzuführen. Er war kein politischer Taktierer mit wenn und aber, sondern ein Mann mit einer klaren Haltung, der kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Der hagere Mann mit Frack, Zwicker und Stehkragen blieb den Leuten zudem auch als Erscheinung in Erinnerung. Frack und Zwicker waren seinerzeit gang und gäbe. Aber der Stehkragen war zu dieser Zeit einzigartig. Schacht hatte sich mit etwa dreissig auf seinen Kleidungsstil festgelegt und sah sich den Rest seines Lebens nicht veranlasst, daran etwas zu verändern. Trotz den Ermahnungen Schachts waren in den zügellosen zwanziger Jahren die Leute schwer von Massnahmen zu überzeugen, die einen Verzicht auf Komfort bedeuteten. So war Berlin bereits wieder eine schillernde Fassade. Doch neben dem grellen Licht gibt es auch Schatten. Mit Hilfe kurzfristiger amerikanischer Kredite wurde zum Beispiel die deutsche Börse angeheizt. Deutschland zahlte die Reparationen mit geliehenem Geld und Spekulanten kauften mit aufgenommenem Kapital in grossem Umfang Wertpapiere auf Pump. Erneut sah sich Schacht gezwungen, die Handbremse zu ziehen und befahl den Bankinstituten kraft seines Amtes als Reichsbankpräsident, einen Kreditstopp. Die nächste Phase seiner Strategie war das Herunterreden der Reparationszahlungen. Deutschland hatte 500 Mio. Dollar an Reparationen zu zahlen und dies für die nächsten 37 Jahre. Die Zahlungen liefen auf ein neugegründetes Institut, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, kurz BIZ. Für dieses Verfahren gab ironischer Weise Schacht selbst die Idee. An den immer wieder stattfindenden Verhandlungen mit den Allierten war Schacht beteiligt. Ebenso stark waren jedoch der Aussenminister und Finanzminister involviert. Seitens der Politik wurde er aber immer stärker ins Offsite gedrückt. Da Konsens und Kooperation nicht die Sache Schachts war, überschlug er sich schon bald mit dem Rest der Delegation. Seine Sturheit entsprechend, sah er die Schuld für das Verhandlungsergebnis natürlich bei den andern. So reichte Schacht seinen Rücktritt bei Hindenburg ein. Selbstverständlich nicht, ohne vorher noch etwas Geschirr zu verschlagen. Der Zufall wollte es, dass er kurz vor dem New-Yorker-Börsencrash aus seinem Amt zurücktrat. Der Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft nach dem „Schwarzen Freitag“ führte auch dazu, dass die diversen amerikanischen Kredite in Deutschland aufgelöst wurden. Ein Domino-Effekt erschütterte erneut die deutsche Wirtschaft. Die Wirtschaftskrise bewirkte einen landesweiten Rechtsruck, von dem die Nazi-Bewegung profitierte. Die politische Situation von 1930 stellte sich so dar, dass es eine versplitterte rechte Mehrheit gab im Parlament. Im Feld der Rechts-Konservativen war die NSDAP Hitlers die aktivste Partei, welche durch ihre Provokationen und durch ihr grossmauliges Auftreten auffielen. Dass sich die Vertreter der Konservativen nicht von diesem, in ihren Augen wohl „Pöbel“-Methoden Hitlers zu distanzieren vermochten, dürfte ein kapitaler Fehler gewesen sein. Schacht, der nun als Privatmann unterwegs war und aller Orten gute Ratschläge erteilte, profitierte natürlich davon, dass er kurz vor der Wirtschaftskrise vom Amt zurücktrat. Er liess keinen Zweifel aufkommen, dass unter seiner Führung die Krise schnell überwunden gewesen wäre. Die sich immer deutlicher abzeichnenden Selbstüberschätzungen Schachts prägten auch die ersten Kontakte zu den Nazis. An einem gesellschaftlichen Anlass lernte er Hermann Göring kennen, dieser wiederum lud ihn zu einem Abend mit dem Parteiführer ein. Sofort bemerkte Schacht, dass man bei einem Gespräch mit Hitler kaum zu Wort kam, dieser jedoch abendfüllende Monologe halten konnte. In seinen Memoiren schreibt Schacht: „Was mir Eindruck machte, war die absolute Überzeugung dieses Mannes von der Richtigkeit seiner Auffassung und die Entschlossenheit, diesen Auffassungen praktische Geltung zu verschaffen. Er war ein echter Fanatiker und ein geborener Agitator“. Das Treffen von Schacht mit Hitler blieb nicht ohne öffentliches Aufsehen und eine Journalistin fragte im Frühjahr 1931 Schacht, wer denn bei den Nazis Deutschland aus der Wirtschaftmisere steuern könne? Schacht antwortete, er wolle das tun, wobei die Nazis nicht regieren könnten, aber Schacht könne durch sie regieren. Schacht setzte sehr früh auf den Erfolg der Nazis. Entsprechend übte er Korrespondenz mit Hitler, dem er seine Hilfe anbot. Für Schacht war es keine Überraschung als er von der Amtsübernahme Hitlers erfuhr. Nur allzuschnell waren die Vorbehalte gegenüber den „Nazi-Proleten“ durch Propaganda aus der Welt geschafft und kluge Menschen, trauten dem neuen Kanzler zu, Deutschland aus der Krise zu führen. Mitte 1933 übernahm Schacht wieder das Amt des Reichsbankpräsidenten, diesmal unter Hitler. Der Freimaurer Schacht sass am 23. März im Reichstag, als Hitler mit dem sogenannten Ermächtigungsgesetz buchstäblich alle Grundrechte aufhob, die einem FM teuer und wichtig sind: Versammlungs-, Meinungs-, Presse-, und Religionsfreiheit wurden mit einem Schlag aufgehoben. Schacht erfuhr auch, wie alle anderen Deutschen, die Exzesse und gewalttätigen Ausschreitungen, die Brutalität und Pöbelhaftigkeit der Nazis. Auf deutschen Strassen wurde damals jeder früher oder später mit diesen üblen Methoden konfrontiert. Als Reichsbankpräsident war Schacht bald wieder auf Reisen. Seine wichtigste Reise führte ihn zu Franklin Dalino Roosevelt, ebenfalls ein Br. FM. Schacht war tief beeindruckt von der Persönlichkeit Roosevelts. Nichtsdestotrotz verfocht er beim Treffen mit Roosevelt einen agressiven Stil. Schliesslich vertrat er das Nazi-Regime. Schacht war sehr erfinderisch, wenn es darum ging, geschuldete Verpflichtungen durch haarsträubende Argumente verfallen zu lassen (Bsp. Moratorium auf allen Schulden, die Deutschland gegenüber den USA zu begleichen hatte). Doch der harte Umgang mit den traditionellen Handelspartnern führte zu Repressionen, sodass bald nur noch Importe von Brasilien, Chile und Bolivien funktionierten. Nachdem der erste konservative Wirtschaftsminister Hitlers zunehmend Anstoss bekundete an der Behandlung der Juden, war Schacht bereit, neben dem Bankpräsidium auch die Stelle des Ministers einzunehmen. Trotzdem war Schacht Innerhalb des Nazi-Establishments nicht akzeptiert. So liess ihm Himmler bei der Ernennung zum Wirtschaftsminister ausrichten, dass er diese Ernennung absolut missbillige. Schacht legte bei seinen Auseinandersetzungen eine Mischung von Snobismus und Arroganz an den Tag. Er verachtete diese Leute und war sich Hitlers Unterstützung noch gewiss. Denn dieser brauchte ihn noch. Als Beispielsweise der ihn der Innenminister anwies, alle praktizierenden und ehemaligen Freimaurer in der Reichsbank von ihren Posten zu entfernen, teilte Schacht ihm mit, dass er diese Anweisung nicht erfüllen könne, „solange an der Spitze der Reichsbank ein Freimaurer stände.“ Schacht war sich seiner Stellung so sicher, dass er sogar öffentlich Kritik daran übte, wie die Partei gegen Freimaurer und Juden vorging. Doch nachdem das Land durch die totalitäre Einigkeit innert Jahren wirtschaftlich förmlich erblühte, wurde die Stellung Schachts zunehmend prekärer. Dies spührte Schacht ganz ohne Zweifel. Er wurde zum Aussenseiter und Schritt für Schritt übernahmen Göring und andere die Wirtschaftführung. Ende 1937 wurde Schacht als Wirtschaftsminister abgelöst, blieb aber noch Reichsbankpräsident. Schacht war gedemütigt und innerlich zum Widerstand gegen Hitler bereit. Gegen aussen war er nun klug genug, mit seiner Kritik zurückzuhalten. Trotzdem beteiligte er sich 1938 mit führenden Militärs wie General Ludwig Beck, General Erwin von Witzleben und Panzergeneral Fritz Halder. Diese Herren trafen sich auf dem Landsitz Schachts und planten einen Putsch. Die führenden Nazi-Köpfe sollten unschädlich gemacht werden. Man sondierte in London um Hilfe. Von dort wurde jedoch keine Hilfe zugesprochen, was die Herren bereits wieder entmutigte. Vielleicht sogar zu recht, da ohne ausländische Hilfe ein deutscher Putsch an der breiten Unterstützung des Volkes gegenüber den Nazis gescheitert wäre. Die Eilfertigkeit Schachts, die Pläne Hitlers als Reichsbankpräsident umzusetzen hat verständlicher Weise rapide abgenommen. Es kam immer wieder zu Konflikten, die schliesslich darin mündeten, dass Schacht auch seines Amtes als Reichsbankpräsident enthoben wurde. Er war nun wohl noch Kabinettsmitglied ohne Ressort, war de facto aber aller Ämter enthoben. Mit seiner Frau Luise war er inzwischen ebenfalls so zerrüttet, dass er sich von ihr trennte. Luise war eine so glühende Verehrerin des Führers – was Schacht auf ihre preussische Polizeibeamten-Herkunft zurückführte – dass ein weiteres Zusammenleben mit ihr, ihm auch Kopf und Kragen hätte kosten können. Seine direkte Art musste Schacht noch mehrmals zügeln. So zum Beispiel bei der Feier der französichen Kapitulation, als Hitler nach Berlin zurückkehrte. An diesem Anlass schritt Hitler die Gästerreihe ab und als er vor Schacht zu stehen kam meinte er triumphierend zu ihm: „Na, Herr Schacht, was sagen sie nun?“ Schacht musste auf die Zähne beissen, reichte Hitler die Hand und meinte „Gott möge Sie schützen.“ Nachdem erfolglosen Attentat von Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg, der Hitler in der Wolfsschanze mit einer Bombe ermorden wollte, wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Neben vielen hohen Militärs wurde 1944 auch Schacht von der Gestapo gefangen genommen, da man annahm, dass auch er zum Umfeld des Attentäters gehörte. Es folgten für den 67jährigen 4 Jahre in den verschiedensten Gefängnissen. Die Gründe für seine Festnahme waren unklar. In den Einvernahmen wurde Schacht vor allem dazu befragt, mit welchen Leuten er in der letzten Zeit Kontakt hatte. Er war sich bewusst, dass man nach seinen Kontakten zum sogenannten Junker-Widerstand suchte. Seine Verbindung zum Widerstand war aber auch in Tat und Wahrheit so lose, dass ihn nichts belastete. Nach 10monatiger Gestapo-Haft im KZ hatte er geglaubt, dass für ihn 1945 die Festnahme vorüber sei. Die Amerikaner erklärten ihm jedoch, dass er weiterhin ein Gefangener bleibe, wegen seiner langen Zusammenarbeit mit Hitler. Schacht konnte sich nicht vorstellen, dass er weitere achtzehn Monate in alliierter Haft verbringen würde. Seiner Ansicht nach hatte er sich anständig, ehrenhaft und mutig verhalten, indem er seine frühen Irrtümer eingestand und gegen den Mann Widerstand leistete, der sein Vertrauen missbrauchte. Im Mai 1945 wurde jedoch von der Kriegsverbrechenskommission festgehalten, dass jedes Mitglied der deutschen Regierung, und nicht nur das Kriegskabinett, persönlich für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung gezogen wird. So lautete denn die Anklage gegen Schacht am Nürnberger Prozess: „Verbrechen gegen den Frieden durch Planung, Vorbereitung, Beginn und Führung eines Angriffskrieges“. So wurde er mit den anderen Prominenten Kriegsverbrechern 1946 vor das internationale Tribunal in Nürnberg gestellt. Die Hauptanklage des Amerikaners Robert Jackson finde ich bemerkenswert. Er meinte mit beissender Schärfe, dass der Angeklagte „wenn man ihn dringend bäte, sich selbst das Zeugnis ausstellen würde, dass er der intelligenteste, ehrenwerteste und unschuldigste Mann auf der Anklagebank sei. Und wenn wir Ihn fragen, warum er Mitglied einer verbrecherischen Regierung blieb, erzählt er uns, dass er das Programm dadurch zu mässigen hoffte. Nachdem der vor uns stehende Herr Schacht dem Führer die Waffen in die Hände legte, erklärt er jetzt, dass England und Frankreich zu tadeln seien, weil sie nachgegeben hätten. Er, der stets um seine Stellung im Regime kämpfte, gibt nun vor, es zu verachten.“ Vermutlich traf der Chefankläger mit diesem Angriff durchaus in den Kern von Schachts ambivalenter Persönlichkeit. Als Schacht zur nationalsozialistischen Ideologie befragt wurde, sagte Schacht, er habe die Vorstellung von einem „auserwählten Volk“ und einer deutschen Herrenrasse schon immer abgelehnt. Ausserdem seien „die meisten Führer der Hitlerpartei nicht gerade Idealtypen der nordischen Rasse, und er wisse, dass beispielsweise der kleine Göbbels in der Bevölkerung als „kleiner Schrumpfgermane“ umlief. Eines hätten die Führer der Partei mit den alten Germanen jedoch gemeinsam: Sie tranken noch im Übermass. So sehe er die Trunksucht als ein Hauptbestandteil der Nazi-Ideologie“. Schacht hatte auch nie versucht, seine Haltung gegenüber den Juden zu verbergen. So gab er in Nürnberg offen zu, dass er die Juden in ihrem kulturellen und politischen Einfluss beschneiden wollte. Doch er hätte immer betont, dass sie das Recht hätten, unversehrt unter ihren Nachbarn zu leben. Zur Beschreibung Hitlers aufgefordert, sprach Schacht von dessen Mangel an Bildung, seiner eindrucksvollen Verwendung von Halbwahrheiten seiner diabolischen Fähigkeit, die Stimmung der Massen zu erfassen. „Hitler“ fuhr er fort, während dem ihm Göring auf der Anklagebank demonstrativ den Rücken zukehrte, „hat ursprünglich zweifellos geglaubt, etwas Gutes zu wollen; aber er ist nach und nach diesem Zauber, den er auf die Massen ausübte, selbst erlegen. Denn wer sich in die Massenverführung hineinbegibt, wir letzten Endes von der Masse geführt und verführt“. Trotz diesen zutreffenden Erläuterungen und den glaubhaften Versicherungen, dass es auch in der NSDAP anständige Menschen gegeben hätte und dass man in diesem absoluten Polizeistaat, keine Möglichkeit gehabt hätte, sich zu beschweren oder Kritik zu üben, blieb das Bild Schachts vor dem Nürnberger Tribunal doch ein Unsympathisches. Letzten Endes blieb Schacht uneinsichtig gegenüber seinen nachgewiesenen Irrtümern. Schacht war in seiner Rolle so festgefahren, dass seine persönlichen Fassetten wie Intelligenz, Gradlinigkeit und Unerschrockenheit immer mehr einer Alterssturheit wichen. So unsympathisch Schacht auch vom Chefankläger Jackson dargestellt wurde, so unhaltbar waren die konkreten Anklagepunkte. Schacht war unter den wenigen prominenten Angeklagten, welche freigesprochen wurden. Wer jedoch glaubt, dass Schacht dadurch ein freier Mann geworden wäre, täuscht sich. Die amerikanische Militärregierung überstellte Schacht den neuen deutschen Behörden, welche wiederum Prozesse gegen ihn anstrengten. Freigelassen wurde er im September 1948, fast drei Jahre nach Kriegsende. Er besass keine Mark mehr, schuldete seinen Anwälten aber ein kleines Vermögen. Zu seinem Glück fand er einen mutigen Verleger, der sein im Gefängnis geschriebenes Buch „Abrechnung mit Hitler“ veröffentlichte. Das Buch verkaufte sich sehr gut, sodass er in kurzer Zeit weitere verfasste. Durch sein weltweites Renomée als „Finanzgenie“ konnte er zudem seinen Lebensunterhalt bestreiten, indem er neue Ländern wie Indonesien, Ägypten und Iran in Fragen der Finanzwirtschaft beratete. 1952 konnte er mit einem früheren Kollegen der Reichsbank ein eigenes Bankinstitut eröffnen. Er war trotz hohem Alter lebhaft und engagiert wie immer. Als Schacht mit 93-Jahren verstarb, war er bereits wieder ein reicher Mann. Zur Freimaurerei im Dritten Reich: Neben der Biographie von Schacht möchte ich aber auch kurz auf die Geschichte der FM in dieser Zeit eingehen. Meines Erachtens sind diesbezüglich einige Anknüpfungspunkte vorhanden. Zuerst die Frage „was lenkte eigentlich den Zorn der Nazis auf die Freimaurer?“. Zu beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine Unzahl von pseudowissenschaftlichen Büchern, welche von einer Verschwörungstheorie sprachen. Prominentes Beispiel war ein Buch von Dr. Friedlich Wichtl, welches besagt, dass die FM in vielen Ländern die Herrschaft übernommen habe und die Zerschlagung der restlichen Monarchien anstrebe. Zudem sei das Attentat auf den österreichischen Thronfolger von einem serbischen FM im Auftrag der internationalen FM erfolgt. Ebenfalls grosses Aufsehen erwarben die sogenannten „Protokolle der Weisen von Zion“. Diese Schrift tauchte Ende des 19. Jahrhunderts irgendwo in Russland auf, und stellte fraglos eine plumpe Fälschung dar von einem angeblich konspirativen Treffen. An diesem Treffen seien jüdische Welteroberungspläne geplant worden, mit Hilfe der Logen, die unter jüdischem Einfluss stünden. Diese beiden Hauptquellen waren Grundlage für eine Vielzahl von weiteren Schriften, die diese Verleumdungen abschrieben und mit weiteren Halbwahrheiten ergänzten. Unter anderem schrieb Hitler in seinem Buch „Mein Kampf“: „Der Jude“ versucht zur Stärkung seiner politischen Stellung die rassischen und staatsbürgerlichen Schranken einzureissen, die ihn zunächst noch auf Schritt und Tritt beengen. Er kämpft zu diesem Zweck mit aller ihm eigenen Zähigkeit für die religiöse Toleranz, und hat in der ihm vollständig verfallenen Freimaurerei ein vorzügliches Instrument.“ Am meisten Resonanz erzielte der im ersten Weltkrieg gescheiterte deutsche General Ludendorff. Dieser war besonders daran interessiert, dass die Dolchstosslegenden vielfach kolportiert wurden. Denn das deutsche Reich sei nicht auf dem Schlachtfeld geschlagen worden, sondern in den Rücken gestochen worden. Er und seine Sympathisanten setzten zum Rundumschlag gegen alle möglichen Feinde Deutschlands an. Der ehemalige General verfiel jedoch offensichtlich einem Irrsinn, was den Lesern seiner abstrusen Theorien jedoch lange verborgen blieb. Die haltlosen Verschwörungstheorien trafen auf fruchtbaren Boden. Der verlorene Krieg, der Sturz der Monarchie, die wirtschaftlichen Probleme empfanden viele Deutsche als Schmach. Dabei lenkten sie ihren Zorn nur allzu gerne gegen sogenannte „obere Schichten“ und „unbekannte Mächte“, die dann durch die erwähnten Hetzschriften personifiziert wurden, an Beispielen von jüdischen Bankiers und Politiker, die dem FM-Bund angehörten. Wie reagierten die Logen auf diese Angriffe? Die FM in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg zählte rund 82’000 Mitglieder. Die deutsche FM teilte sich in verschiedene Grosslogen und Systeme ein. Die deutschen Logenmitglieder waren in ihrer Mehrheit bürgerlich-konservativ. Internationale Kontakte waren in der dt. FM wenig ausgeprägt; so bildeten denn die kosmopolitischen und humanitären Mitglieder – die es zweifelsohne auch gab – tendenziell eine Minderheit. Die Gründe für den Abbruch der internationalen Beziehungen lag übrigens vor allem darin, dass äusländische FM-Vertreter während dem 1. Weltkrieg die Deutschen belehren wollten – so z.B. in der Alpina – was als Reaktion bei den deutschen Brüdern eben im Abbruch der internationalen Beziehungen mündete. Als um 1930 einige moderate Grosslogen wieder Kontakt mit der englischen Mutterloge aufnahmen, führte dies sogar dazu, dass die Altpreussische Grossloge den brüderlichen Kontakt einstellte, da man mit den Engländern „weder in Gedanken noch in Wirklichkeit eine Ketten bilden wollte“. Auf die Angriffe aus völkischen und reaktionären Kreisen im Inland reagierten die Logen zuerst einmal stark irritiert und erschüttert. Nach einer kurzen und erfolglosen Phase des Aufklärens, wählte man die Strategie der Anpassung. Die „Judenfrage“ wurde in den Diskussionen der Logen zum Dauerthema. Einerseits wurden in einzelnen Grosslogen seit jeher keine Juden akzeptiert und andererseits gingen andere Logen im Zuge der vorauseilenden Anpassungen dazu über, dass sie ihre Aufnahmebedingungen entsprechend änderten, dass nur noch „qualifizierte Männer, die im deutschen Volkstum wurzeln und auf dem Boden christlicher Anschauungen stehen“ aufgenommen wurden. Man ging sogar soweit, dass man 1926 im Freimaurer-Orden das Ritual anpasste. Stellen, die auf alttestamentarischem Brauchtum basierten wurden durch sogenannt Germanisch-Arisches ersetzt. Die „jüdischen Einflüsse“ in ihren Ritualen wollten die Br. dadurch ausmerzen. Grotesker Weise lud man auch den bekanntesten Freimaurererhasser, General Erich Ludendorff, zu einem Aufklärungsabend in eine Loge ein. Erstaunlicherweise erschien Ludendorff tatsächlich zum Besuch und beide Seiten dachten wohl, dass die Gegenseite dadurch etwas gelernt hätte. Es bleibt zu konstatieren, dass die in die Defensive gedrängten Logen weder in der Lage waren den Unterstellungen und Verleumdungen energisch entgegenzutreten, noch den Willen hatten, sich von den völkisch-nationalen und antidemokratischen Bewegungen abzugrenzen. Die Wirkung der Angriffe auf die Freimaurerei waren enorm. Die Mitgliederzahl von 82'000 sank so rasant, dass innert Kürze auch ein finanzielles Problem entstand. Die übrigbleibenden Logenbrüder mussten sich bald als Konkursverwalter vorkommen. Die Auflösung der Grosslogen zeichnete sich wie folgt ab: Die Grosse National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“, wurde ab 1933 zum „National-Christlicher Orden“ umgewandelt und 1935 aufgelöst. Die Grossloge von Preussen „Zur Freundschaft“, nannte sich ab 1933 „Deutsch-Christlicher Orden zur Freundschaft“ jedoch auch ohne Weiterbestand während des 2. Weltkrieges. Die Grosse Landesloge der Freimaurer von Deutschland, welche sich vor dem Dritten Reich bereits von der FM lossagte, und nach der schwedischen und streng christlichen Lehrart unter dem Namen „Deutsch-Christlicher Orden“ arbeitete wurde 1935 aufgelöst. Ich habe hier die drei wichtigsten von elf 1933 bestehenden Grosslogen aufgezählt. Überall bewirkte das Dritte Reich, neutral ausgedrückt: „eine Zäsur“ in der maurerischen Arbeit. Hjalmar Schacht spielte bei den letzten Tagen der deutschen Freimaurerei übrigens eine wichtige Rolle. Er war zu dieser Zeit das prominenteste Mitglied des FM-Bundes und auch der einzige, welcher im Nazi-Regime eine führende Rolle einnahm. Die Tatsache, dass ein Mitglied der Regierung aktiver Freimaurer war, zeigt aber auch, dass es den Nazis nicht so wichtig war mit ihrem „Juden und Freimaurer“-Wahn. Schacht war es, der einen letzten Versuch unternahm, mit Hitler über die FM-Frage zu reden. Er fuhr im Frühjahr 1935 zu Hitler auf den Obersalzberg. Hitler zeigte sich nicht unfreundlich, blieb jedoch in der Sache unnachgiebig und erklärte, er wisse, dass den altpreussischen, christlichen Grosslogen nichts vorzuwerfen sei, müsse jedoch im Interesse des Totalitätsanspruchs der Bewegung auf einer Auflösung der FM und ihren Nachfolgeorganisationen bestehen. Das Entgegenkommen Hitlers bestand darin, dass die Logen sich selbst und unter Wahrung ihrer Gebräuche auflösen durften. Mit dieser „höchsten“ Entscheidung des Führers lösten sich sämtliche Logen innert Kürze auf. Der Beamtenapparat Hitlers musste nur noch den Vollzug der Auflösung der Logen kontrollieren. Es wäre aber nicht richtig, wenn man die Selbstauflösungen und ganz allgemein das Verhalten der deutschen Freimaurer als feige bezeichnen würde. Die deutschen Freimaurer wurden seit Ende des 1. Weltkrieges immer mehr auch persönlich bedroht. Die Verzeichnisse der Logenbrüder gelangten zu den SA-Stellen und Logenmitglieder erlebten diverse Repressalien. Unter anderem wurden ehemalige Freimaurern die Beförderung in eine höhere Beamtenstellung verwehrt, resp. ehemalige FM wurden von wichtigen Ämtern enthoben. In den beiden Büchern „Winkelmass und Hakenkreuz“ und „Konflikt und Anpassung“ sind unzählige Beispiele dokumentiert, wie die ehemaligen Bbr. Repressionen ausgesetzt waren. Wohl blieb den Freimaurern der Opfergang wie sie ihn die europäischen Juden erleben mussten erspart. Ihre Verfolgung bewegte sich auf der vergleichsweise harmlosen Ebene bürokratischer Schikanen und Zwangsmassnahmen – für den Einzelnen diskriminierend, demütigend und in vielerlei Hinsicht nachteilig, aber nicht existenzbedrohend. Es bleibt auch offen, zu welchen Methoden das Nazi-Regime gegriffen hätte, wenn sich die Logen nicht sofort selbst aufgelöst hätten. Die Frage, wer von uns bereit wäre, für die FM solches heute zu erdulden, kann jeder für sich selbst beantworten. Die Verfolgung der FM betraf aber nicht nur Deutschland. Auch in den besetzten Ländern führte der Apparat Hitlers die Auflösung der ansässigen Logen mit deutscher Sorgfalt durch. So wurden die Logeninventare in Paris sofort beschlagnahmt. Ein Franzose wurde beauftragt, ein Freimaurermuseum zu organisieren. Es war im 2. Weltkrieg eine gängige Propaganda-Methode, dass man Ausstellungen wie „Der ewige Jude“ oder eben ein FM-Museum organisierte. Dem französischen Kollaborateur, welcher die Museums-Organisation leitete, wurde eines Nachts ein Schwert vor die Haustüre gelegt. Er selbst hielt dies als die rituelle Verkündung eines über seine Person gefällten freimaurerischen Todesurteil. In der Folge wurden 50-Hochgradfreimaurer durch die SS verhaftet, um notfalls „Geisseln zur Hand zu haben.“ Auch nach der Zerschlagung der FM blieb die Propaganda gegen „Judentum und Freimaurerei“ ungebrochen. So erschien z.B. 5 Jahre nach der Auflösung aller deutscher Logen noch ein sogenannter „Schulungsbrief“, der wieder sämtliche einschlägigen Theorien zum Thema FM wiederholte. Der Schulungsbrief wurde in 4.8 Mio. Exemplaren veröffentlicht und wurde von Partei und Behörden verbreitet. Die Verschwörungstheorien wurden durch ihre permanente Wiederholung einer ganzen Generation eingeimpft. Die Schweiz erlebte seinerzeit die Angriffe gegen die Freimaurerei auch. Die Fonjallaz-Initiative, welche das Verbot der FM verlangte, scheiterte im Schweizervolk kläglich. Historiker begründen dies mit der gefestigten Demokratie der Schweiz, welche gegen die totalitäre Bewegungen der Nazis und Faschisten weniger anfällig gewesen sei, als die junge Weimarer Republik. Auch ich glaube, dass das beste Mittel gegen Totalitarismus eine breitverankerte Demokratie darstellt. Diese muss aber gepflegt werden. Meines Erachtens basiert eine Demokratie auf dem vernünftigen Meinungsaustausch. Toleranz und gegenseitiger Respekt, wie wir ihn beispielsweise im Logenleben lernen, sind dafür notwendig. Die Gefahr einer totalitären Welle, wie sie das Dritte Reich bescherte, ist nicht gebannt. Die Geschichte wird sich sicherlich nicht genau gleich wiederholen. Das Gesicht des Totalitären wird sich verändern. Aber es braucht geistige Wachsamkeit und eine aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Demokratie. Beides Punkte, die sich in den letzten Jahren verschlechterten. Doch wenn mich eines in meiner bisherigen FM-Karriere geprägt hat, ist es folgender Spruch: „Wir können in der Welt nichts wirklich ändern, nur uns selbst.“ In diesem Sinne hoffe ich, dass es mir nie wie einem Hjalmar Schacht geht, der seine Energie, seine Fähigkeiten einem Nazi-Regime zur Verfügung stellte, mit dem er von seinem Wesen und seiner Überzeugung her, doch so wenig gemeinsam hatte.

Laut eines Berichts der Sunday Times wurden Jacob Rothschild 67, weitergegeben; dies geschah im Rahmen eines "zuvor unbekannten Arrangements", das für den Fall ausgearbeitet wurde, dass Khodorkovsky nicht mehr als "Begünstigter der Wertpapiere agieren kann". Khodorkovsky traf diese Vereinbarung mit Rothschild als dieser erkannte, dass er bald verhaftet werden würde. Rothschild kontrolliert nun die Wahlrechte an einem Anteil in Yukos, der fast acht Milliarden Pfund wert ist."

Aber, der kriminelle Russisch-Rothschild Clan, und der Plan, sich den Großteil der russischen Energieindustrie unter den Nagel zu reißen, "die Ausplünderung der gesamten russischen Wirtschaft zugnsten einiger weniger israelischer Bürger, die in Russland leben" ließ sich nicht umsetzen. Bis heute gelang dies den multinationalen Bänkern und ihrem kriminellen Kartell nicht. "(- BBC über die russischen Geschäftsoligarchen.)

Und die "Schakale" - so wurden sie vom damaligen russischen Präsidenten und jetzigem Premierminister Vladimir Putin genannt - versuchen es wieder, und zwar mit vollem finanziellem Rückhalt - denn, ihrem kranken und hegemonialen AIPAC/PNAC Plan zufolge, sind sie noch immer darauf aus, die russischen Energiereserven zu kontrollieren. Wasauchimmer es der Menschheit kosten möge.

Laut eines Berichts der Sunday Times Aber, der kriminelle Russisch-Rothschild Clan,

Und die "Schakale" - so wurden sie vom damaligen russischen Präsidenten und jetzigem Premierminister Vladimir Putin genannt.

Quellen Kommentare

http://www.freimaurer-rapperswil.ch/1116512.htm

http://www.freimaurer-rapperswil.ch/1116512.htm Die Loge P2 wurde zwar Anfang der 80-er Jahre vom italienischen Parlament als aufgelöst erklärt, aber man nimmt an, dass Teile ihrer Strukturen bis in die heutige Zeit weiterbestehen. Unter diesen Umständen kann es nicht erstaunen, dass die italienische Regierung ihr Vorgehen gegen die Freimaurerei vor dem Gerichtshof jeweils mit folgenden Argumenten verteidigt: Personen des öffentlichen Dienstes müssten glaubhaft und vertrauenswürdig sein. In der Bevölkerung dürfe daher nicht der Verdacht aufkommen, ein Amtsträger habe seine Position erhalten, weil er Freimaurer sei. Aufgrund der Rolle, die gewisse Freimaurer in der italienischen Demokratie gespielt hätten, und die dazu beigetragen habe, das Ansehen der italienischen Behörden zu beschmutzen, sei ein solcher Verdacht unter allen Umständen zu vermeiden.

Die sogenannte „Weltregierung Bilderberg-Treffen. 04. 06. 2010 Das, dieser Tage in Spanien stattfindende, Bilderberg-Treffen aktualisiert wieder einmal die Gerüchte, dass alle Fäden auf dieser Welt von ein paar Dutzend Leuten gelenkt werden könnten. Dass wir uns Schritt um Schritt einer Weltregieru In dem vorliegenden Interview verweist Estulin darauf, dass es zwei mächtige Länder gibt, die sich den wirtschaftlichen Bestrebungen der völligen Internationalisierung entgegen stellen. Russland und China. Er verweist auch darauf, dass diese beiden Länder nicht durch wirtschaftlichen Druck, sondern nur durch Krieg in die Knie gezwungen werden könnten. China verfügt nicht über die notwendige Technologie, um sich gegen die NATO zur Wehr zu setzen, dafür aber Russland. Er erwähnt in diesem Zusammenhang sogar einen Codenamen für einen, durch die USA geplanten, Angriff auf Russland. „Barbarossa 3“. „Unternehmen Barbarossa“ geht auf den zweiten Weltkrieg zurück. „Barbarossa 2“, so Estulin, wäre der Codename für Angriffspläne gegen die Sowjetunion gewesen. Und nun, gegen Russland – zumindest, solange es unter dem Einfluss von Putin und seinen Interessensgefährten steht, die dritte Ausgabe. ----------------------------------------------------------------------------------------------- Der Irrtum um die sogenannte „Weltregierung“ 04. 06. 2010 | Von: kh estulin_rtDas, dieser Tage in Spanien stattfindende, Bilderberg-Treffen aktualisiert wieder einmal die Gerüchte, dass alle Fäden auf dieser Welt von ein paar Dutzend Leuten gelenkt werden könnten. Dass wir uns Schritt um Schritt einer Weltregierung näherten. Dass es die „große Weltverschwörung“ ja doch gäbe. Und weil dies alles nach Unsinn klingt, und in dieser plumpen Form auch wirklich als solcher zu bezeichnen ist, teilt sich die Welt weiter in die große Gruppe der Mediengläubigen, in politische Agnostiker und in verschwörungstheoretisierende Ketzer. Während eine Gruppe weiter den demokratischen Regierungen vertraut, die andere nach etwas Ausschau hält, was nicht passieren wird, gleitet unsere Welt weiter in ein vermutlich bereits unwiderrufliches Chaos. Genaugenommen, sind Politik und Wirtschaft nicht voneinander zu trennen. Einerseits sind es Gesetze, die ein bestehendes Wirtschaftssystem schützen, gleichzeitig aber auch zu verändern fähig sind, und andererseits unterliegt die Politik wieder den mächtigen Einflüssen der Wirtschaftsmechanismen. Und was zählt in diesem Spiel die Meinung, die Wünsche, ja selbst die Lebensqualität des Einzelnen? Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass sich Demokratie und Globalisierung nur schwer, wenn überhaupt, miteinander vereinbaren lassen. Ganz kurz möchte ich das Konzept einer Verschwörungstheorie im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen aufgreifen. Fälschlicherweise wird die alleinige Erwähnung eines Treffens wie das der Bilderberg-Gruppe schon als verschwörungsverdächtig zur Seite gedrängt. Warum? Dass diese Konferenz wirklich stattfindet, dabei handelt es sich um eine Tatsache. Dass nicht nur die Presse ausgeschlossen ist, auch, dass die Massenmedien diese Zusammenkünfte nicht hinterfragen, ist ebenfalls eine Tatsache. Man vergleiche einfach: Wie oft passiert es, dass wirklich unbedeutende Staatsbesuche zu Schlagzeilen führen. Und hier treffen einander Jahr für Jahr Monarchen, Präsidenten, Minister, Vertreter der Banken, der Großkonzerne und sogar der Medien, und kaum eine Zeitung findet es auch nur der Mühe Wert, eine einzige Zeile darüber zu schreiben. Wie lässt sich das mit dem Ideal der Pressefreiheit vereinbaren? Anzeige Ja, natürlich, einige Abgesandte der Presse sind dort, etwa von der englischen Zeitung Guardian oder von Russia Today. Doch wo bleibt der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine oder auch die schlagzeilensüchtige Bild? Wenn man schon gerne als „Erster mit Toten spricht“, warum berichtet man dann nicht auch als (fast) Einziger über die Bilderberger? Also, das wären einmal Fakten, die nicht anzuzweifeln sind. Doch danach scheidet sich die Spreu vom Weizen. Aus der Geheimhaltung dieser Treffen der Mächtigen unbelegbare Schlüsse zu ziehen, dabei handelt es sich um Spekulation. Damit meine ich allerdings nicht etwa die Veröffentlichung der Themen, falls diese glaubhaft durchsickern, wie es dieses Jahr scheinbar der Fall war. Daniel Estulin, dem die Liste der Punkte zugespielt worden ist, hat seine Kontakte mit Insidern schon mehrmals unter Beweis gestellt. Um reine Spekulation handelt es sich, wenn von „Schattenregierung“ gesprochen oder geschrieben wird, von Plänen, eine einheitliche Weltregierung einzusetzen, eine globale Diktatur. Auch bei Schlüssen, die auf reiner Logik beruhen, handelt es sich immer noch um Spekulation. Spekulationen führen in die Irre. Wie sieht es aber nun mit diesem Daniel Estulin aus? Ein Russe, der nach einigen Jahren in Kanada seinen Wohnsitz nach Spanien verlegt hatte. Er behauptet, Kontakte zu Geheimdiensten zu unterhalten. Warum sollte man gerade ihm Informationen zuspielen? Findet er in den bekannten Medien Erwähnung, wird er letztendlich auch als nichts besseres als ein Verschwörungstheoretiker eingestuft. Gibt es irgend einen Anlass, ihm Glauben zu schenken? Unter dem Aspekt gewisser Vorsicht, würde ich diese Frage mit ja beantworten. Ja, weil er sich seit zwanzig Jahren mit diesem Thema befasst, weil er ernst zu nehmende Bücher darüber geschrieben hat und sich viele seiner Informationen nachträglich als wahr erwiesen haben. Unter dem Aspekt von Vorsicht deswegen, weil auch er auf falsche Informationen stoßen kann, ungeachtet, ob ihm diese absichtlich zugespielt wurden oder durch ein Missverständnis in die Hände gefallen sind. In einem Interview mit dem russischen Sender RT verwies Estulin nun darauf, dass es überhaupt nicht im Interesse der Mächtigen dieser Welt liegt, eine einheitliche Weltregierung zu schaffen. Ihr Ziel ist es, vom Sichern ihrer Vormachtstellung abgesehen, die wirtschaftlichen Fäden zu verknüpfen. Natürlich ist die ganze Idee, dass sich die Welt einer einheitlichen Regierung unterstellen würde, absurd und undurchführbar. Wem sollte sich China unterstellen, Russland, Amerika, gleichzeitig aber auch Deutschland, Frankreich und Italien? Die immer wieder entstehenden Spannungen innerhalb der EU beweisen bereits, wie schwer es ist, eine Handvoll Länder unter einen Hut zu bringen. Und dann erst die ganze Welt! Doch werfen wir gleichzeitig einen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Nicht nur, dass Großkonzerne unaufhaltsam wie Bulldozer durch die wirtschaftliche Landschaft ziehen und alles, was ihnen im Wege steht, niederwalzen, gleichzeitig schließen sie sich immer mehr zu immer größeren Konzernen zusammen. Während die einzelnen Regierung weiterhin unabhängig die Reste nationaler Politik behandeln, hat die wirtschaftliche Globalisierung eine Ebene erreicht, von der es unter Umständen kein Zurück mehr gibt. In dem vorliegenden Interview verweist Estulin darauf, dass es zwei mächtige Länder gibt, die sich den wirtschaftlichen Bestrebungen der völligen Internationalisierung entgegen stellen. Russland und China. Er verweist auch darauf, dass diese beiden Länder nicht durch wirtschaftlichen Druck, sondern nur durch Krieg in die Knie gezwungen werden könnten. China verfügt nicht über die notwendige Technologie, um sich gegen die NATO zur Wehr zu setzen, dafür aber Russland. Er erwähnt in diesem Zusammenhang sogar einen Codenamen für einen, durch die USA geplanten, Angriff auf Russland. „Barbarossa 3“. „Unternehmen Barbarossa“ geht auf den zweiten Weltkrieg zurück. „Barbarossa 2“, so Estulin, wäre der Codename für Angriffspläne gegen die Sowjetunion gewesen. Und nun, gegen Russland – zumindest, solange es unter dem Einfluss von Putin und seinen Interessensgefährten steht, die dritte Ausgabe. Beim Googlen findet sich keine Erklärung zu diesem Begriff. Hoffen wir, dass Estulin zumindest dabei einer Falschinformation zum Opfer gefallen ist. Interview mit Daniel Estulin - Russia Today – englisch:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Neun Billionen aus dem Hut gezaubert 02. 12. 2010 | Von: kh Unternehmensverbindlichkeiten, Hypotheken und Privatkredite eingeschlossen, zur Zeit mehr als 55 Billionen Dollar. Die dafür anfallenden Zinsen für das Jahr 2011 belaufen sich auf 3,58 Billionen oder $ 11.493 pro Einwohner. Für den Euroraum sind diese Zahlen nicht so einfach verfügbar, doch sehen sie dort einerseits nicht wesentlich günstiger aus und andererseits, aufgrund der internationalen wirtschaftlichen Verkettungen, würde der finanzielle Zusammenbruch der Vereinigten Staaten ausreichen, um den Rest der Welt mit in den Abgrund zu ziehen. --------------------------------------------------- Demzufolge internationales Währungssystem basiert auf der Vergabe von Krediten. Jeder Euro, den Sie auf Ihrem Bankkonto liegen haben, wird von jemand anderem irgendwo geschuldet. In erster Linie ist es unser Geldsystem, das unter keinen Umständen auf anhaltendes Wachstum verzichten kann. Denn Schulden verursachen Zinsen. Werden diese nicht regelmäßig beglichen, schaffen sie - ohne irgend etwas dafür zu erhalten - noch höhere Schulden und noch mehr Zinsen. Die US-National-Debt-Clock bietet regelmäßig diesbezügliche Zahlen, die auf Angaben der amerikanischen Notenbank basieren. Demzufolge betragen die Gesamtschulden der USA, Staatsschulden, 2008 wurde die Welt von einem Finanzschock erschüttert. Ausgelöst wurde dieser durch nichts anderes als das künstliche Hochtreiben der Immobilienpreise in den Vereinigten Staaten und den damit verbundenen Spekulationsgeschäften. Bei allen beschönigenden Kommentaren, die von einer langsamen Erholung der Wirtschaft faseln, handelt es sich entweder um unverzeihliche Ignoranz oder verachtenswerte Lügen. Unser gesamtesbetragen die Gesamtschulden der USA, Staatsschulden, Unternehmensverbindlichkeiten, Hypotheken und Privatkredite eingeschlossen, zur Zeit mehr als 55 Billionen Dollar. Die dafür anfallenden Zinsen für das Jahr 2011 belaufen sich auf 3,58 Billionen oder $ 11.493 pro Einwohner. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Für den Euroraum sind diese Zahlen nicht so einfach verfügbar, doch sehen sie dort einerseits nicht wesentlich günstiger aus und andererseits, aufgrund der internationalen wirtschaftlichen Verkettungen, würde der finanzielle Zusammenbruch der Vereinigten Staaten ausreichen, um den Rest der Welt mit in den Abgrund zu ziehen.

Professor Franz Hörmann, Lehrer an der Universität für Wirtschaftswissenschaften in Wien und gleichzeitig Gastprofessor am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität in Linz. „Noch heuer durch den kompletten Staatsbankrott. Wenn sowohl die Vereinigten Staaten als auch die größten europäischen Länder nicht einmal noch die Zinsen auf die Staatsschuld bezahlen können, ist das die Definition des Staatsbankrotts. Das hat unmittelbar zur Konsequenz, dass sämtliche Staatsanleihen, die ja als Deckung des Geldes gelten, wertlos sind. Damit ist dann auch das Geld wertlos. Das ist eine einfache Sache und passiert mathematisch zwingend in diesem Jahr." Wenn ein Hochschullehrer von „mathematisch zwingend" spricht, dann nehme ich diese Aussage ernst, obwohl ich mir völlig bewusst bin, dass Mitbürger, die über wesentlich weniger Kompetenz verfügen als Franz Hörmann, ihre eigenen Kritiken darüber äußern. Kaum jemand kann sich vorstellen, zu was für einem Chaos es unweigerlich führt, wenn dieses Medium „Geld", das so viel Einfluss auf unsere Lebensqualität ausübt, plötzlich verschwindet. Wenn Bankschalter geschlossen bleiben. Wenn Lebensmittel mittels improvisierter Gutscheine verteilt werden. Und all dies soll uns wirklich schon in den kommenden Monaten drohen? Natürlich hoffen wir, dass sich Professor Hörmann, obwohl er mit der Materie tief und eingehend vertraut ist, irrt. Und wenn nicht? Können wir uns den Zugang zu einem der zu wenig vorhandenen Rettungsboote sichern? Sie können mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass von offizieller Seite niemals diesbezügliche Warnungen erfolgen werden. Und natürlich auch nicht durch die am meisten gelesenen Medien. So wie es dem Staatsbudget genauso schaden würde wie der Wirtschaft im allgemeinen, würden jene Menschen, die noch über genügend Mittel verfügen, plötzlich sparsam werden, würden individuelle Vorkehrungen für den Fall einer totalen Krise den Lauf der Dinge gleichermaßen beeinflussen. Das Wirtschafts- und Geldsystem, mit dem wir zu leben gezwungen sind, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Grenzenloses Wachstum bei gleichzeitig begrenzten Rohstoffen und mit ebenso begrenztem Lebensraum ist absolut ausgeschlossen. Während sich, insbesondere aufgrund technischen Fortschritts, die Konsummöglichkeiten für die Bürger der westlichen Staaten zumindest bis in die 1980er-Jahre sichtlich erweiterten, wurden gleichzeitig jedoch die Besitzverhältnisse deutlich zugunsten einer Finanzelite verschoben. Dass die oberste Spitze dieser Elite auf die kommenden Veränderungen bereits bestens vorbereitet ist, damit darf wohl gerechnet werden. Ob der normale Bürger dazu fähig ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen, ob er im bescheidenen Rahmen für sich und seine Familie, so weit es eben geht, vorsorgt, diese Entscheidung bleibt jedem Einzelnen überlassen. Damit zu rechnen, dass sich der Staat schon um alles kümmern wird, könnte bittere Überraschungen mit sich bringen. Sehr bittere.

Ein Massenmord jährt sich zum 65. Mal 05. 08. 2010 | Von: kh enola_gayEs war der 6. August 1945. Eine, bis dahin noch unbekannte, Waffe wurde auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen. Drei Tage später folgte eine weitere in Nagasaki. Einsteins Formel, E = mc², wurde in die Realität umgesetzt. Die ersten Atombomben stellten ihre verheerenden Auswirkungen unter Beweis. Bis zum heutigen Tag ist die Welt über diesen grausamen Angriff gegen die zivile Bevölkerung der beiden Städte schockiert. Das Bild zeigt den amerikanischen Piloten, Oberst Paul Tibbets, im Fenster des Cockpits seines B-29-Bombers „Enola Gay“. Der schrecklichste Krieg aller Zeiten schien zu einem Ende gekommen zu sein. Europa lag in Schutt und Asche. Allerdings, der Kampf um die Vorherrschaft im pazifischen Raum ging weiter. Japans Widerstand gegen die alliierten Kräfte wirkte unbrechbar. Friedensverhandlungen in beiderseitigem Einvernehmen entsprachen nicht den Interessen Amerikas. Die bedingungslose Kapitulation wurde gefordert. Und somit wurde unter Präsident Harry S. Truman beschlossen, die fürchterlichste jemals entwickelte Waffe einzusetzen. Als erstes Ziel wurde eine Stadt auserkoren, Hiroshima, in der an die 400.000 Zivilisten lebten. Anzeige Als Pilot für die schreckliche Mission wurde der damals 30jährige Oberst Paul Tibbets gewählt. Sein B-29-Bomber wurde erst im Mai des gleichen Jahres fertiggestellt. Den, heutzutage sonderbar klingenden, Namen, „Enola Gay“, durfte er selbst wählen. Er benannte die Maschine zum Transport von Massenvernichtungswaffen nach seiner Mutter. Enola ist ein weiblicher Vorname. Und die Beifügung „Gay“ bedeutete bis vor wenigen Jahrzehnten nichts anderes als „glücklich“ oder „fröhlich“. Am Morgen des 6. August 1945 näherte sich die Enola Gay, von nur zwei weiteren Maschinen begleitet, der Stadt Hiroshima. Japan war mit massiven amerikanischen Luftangriffen vertraut, doch von nur drei Flugzeugen erwartete man keine all zu gefährliche Attacke. Aus einer Höhe von 9.855 Metern wurde die 60 Kilo schwere Bombe, mit dem entzückenden Namen „Little Boy“, um 08:15 Uhr über dem Zentrum der Stadt Hiroshima abgeworfen. 43 Sekunden dauerte der frei Fall, bis sie in 580 Meter Höhe automatisch gezündet wurde. 70.000 bis 80.000 Menschen wurde auf der Stelle getötet und weitere 70.000 verletzt. 90 Prozent aller Ärzte und Krankenschwestern fielen dem Angriff zum Opfer. Zwei Drittel der Stadt waren restlos zerstört. Zehntausende mehr starben während der nächsten Wochen und Monate. Hunderttausende litten für den Rest ihres Lebens unter der Strahlenverseuchung. Am 9. August wurde eine weitere Atombombe auf die Hafenstadt Nagasaki abgeworfen. Zwischen 40.000 und 75.000 Menschen sollen bei der gewaltigen Explosion umgekommen sein. Sechs Tage später, am 15. August, wurde die bedingungslose Kapitulation Japans angekündigt. Für die alljährlich am 6. August in Hiroshima abgehaltenen Gedenkfeierlichkeiten werden dieses Jahr Repräsentanten aus 67 Ländern erwartet. Japanischen Meldungen zufolge, soll zum ersten Mal in der Geschichte auch ein offizieller Gesandter der Vereinigten Staaten teilnehmen. US-Botschafter in Japan John Roos habe, so wird berichtet, seinen Besuch angekündigt. Bis zum heutigen Tag wurde von offizieller amerikanischer Seite keine Entschuldigung für den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen die Zivilbevölkerung ausgesprochen. Gegebene Stellungnahmen verweisen vielmehr darauf, dass der Abwurf der beiden Atombomben den Krieg im Pazifik verkürzt, und somit einer großen Zahl amerikanischer Soldaten das Leben gerettet habe. Die Frage, ob es sich um ein Kriegsverbrechen handelt, wurde von keinem internationalen Gericht aufgegriffen. Wie sagt ei